Die 6 schönsten Familienausflüge in der Region Leipzig

Hurra – die Sommerferien haben endlich begonnen! Wir verraten euch heute unsere Geheimtipps für coole Ferientage mit euren kleinen und großen Lieblingen in der Region Leipzig!

Abenteuerspaß für die ganze Familie im Freizeitpark BELANTIS
Klettern, fliegen, chillen, grillen – Ein Besuch im Kletterwald Leipzig
Gruseln erlaubt im Labyrinthehaus Altenburg
Der Natur auf der Spur – Unterwegs und multimedial in Bad Düben
Mit Dampf durch’s Heideland – Oschatz und Umgebung
Unterwegs im Dorf der Sinne – Höfgen und das Muldental

Abenteuerspaß für die ganze Familie im Freizeitpark BELANTIS

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Der Abenteuerpark Belantis bietet Spaß für alle Altersgruppen ©Alexander Klich

Ein Ausflug mit der ganzen Familie in den Freizeitpark BELANTIS? Das lohnt sich seit diesem Jahr ganz besonders! Noch bis einschließlich 30. Juni 2017 könnt  ihr das limitierte All-Inclusive-Familien-Ticket im Online-Shop bestellen und kräftig sparen. Es ist gültig ab drei Personen, beinhaltet ein Mittagsmenü pro Person sowie 10 Prozent Rabatt für den Schlossshop. Damit stehen euch die acht verschiedenen Themenwelten von BELANTIS an einem beliebigen Besuchstag in der Saison 2017 – ausgenommen sind Sonderveranstaltungen und ausverkaufte Tage – offen. Für Kinder bis 4 Jahre ist der Eintritt übrigens frei.

Nur zwei Fußminuten vom Schloss BELANTIS entfernt erwartet euch ein ganz besonderes Erlebnis: Durch das Tal der Pharaonen schlängelt sich „Die Cobra des Amun Ra“ – die Familienachterbahn für Kleine und Große Entdecker ab 4 Jahren. Doch bevor ihr einen wilden Ritt auf dem Rücken der Schlange wagt, müssen erst einmal verschlungene Pfade überwunden werden. Aber auch Achterbahnen wie der „Drachenritt“ im Land der Ritter oder die Schiffsschaukel „Santa Maria“ auf der Pirateninsel „Küste der Entdecker“ sorgen nicht nur für aufregendes Kribbeln im Bauch, sondern sind auch für die ganze Familie geeignet. Mit der Achterbahn „Huracanito“ im Reich der Sonnentempel gibt es sogar eine Achterbahn, die den ganz Kleinen ab 3 bis 6 Jahren vorbehalten bleibt.

Zwischendurch gibt es für Kids immer neue Möglichkeiten, bei abenteuerlichen Aufgaben ihren Mut zu beweisen: Egal, ob bei Capt’n Black’s Piratentaufe die Planken zittern,  auf dem Pfad der Mutigen die Indianerprüfung abgelegt wird, oder im Land der Grafen nach Silbernuggets geschürft wird; Wagemutige kommen hier voll auf ihre Kosten. Wer es etwas ruhiger mag, ist beim Theater „Prinz Tamino und die Zauberflöte“ in der Arena des Zeus gut aufgehoben. Oder ihr sucht nach der fahrenden Wunderkiste, dem Theatro Mobile, die im ganzen Park angetroffen werden kann. Mit „ANCA“, dem neuen Mini-Topspin, wurde das Angebot speziell für Kinder ab drei Jahre erweitert. Zugleich wurde der Rundweg mittels einer neuen Brücke über den BELANTIS-Atlantik vollständig geschlossen, sodass die Wege nun noch kürzer und alle Attraktionen noch schneller zu erreichen sind. Dem Spaß steht also nichts mehr im Wege.

Etwas ganz besonderes sind auch die Sonderveranstaltungen im Park: So könnt ihr am 5. und am 12. August eure Einschulung in BELANTIS feiern, natürlich begleitet von einem bunten Programm. Meisterhafte Feuerwerkskunst könnt ihr am 26. August bestaunen, wenn die einzigartige Kulisse von BELANTIS in einem farbenfrohen Sternenhimmel versinkt. Oder seid dabei, wenn sich der Park vom 30. September bis 3. Oktober beim „Dunkelfunkeln“ in ein glitzerndes Lichtermeer verwandelt. Am letzten Wochenende hingegen spukt es im Abenteuerreich: Zum Halloweenfest vom 28. bis zum 31. Oktober kommen alle Gruselfreunde voll auf ihre Kosten und können den Park bis in die Dunkelheit hinein nutzen, bevor der Park für diese Saison in den Winterschlaf fällt.

