Leipzig Tourismus und Marketing GmbH

Augustusplatz 9, D-04109 Leipzig
 
Stand / Druckdatum: 07.12.2016

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LEXIKON: Leipzigs Sehenswürdigkeiten von A bis Z

Ob Architektur, Museen, Parks, Veranstaltungen oder Insidertipps - im Leipzig-Lexikon haben wir viele Begriffe zusammengefasst und erweitern diese Übersicht kontinuierlich. Die Texte sind bewusst kurz gefasst. Eine Übersicht über Persönlichkeiten, die in Leipzig gewirkt haben, finden Sie zudem im Personenarchiv. Fast alle abgebildeten Fotos stehen in druckfähiger Auflösung im digitalen Fotoarchiv zum Download bereit. Weitere Eindrücke erhalten Sie anhand von Fotoalben und Videos, die wir bei Facebook oder in unserer Mediathek veröffentlicht haben. Falls Sie Kontakte zu Institutionen und Unternehmen benötigen, werden Sie im Adressenportal fündig.

Lexikon-Redaktion: Andreas Schmidt (Leiter Öffentlichkeitsarbeit/PR-Tourismus), Email: presse@ltm-leipzig.de
 
 
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A Cappella - Festival der Vokalmusik


Das Festival wurde 1997 vom Ensemble amarcord aus Leipzig initiert. Voll besetzte Konzertorte und Spitzengesang prägen diese Konzertwoche. Während des Festivals, das jährlich im Mai/Juni stattfindet, präsentieren internationale Künstler Musik von klassischer Vokalkunst aus Renaissance, Romantik, Folk und Weltmusik über Jazz zu Elektrosounds. Während des Festivals findet der Internationale A CAPPELLA Wettbewerb Leipzig statt.
 
VIDEO: Auszeichnung "Leipziger Tourismuspreis"
 
 
 

academixer

Kupfergasse 2

1966 wurden die „academixer“ als Studentenkabarett der Leipziger Universität gegründet und gehören somit zum Urgestein der Kabarettszene. Das jährliche Repertoire umfasst verschiedene Stücke aus aktuell politischen Programmen, literarisch-musikalischem Kabarett und satirischen Theaterstücken. Der "academixer" befindet sich im Messehaus "Dresdner Hof" und gilt als eine der schönsten Kleinkunstbühnen Deutschlands. Die zur Spielstätte gehörende Gaststätte nennen Insider einfach "Mixer". Sie ist ab 18 Uhr geöffnet.
 
 
 

Adler-Apotheke

Hainstraße 9

Die Adler-Apotheke wurde 1705 gegründet und 1735 umbenannt in „Hof- apotheke zum weißen Adler“. Auch heute ist das Hauszeichen eines gekrönten weißen Adlers noch zu sehen. Theodor Fontane kam im April 1841 zur Vervollkommnung seiner Apothekerlehre nach Leipzig und ließ sich in der „Apotheke zum weißen Adler“ zum Apotheker ausbilden.

Die Apotheke befindet sich noch heute am Gründungsort und hat ihren alten Zuschnitt, den Einfluss des Barock und die schmale Frontseite behalten. Zwischen den beiden Etagen ist die Fassade mit drei steinernen Relief-Medaillons verziert. Diese zeigen historische Arbeitswerkzeuge der Apotheker: Mörser, Retorte und Waage. Die Konsole des über zwei Etagen reichenden Erkers mit Balkonabschluss bildet ein gekrönter Adler mit ausgebreiteten Flügeln.
Der Adler ist zwar heute grün patiniert, war aber damals als weißer Adler gedacht. Aus der Zeit des Neubaus von 1908 blieben Jugendstilelemente, wie alte Beschriftungen und eine Uhr, die von einem weißen Adler aus Porzellan gehalten wird, zurück.
 
 
 

Agra-Park

Raschwitzer/Parkstraße

Die weitläufige Parkanlage im Süden Leipzigs geht auf den seit 1896 bestehenden Herfurthschen Park zurück. Dabei handelte es sich um eine großzügige landschaftliche Anlage mit einem Teich sowie einem antikisierenden Tempel. Das Zentrum der Anlage bildet auch heute noch das sog. „Weiße Haus“, welches mit seinem neoklassizistischen Säulenportikus eine Ähnlichkeit mit dem Weißen Haus in Washington aufweist.