Ihr erreicht den Vergnügungspark ab Hauptbahnhof Leipzig mit der S-Bahn 2, 3, 5 und 5X über die Buslinie 105, welche täglich 3 x vormittags ab und 3 x nachmittags zum S-Bahnhof Markkleeberg verkehrt. So könnt ihr den Park von der Leipziger Innenstadt aus in 30 Minuten erreichen, ohne selbst fahren zu müssen.

Klettern, fliegen, chillen, grillen – Ein Besuch im Kletterwald Leipzig

Hoch hinaus geht es im Kletterwald. Eine echte Mutprobe. ©Alexander Klich
Hoch hinaus geht es im Kletterwald. Eine echte Mutprobe. ©Alexander Klich

„Rein in den Wald! Rauf auf den Baum!“ Das ist das Motto des Kletterwaldes Leipzig. Lohnenswert ist die Anreise mit der Bahn bis nach Beucha. Vom Bahnhof selbst lauft ihr noch einmal etwa 20 Minuten zu Fuß. Nach 5 Minuten kommt ihr auf der rechten Seite am Kirchberg vorbei: Markant thront die kleine St. Ludwigskapelle auf einem Felsplateau, das in einen gefluteten Steinbruch ragt – ein unvergesslicher Anblick.
Der Park selbst ist idyllisch am Albrechtshainer See im Süden von Beucha gelegen. Auf einer Fläche von riesigen 30.000 m² erstreckt sich ein wahres Abenteuerparadies. Nach umfassenden Sicherheitseinweisungen betretet ihr stets mit doppelter Sicherung einen der elf Parcours, die sich in eine kleine und eine große Runde in bis zu 11 Metern Höhe aufteilen. An über 90 kreativen Kletterelementen könnt ihr hier euer Geschick beweisen – darunter sind zum Beispiel Bestandteile wie der Flohsprung, das Spinnennetz oder der „Flying Fox“, eine über 90 Meter lange Seilrutsche! Wer lieber auf dem Boden der Tatsachen bleibt, findet hier dennoch sein Glück beim Bogenschießen oder, am Puls der Zeit, bei einer GPS-Schatzsuche. Wenn euch die Zeit nicht ausreichen sollte oder ihr einfach ein bisschen länger entspannen möchtet, habt ihr die Möglichkeit, euren Aufenthalt auf dem angeschlossenen Campingplatz zu verlängern. Übernachten könnt ihr hier entweder im mitgebrachten Zelt oder in einem der neugebauten, stilvollen Holzpods. Und ganz Wagemutige können in einer Höhe von 12 Metern im komfortablen Baumhaus mit zwei Terrassen nächtigen. Wenn ihr dann bei Einbruch der Nacht am Ufer des Sees ein kleines Lagerfeuer entfacht und den Tag Revue passieren lasst, werdet ihr euch der Natur mit Sicherheit ein gutes Stück näher fühlen.

Gruseln erlaubt im Labyrinthehaus Altenburg

Kommt ihr wieder raus? Findet ihr den Weg durch die vier thematischen Labyrinthe? ©Labyrinthehaus Altenburg

Im größten Themen- und Kulissenlabyrinth im Gebäude erwarten euch auf über 2.000 m² Spaß und Spannung pur. In der ehemaligen Altenburger „Herzog Joseph Kaserne“ durchlauft ihr faszinierende Labyrinthe ausgestattet mit großartigen Kulissen, Spezialeffekten, fantastischen Wesen sowie gruseligen Geräuschen und mystischer Musik. Herzklopfen ist dabei garantiert. Doch keine Angst – für das Wohlbefinden der Kleinen wurde auf Horroreffekte bewusst verzichtet.