Später wurde die Anlage durch Beet- und Aufenthaltsbereiche, Brücken und Fontänen ergänzt. Einen wesentlichen Einschnitt erfuhr die Anlage zu DDR- Zeiten, da der Park nun für Landwirtschaftsschauen umgenutzt wurde. Ferner wurde mit dem Bau der heutigen B2 die Parkanlage optisch voneinander getrennt und verlor damit ihren funktionalen wie räumlichen Zusammenhang.

Heute erstreckt sich im östlichen Teil des Agra-Parks ein waldartiger Bereich, der sich bis zum Torhaus Dölitz erstreckt. Dort laden auch die Spreewald- schänke sowie zahlreiche Spielmöglichkeiten aus natürlichen Materialien zum Verweilen ein.
 
 
 

Ägyptisches Museum der Universität Leipzig

Goethestraße 2

Mit mehr als 6.000 Stücken gehört das Museum zu den bedeutendsten Universitätssammlungen ägyptischer Kunst in Europa. Vor allem durch die Arbeit von Georg Steindorff (1861-1951), der 1893 als Professor für Ägyptologie nach Leipzig berufen wurde und das Institut sowie die Bestände bis 1934 leitete, wuchs die Sammlung im Laufe der Zeit zu einer beeindruckenden Ausstellung heran.

Diese umfasst drei herausragende Spezialsammlungen: frühdynastische Steingefäße aus der ersten Hälfte des 3. Jahrtausends v. Chr., Privat- und Königsplastik des Alten Reiches aus der 2. Hälfte des 3. Jahrtausends sowie nubische Keramiken und Kleinkunst aus der ersten Hälfte des 2. Jahrtausends v. Chr. können hier betrachtet werden.

Anhand von rund 300 Exponaten, darunter Grabbeigaben, Gefäße, Werkzeuge, Waffen, Schminktafel und Schmuck, gewährt die Ausstellung Einblicke in die Lebensweise der Menschen von der Vor- und Frühzeit bis hin zur christlichen Epoche.
 
 
 

Albrechtshainer See

In den 1930er Jahren wurde der ursprüngliche Teil des Sees angelegt. Nach 1970 wurde im Rahmen des Autobahnbaues der A14 der See erheblich er- weitert und später als Badesee rekultiviert. Das Wasser hat große Flachwas- serbereiche und verfügt über einen ausgedehnten Wasserpflanzenbestand. Angrenzend an den See befindet sich ein 24 ha großer Zelt- und Campingplatz für Kurz- und Dauercamping. Außerdem sind ein Kinderspielplatz, Boots- verleih, vielseitige Sportmöglichkeiten und eine Gaststätte vorhanden, sowie der nahegelegene Kletterpark Leipzig: Flohsprung, Spinnennetz, Fitnessleiter oder Wabbel-Kletterwand, hier kann man seine Kletterkünste austesten.
 
 
 

Alte Handelsbörse

Naschmarkt 2

Die Alte Börse wurde 1678-1687 nach einem Entwurf von Johann Georg Starcke errichtet und gilt als das älteste erhaltene Versammlungsgebäude der Leipziger Kaufmannschaft. Bei dem pavillonartigen Bau handelt es sich um eines der wenigen noch erhaltenen Barock-Gebäude in Leipzig.

1699 bis 1706 befand sich in den unterirdischen Gewölben das erste Bank- institut der Stadt, die Banco di Depositi. Im Obergeschoß wurden Wechsel- und Geldgeschäfte getätigt sowie Informationen ausgetauscht. Das Gewölbe des Erdgeschosses diente für den Messewarenhandel und wurde an aus- wärtige Kaufleute vermietet. Im 2. Weltkrieg brannte das Gebäude aus und wurde 1962 in seiner ursprünglichen Gestalt wiederaufgebaut. Heute wird der Börsensaal für Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. Vor dem Gebäude befindet sich das Goethedenkmal.
Das 1470 angebrachte Stadtwappen zeigt ein in der Mitte geteiltes Schild sowie links den Löwen des Markgrafen zu Meißen und rechts die „Landsberger Pfähle“ des Markgrafen von Landsberg. Beides sind wettinische Wappenbilder und verweisen auf die Einbindung Leipzigs ins mittelalterliche Kursachsen.
 
 
 

Alte Messe 16 - Eventpalast

Puschstraße 10

Die Messehalle 16 ist die älteste auf dem Gelände und wurde anlässlich der ersten Internationalen Baufachausstellung IBA 1913 errichtet. Mit seiner Fassade aus der Gründerzeit und seiner soliden Infrastruktur im Innenbereich bietet der Komplex ein außergewöhnliches Ambiente und wird als Kultur- und Eventcenter genutzt. 2010 änderte man den Namen in "Pantheon Leipzig", da das Bauwerk mit seiner Kuppel und seiner Frontgestaltung an das römische Pantheon erinnert. Heute ist das Objekt als "Eventpalast" bekannt, in dem auf einer Gesamtfläche von etwa 780 qm bis zu 3.000 Gäste Platz finden.
 
 
 

Alte Messe Leipzig

Deutscher Platz 4

Das etwa 3 km vom Stadtzentrum entfernte Ausstellungsgelände wurde 1912/13 von Richard Tschammer und Georg Weidenbach für die Internationale Baufach-Ausstellung (IBA) angelegt. Von 1920 bis 1991 fanden hier im Rahmen der Leipziger Messe die Ausstellungen der Technischen Messe statt. 1928 gab es 17 Messehallen. 

Seitdem die Leipziger Messe 1996 auf ein neues Messegelände gezogen ist, wird das 100 ha große Gelände als Einkaufs- und Gewerbegebiet genutzt. Zahlreiche bedeutende Bauten, wie die 1913 von Wilhelm Kreis errichtete sogenannte Betonhalle (ehemals Messehalle 16), kann man heute noch bewundern. Neben der Halle 16 sind noch die Halle 11 von Carl Crämer mit den charakteristischen spitzbogigen Eingangsportalen und die Halle 12 (Werkzeug- maschinenhalle von Oskar Pusch) erhalten. Das weltbekannte Symbol der "Alten Messe" hatte der Leipziger Maler und Grafiker Erich Gruner im Auftrag des 1917 gegründeten Messeamtes geschaffen. Das doppelte "M" steht für den Begriff Muster-Messe. Mittlerweile haben sich über 120 Institutionen und Unternehmen auf dem Gelände angesiedelt. 
 
ALBUM: 100 Jahre Alte Messe
 
 
 

Alte Nikolaischule

Nikolaikirchhof 2

Auf dem Nikolaikirchhof befindet sich die 1511 gegründete Alte Nikolaischule, die erste städtische Schule Deutschlands. Der dreigeschossige Bau gehört zu den kulturgeschichtlich bedeutendsten historischen Zeugnissen im Stadt- zentrum. Viele berühmte Leipziger waren dort Schüler, darunter Gottfried Seume, Richard Wagner und Karl Liebknecht.

Ihre heutige Gestalt erhielt die Schule durch das Hinzufügen der Küsterei und einem Eckhaus. Da das Schulgebäude zu klein wurde, zog die Nikolaischule 1872 in einen größeren Neubau um. Der während der DDR verfallene Bau wurde 1991/94 saniert und mit einer sehenswerten Treppenhalle von den Architekten Storch und Ehlers aus Hannover ergänzt. Heute befindet sich in der Alten Nikolaischule ein Restaurant. Weiterhin ist sie Sitz der Kultur- stiftung Leipzig und deren Dauerausstellung "Der junge Richard Wagner", die im Mai 2013 eröffnet wurde.
 