Wagt das Abenteuer und erobert gemeinsam die Attraktionen, welche jede für sich eine Herausforderung darstellt. Im Tinka Tempel macht ihr euch auf die abenteuerliche Reise nach Ägypten. Eure Aufgabe lautet: Sucht den Weg durch die Pyramide, trotzt der Gefahren und findet schließlich die Grabkammer des Pharaos – aber Vorsicht, weckt ihn nicht auf!
Hört ihr die Trommeln aus der Ferne? Folgt ihnen ins dunkle Herz Afrikas! Bei Kongo King steigt die Spannung ins Unermessliche. Der Voodoomeister spricht magische Worte zu euch – doch lasst euch nicht von eurem Weg abbringen!
Taucht in einem überdimensionalen U-Boot hinab in die geheimnisvolle Unterwasserwelt des Tiefseelabyrinthes! Hier erwarten euch Geschichten von schrecklichen Meeresungeheuern. Ihr glaubt, es ist alles Seemannsgarn? Erforscht es selbst! Doch nehmt euch in Acht vor dem legendenumwobenen Riesenkraken! Könnt ihr ihm entkommen?
Aus Mythen und Sagen entstanden ist das Zauberlabyrinth. Es lockt euch in die Tiefen unendlicher Irrwege. Gefühlt werden Ewigkeiten vergehen, bis ihr dem Hokus Pokus entrinnen könnt.
Habt ihr Lust auf intensiven Nervenkitzel bekommen? Dann auf nach Altenburg! Das Labyrinthehaus ist ganzjährig und täglich von 10-18 Uhr geöffnet. Es eignet sich für Kinder ab Schulalter. Aufgrund der neuen Eindrücke empfehlen wir Kindern bis 12 Jahren die Begleitung durch einen tapferen Erwachsenen. Die S-Bahnen 5 und 5X ermöglichen eine schnelle und unkomplizierte Anreise aus Leipzig.

Der Natur auf der Spur – Unterwegs und multimedial in Bad Düben

Die Dübener Heide ist ein Paradies für Naturfans ©Alexander Klich
Die Dübener Heide ist ein Paradies für Naturfans ©Alexander Klich

Schon lange bevor sich Menschen in der Dübener Heide ansiedelten, waren Biber ein wichtiger Bestandteil der Dübener Heide. Zwischenzeitlich galten die pelzigen Nager bereits fast als ausgerottet, doch heute könnt ihr mit etwas Glück einige von ihnen auf der Heide-Biber-Tour durch die Dübener Heide entdecken. Nach Bad Düben gelangt ihr von Leipzig aus mit der Buslinie 196, einige Busse ermöglichen euch nach Fahrplan auch die Mitnahme von Fahrrädern. In Bad Düben angelangt, besucht ihr zuerst das NaturparkHaus. Hier könnt ihr euch nicht nur Biber-Abenteuerrucksäcke und Fahrradtaschen ausleihen, sondern auch die lohnenswerte Ausstellung besuchen. Multimedial erfahrt ihr hier spannende Informationen rund um die Themen „Erlebnis Wildtier“, „Heimat und Natur“ sowie dem „Klimawandel“.

Das NaturparkHaus ist gleichzeitig der Startpunkt für die Heide-Biber-Tour. Der über 30 Kilometer lange Qualitätswanderweg kann in mehrere Abschnitte unterteilt werden und bietet neben einer wunderschönen bewaldeten Heidelandschaft etliche interessante Anlaufpunkte. So könnt ihr in der Obermühle zum Beispiel den Moor-Erlebnisgarten, das Museumsdorf und den Fledermausgarten besichtigen. Oder wie wäre es mit einem Besuch der Köhlerei in Eisenhammer? Hier erfahrt ihr, wie Holzkohle hergestellt wird. Entlang der Tour könnt ihr in der Zwischenzeit immer wieder Infotafeln von Billi Bockert, dem Biber, mit nützlichen Informationen entdecken oder die Tiere an ausgesuchten Beobachtungspunkten live erspähen.

Mit Dampf durch’s Heideland – Oschatz und Umgebung

Im Oschatzpark warten tierische Attraktionen auf die Besucher ©Alexander Klich
Im Oschatzpark warten tierische Attraktionen auf die Besucher ©Alexander Klich