ALBUM: Neuer Internet-Auftritt für Richard Wagner
 
VIDEO: Richard Wagner in Leipzig
 
 
 

Alte Waage

Markt 4 und Katharinenstraße 1

Im Jahr 1555 entstand das Gebäude der Alten Waage, vermutlich unter der Oberaufsicht Hieronymus Lotters, am Markt. Dieses hatte für die Stadt einst eine große Bedeutung, denn hier befand sich bis Mitte des 17. Jahrhunderts die Ratswaage. In der Messestadt, die 1497 von Kaiser Maximilian I. das Reichsmesseprivileg und 1507 das Stapel- und Waagerecht erhalten hatte, mussten alle ein- und ausgehenden Waren gewogen und verzollt werden. Die Ermittlung und die Kassierung nach städtischer Taxe erfolgten in der Alten Waage. Darüber hinaus wurden die Weinvorräte des Rates im Keller gelagert. Im Obergeschoss trafen sich die Ratsherren in der Herren-Trinkstube, weil im Rathaus selbst kein Platz für einen Ratskeller war.

Nachdem das Gebäude im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war, wurde es in den 1960er Jahren wiederaufgebaut. Die Fassade zum Markt erhielt original- getreue Nachbildungen des vierstufigen Staffelgiebels, der Fenstergewände und Gesimse aus Rochlitzer Porphyr, der Sonnenuhr sowie der Wetterfahne. Der Treppenturm an der Marktseite, der schon 1861 abgebrochen war, blieb unausgeführt. Der Teil des Renaissance-Gebäudes zur Katharinenstraße wurde im Stil der damaligen Zeit mit Sichtbeton errichtet, der mit Porphyrplatten verschönert wurde.
 
 
 

Alter Johannisfriedhof

Täubchenweg

Der Alte Johannisfriedhof ist der älteste urkundlich erwähnte Friedhof in Leipzig. Er wurde 1278 angelegt, als die Genossenschaft der Leprakranken vor dem Grimmaischen Tor Land erwarb, um ein Hospital zu gründen. Neben dem Friedhof errichtete man später die Johanniskirche.

Der Friedhof wird seit Beginn des 20. Jahrhunderts nur noch als museale Parkanlage genutzt. Diese zeichnet sich durch großzügige Parkanlagen und Baumbestände aus. Sowohl auf den Rasenflächen als auch an den Mauern befinden sich sehenswerte historische Grabsteine. Auf dem Friedhof sind etwa 400 Grabmale zu sehen, die eine interessante Abfolge Leipziger Grabmalkunst aus Barock, Klassizismus und Historismus darstellen.

Das bekannteste Stück des Alten Johannisfriedhofes ist der barocke Gruftpavillon der Familie Baumgärtner, der 1726 von Christian Döring errichtet wurde. Weiterhin befinden sich hier die Grabdenkmale von Richard Wagners Mutter und Schwester sowie von Anton Friedrich Reclam und der Verleger- familie Brockhaus.
 
 
 

Altes Kloster

Klostergasse 5

1753 erbaute der Rats- und Handelsherr Gottlieb Beck eines der schönsten Rokokogebäude der Innenstadt. Er übernahm die teilweise noch aus Fachwerk bestehenden Vorbauten und beauftragte Zimmerermeister Johann Leopold Müller und den Obermeister der Leipziger Maurerinnung Georg Werner mit dem Neubau.

Der bis in das Dach reichende und mit Rocaillen verzierte Mittelrisalit mit einem geschwungen konturiertem Dacherker, geschosshohen Fenstern und reichgegliederten Voluten ist ein Prachtstück des bürgerlichen Rokoko.

Zum Gebäude gehört ein Innenhof, der auf allen vier Seiten umbaut ist. Dieser wurde als Möglichkeit für Feste und Geselligkeit angelegt.

Dadurch, dass die Ecken, in denen die Flügel des Hauses aneinanderstoßen, elegant im Viertelradius angeordnet sind, wird die salonartige Funktion des Innenhofs unterstrichen. Dieser wird in der warmen Jahreszeit für intimes Theater und Gastronomie genutzt. Noch heute kann man in den Baubesichtig- ungsberichten, welche im Stadtarchiv hinterlegt sind, Details über den Umbau und Neubau erfahren.
 
 
 

Altes Konservatorium

Neumarkt 9

Im Hof des alten Gewandhauses wurde am 2. April 1843 das Leipziger „Conservatorium der Musik“ eröffnet. Es war die erste höhere Bildungsanstalt für Musiker im Gebiet des heutigen Deutschland. Initiator war der damalige Gewandhauskapellmeister Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Einrichtung arbeitetete eng mit dem Gewandhausorchester zusammen und erlangte schnell internationales Ansehen. Hier studierten u.a. Edvard Grieg und Leos Janacek. 1887 zog das Konservatorium in sein neues Gebäude in der Grassistraße 8 im Musikviertel.
 
 
 

Altes Rathaus

Markt 1

Das Leipziger Wahrzeichen wurde 1556 als erstes Renaissance-Rathaus in Deutschland von Hieronymus Lotter errichtet und war bis 1905 Sitz der Stadtverwaltung. Durch die asymmetrische Teilung der Fassade strahlt es einen eigentümlichen Reiz aus. Bei der 1672 angebrachten goldenen Umschrift handelt es sich um eine der längsten Umschriften der Welt.

Von 1905 bis 1909 wurde das Alte Rathaus umgebaut und beherbergt seit 1909 das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig. Sehenswert ist der Festsaal, einst der größte und schönste Saal Sachsens. Zu den Attraktionen des Museums zählt das Stadtmodell (1823), das Leipzig zur Zeit der Völkerschlacht zeigt. In der Ratsstube unterzeichnete Johann Sebastian Bach am 5. Mai 1723 seinen Anstellungsvertrag als Thomaskantor. Ein Seitenraum ist ihm exklusiv gewidmet. Hier hängt auch das einzige authentische Portrait von Bach, das Elias Gottlob Haussmann 1746 schuf.

Wer ein Souvenir sucht, wird in den Arkaden fündig. Ob Leipzig-Literatur oder Meissner Porzellan - originelle Geschäfte bieten Raritäten an. Sächsische Speisen in gemütlicher Atmosphäre bietet das Restaurant "Das Alte Rathaus".
 
 
 

Am Palmengarten - RevueTheater

Jahnallee 52

Den Gästen präsentiert sich hinter den historischen Mauern einer alten Gastankstelle ein eleganter und behaglicher Saal mit großen Wintergärten und Galerie. Eine abwechslungsreiche Programmgestaltung mit Musiktheater, Revue, Live-Musik, Kabarett und Comedy sorgt für beste Unterhaltung. Ein Highlight ist das SommerTheater. Der theatereigene, große SommerGarten mit altem Baumbestand bietet eine hervorragende Kulisse unter freiem Himmel. Zusätzlich gibt es Frisches vom Grill für das perfekte Sommer-Amüsement.
 
 
 

Andreaskapelle Knautnaundorf

Seumestraße 12

Die Andreaskapelle wurde um 1100 erbaut und gehört damit zu den ältesten Sakralbauten in Sachsen. Der Markgraf Wiprecht von Groitzsch ließ die Rundkapelle so erbauen, wie er sie aus der Heimat seiner Gemahlin, einer böhmischen Prinzessin kannte.

Von der damaligen Kapelle ist das Bruchsteinmauerwerk des kreisrunden Kirchenraums mit Tür- und Fensteröffnungen original erhalten geblieben. Seit dem Bau der Kirche wurden Veränderungen und Vergrößerungen vorgenommen. So wurde Ende des 15. Jahrhunderts der Betsaal angebaut, den die Gemeinde noch heute nutzt.

1720 wurde die Kapelle dem Geschmack der damaligen Zeit angepasst und um Barockelemente, wie einen Turm und größere Fenster, ergänzt. 1972-74 wurde jedoch der alte Bau rekonstruiert und beispielsweise die erneuerten Fenster aus dem Barock-Zeitalter mit kleinen romanischen Ostfenstern ausgetauscht. Heute ist es wieder möglich, den Stil der ehemaligen Andreaskapelle zu Zeiten des Mittelalters zu sehen.
 