Habt ihr nicht schon immer mal davon geträumt, bei der Fahrt mit einer Dampflok den Blick ins Panorama ganz neu zu entdecken? Ab Oschatz ist das kein Problem: Schnaufend und pfeifend schlängelt sich der „Wilde Robert“, die so genannte Schmalspurbahn, durch die Heidelandschaft bis nach Glossen. Die liebevoll restaurierte Lokomotive, die vor mehr als 100 Jahren erbaut wurde, und die in Kleinstarbeit wieder aufgebauten Personenwaggons verströmen dabei ein nostalgisches Flair, das seinesgleichen sucht. Bei allen Sommerfahrten und entsprechenden Wetterbedingungen kommt der neue Aussichtswagen der Döllnitzbahn zum Einsatz. Auf der Route, die an insgesamt etwa 50 ausgesuchten Terminen im Jahr befahren wird, könnt ihr an mehreren Haltepunkten problemlos zu- bzw. aussteigen. Auch die Mitnahme von Fahrrädern gestaltet sich unkompliziert; ein Radweg folgt der Bahnstrecke entlang des Flusses Döllnitz – so könnt ihr Zug- und Radfahrten auch auf Teilabschnitten ideal kombinieren. Zurück in Oschatz angekommen, lohnt sich ein Ausflug in die Innenstadt. Direkt hinter dem Markt befindet sich die schon von weitem sichtbare Kirche Sankt Aegidien. Deren charakteristische Doppeltürme sehen nicht nur imposant aus, sondern sind auch von innen begehbar: 199 Stufen müsst ihr zurücklegen, dann steht ihr mitten in der Türmerwohnung, in der noch bis in die 1960er Jahre hinein der Oschatzer Türmer wohnte. In der charmant hergerichteten Behausung könnt ihr bei einem Kaffee kurz verschnaufen, den Blick vom Vorbau über die Kleinstadt schweifen lassen oder aber viele Details in den winzigen Zimmern entdecken, in denen sich zeitweise bis zu 14(!) Kinder der Familie aufhielten. Apropos Kinder: Diese haben im O-Schatz-Park, der zu Fuß von der Kirche aus in zehn Minuten zu erreichen ist, unzählige Möglichkeiten, sich auszutoben: E-Cars, Karussell, Labyrinth, Hüpfburg, Minigolf, ein umfangreicher Tierpark und eine der größten Kaffeekannensammlungen der Welt warten darauf, entdeckt zu werden – und das Ganze bei kostenfreiem Eintritt.

Unterwegs im Dorf der Sinne – Höfgen und das Muldental

Das malerische Höfgen ist das perfekte Ausflugsziel © Alexander Klich

Falls euch der Sinn nach einem gemütlichen Spaziergang mit der Familie steht, solltet ihr euch auf den Weg nach Höfgen machen. Die Anreise gestaltet sich unkompliziert: Ab Leipzig fährt die Regionalbahn bis zum Endhaltepunkt Grimma. Von hier geht es durch den pittoresken Ort immer der Ausschilderung nach Richtung Frauenkirche ins Muldental. Zu Fuß gelangt ihr entlang des Mulderadwegs immer flussaufwärts über die blaue Fußgängerbrücke auf die linke Flussseite. Das Dorf Höfgen bereits in Sichtweite, biegt ihr zunächst links in Richtung Naturschutzhütte ab und folgt dem Pfad in Richtung Jutta-Park, der oberhalb der Mulde auf einem Porphyrplateau gelegen, zu einem Spaziergang einlädt und, etwas versteckt, einen verwunschen, bewachsenen Aussichtsturm beherbergt. Dem Pfad zurück in Richtung Dorf folgend, bietet sich ein wundervoller Blick über das Muldetal bei einer freistehenden Messingskulptur; Hier genießt ihr die Weitläufigkeit der Landschaft und hört entfernt die Motorradausflügler, die knatternd auf der anderen Flussseite entlang rauschen.

Zurück im Tal, und damit im Dorf selbst, rastet ihr zunächst gegenüber einer Minigolfanlage. Den Großen wird der Freisitz in Flussnähe zusagen, die Kleineren können sich auf dem anliegenden Spielplatz vergnügen. Auch das Dorf selbst ist definitiv einen Ausflug wert: verträumt verwinkelte Gassen laden zu Entdeckungen ein. Egal, ob Ziegenhof, altertümliche Wasseranlage oder die seit 1654 im Inneren unveränderte Wehrkirche – überall weht ein Hauch von Historie und Erneuerung. Zurück am Fluss besucht ihr die Schiffsmühle, bevor ihr auf dem Rückweg den von Ostern bis Oktober aktiven Fährverkehr auf der Mulde nutzen könnt, um schließlich zurück nach Grimma zu gelangen.

Ihr habt noch Fragen? Dann meldet euch bei uns!

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Tel: 0341/7014-340
Mail: social.media@ltm-leipzig.de

2 Kommentare

  1. Sehr toller Artikel und wunderbare Auswahl. Mein Bruder kommt im Juli mit seiner Familie nach Leipzig (+ Kind, 3 Jahre). Wir stammen beide aus Berlin und ich wohne noch nicht all zu lange in Leipzig. Werden uns den Artikel gerne als Grundlage für ein wunderschönes, gemeinsames Wochenende in Leipzig vornehmen.

    GLG Jasmin

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