 
 

Anger-Crottendorfer Bahnschneise

Ende des 19. Jahrhunderts bildete sich Anger-Crottendorf als Industrie- und Arbeiterwohnquartier heraus. In diesem Zusammenhang waren Bahntrassen wesentliche Strukturelemente an denen sich die Bebauungsplanung ausrichten musste. Die vom damaligen Eilenburger Bahnhof (heute Lene-Voigt-Park) durch Anger-Crottendorf führende Gleistrasse lässt diesen strukturellen Aufbau auch heute noch erkennen. Statt Zügen rollen seit dem Ausbau im Jahr 2004 Inlineskater und Radfahrer die Bahnschneise entlang. Die eng an der Schneise liegenden Häuserreihen, die weitestgehend erhaltene Spontanvegetation sowie die Rohre der Fernwärmestraße verleihen ihr einen besonderen Charakter.
 
 
 
 

Antikenmuseum der Universität Leipzig

Nikolaikirchhof 2, Alte Nikolaischule

Das Antikenmuseum der Universität Leipzig informiert umfassend, vielseitig und attraktiv über die europäische Antike in den Ländern des Mittelmeer- gebietes. Die Mythologie, die Religion, der Totenbrauch und das tägliche Leben werden durch die über 2000 Jahre alten Exponate vermittelt. Rund 450 der schönsten Objekte, hauptsächlich bemalte griechische, unteritalische und etruskische Keramik sowie Statuetten und Geräte aus Bronze und Terrakotta, sind in der Dauerausstellung in der Alten Nikolaischule zu sehen.

Im frühen 19. Jahrhundert ist das Museum als Lehr- und Studiensammlung aus einem „Kabinett für Archäologie und Kunst“ hervorgegangen. Später wurden die beiden Abteilungen, die Original- und Gipsabguß-Sammlung, systematisch ausgebaut. Dank Leipziger Bürgern und auswärtigen Förderern, konnte die Ausstellung um viele und bedeutende Neuzugänge, Stiftungen und Schenkungen vergrößert werden. Heute zählt das Antikenmuseum der Universität Leipzig zu den ältesten und bedeutendsten Antikensammlungen an deutschen Hochschulen.
 
 
 

AOK-Gebäude

Willmar-Schwabe-Straße 1

Von 1922-25 wurde der Neubau des AOK-Gebäudes nach den Plänen des Leipziger Architekten Otto Droge erbaut. Der Bau ist 117m lang, 4 Etagen hoch und steht der Länge nach an der Jahnallee, hat aber seine Hauptfassade zur Willmar-Schwabe-Str., die nach einem Mitbegründer der Krankenkasse benannt ist.

1887 entstand die AOK aus der Allgemeinen Orts-Krankenkasse Leipzig, einem Zusammenschluss von 18 Leipziger Krankenkassen. Letztere hatten sich 1884 auf Grund des Sozialgesetztes von Reichskanzler Otto von Bis- marck gegründet. Die Geschäftsstelle der AOK hatte bis 1925 keinen festen Standort. Deshalb ließ die finanziell solide ausgestatte Krankenkasse den Neubau errichten.
Bestimmt wird der Bau von sandfarbenen Putzflächen, Gesimsen, Lisenen und Pilastern aus Rochlitzer Porphyrtuff. Ein Vorbau im Stil eines antiken Atriums geht dem Eingang voraus. Dahinter befindet sich eine kleiner Hof mit der Brunnenfigur "Genesende" von Felix Pfeifer. Der Eingang ist durch dorische Säulen und Bündelpfeiler geprägt.
 
 
 

Apostelhaus

Apostelstraße 20

1740 entstanden in Lindenau zwölf Gesindehäuser für aus der Leibeigenschaft entlassene Arbeiter. Das Apostelhaus ist das letzte noch verbliebene. Es befindet sich im Bereich des westlichen Rückzugsgebietes der napoleonischen Armee. Bei der Völkerschlacht im Oktober 1813 trafen das kleine Haus drei Kanonenkugeln, weswegen es auch „Kanonenkugelhaus“ genannt wird. Das Apostelhaus ist das älteste erhaltene Gebäude im Ortsteil Lindenau. Derzeit kämpft es gegen den Verfall.
 
 
 

Apothekenmuseum

Thomaskirchhof 12

Heilkunst, Handwerk, Wissenschaft – die Geschichte des Apothekerberufs und der sächsischen Pharmazie wird im Sächsischen Apothekenmuseum erlebbar gemacht, wobei der Fokus auf den letzten 150 Jahren liegt. Es befindet sich im Gebäude der ehemaligen Central-Apotheke am Thomaskirchhof.

Teile der Ausstellung, die am 17. Juli 1999 eröffnet wurde, sind der Entwicklung der Homöopathie in Verbindung mit dem Arzt und Erfinder der Homöopathie Samuel Hahnemann sowie Dr. Willmar Schwabe gewidmet. Letzterer verbreitete die Naturheilmethode Homöopathie in ganz Deutschland und war Begründer des Fabrikationsgeschäftes "Homöopathische Central-Offizin".

Neben Portraits wichtiger Persönlichkeiten aus der Apothekerschaft, zeigt die Ausstellung herausragende Apothekengefäße aus bemaltem Glas und Meißner Porzellan. Zudem geben Zeugnisse aus Apotheken und der pharmazeutischen Industrie Sachsens, wie Rezepturen und Arznei- verpackungen, Einblicke in den Alltag des traditionsreichen Berufs. Während einer Führung haben die Besucher auch die Möglichkeit unter Anleitung selbst Tabletten zu pressen.
 
 
 

Arena Leipzig

Am Sportforum 2

Mit der 2002 eröffneten Arena Leipzig verfügt die Stadt über eine der modern- sten Multifunktionshallen in Europa. Fast täglich finden hier Sportveranstalt- ungen, Konzerte, Shows und Kongresse statt.
Das Gebäude wurde 1999/2002 nach einem Entwurf der Stuttgarter Architekten asp Arat-Siegel & Partner errichtet und am 11.05.2002 eingeweiht. Das Herz der Arena schlägt in der multifunktionalen Haupthalle, die sich nahezu jeder Veranstaltungsgröße anpassen lässt. Sie bietet auf den fest installierten Bühnen 3.000 - 7.000 Plätze. Bei Großveranstaltungen können bis zu 12.000 Besucher aufgenommen werden.

Das Gebäude verfügt zudem über zwei kleinere Nebenhallen, die zu Trainings- zwecken (Ballsport, Judo, Ringen) genutzt werden. Die Halle ist für sportliche Wettkämpfe - von verschiedenen Ballsportarten über Fechten und Tennis bis hin zu Tanz - optimal ausgestattet. So ist die Arena Leipzig z.B. Heimspiel- stätte des mehrfachen deutschen Damen-Handballmeisters HC Leipzig. Zudem verfügt sie als einzige deutsche Halle über eine für Leichtathletik-Wettkämpfe konzipierte 200-Meter-Rundlaufbahn.
 
 
 

Auensee

Gustav-Esche-/Rittergutsstraße

Der Auensee, benannt nach dem nahe gelegenen Auenwald, geht auf eine Kiesgrube zurück, aus der Baumaterialien für den Leipziger Hauptbahnhof abgetragen wurden. Nachdem die Grube 1910 mit Grundwasser gefüllt wurde, begann der Bau eines großzügigen Saalgebäudes für verschiedene Veranstaltungen. Innerhalb des sogenannten Luna-Parks entstand ein Vergnügungspark mit zahlreichen Fahrgeschäften, Tanzsälen sowie mehreren Gastronomieeinrichtungen. Eine weitere Besonderheit bildete das 1913 angelegte Strandbad sowie eine Parkeisenbahn, der „Luna-Express“, mit dem der Auensee auf einer Strecke von 1,9 km noch bis heute umfahren werden kann.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurde die Luna-Park-GmbH aufgelöst, sodass auch der Vergnügungspark seine Bedeutung verlor. Lediglich das Hauptrestaurant, das „Haus Auensee“, lädt heute noch zu Kultur- veranstaltungen ein. Auf dem See selbst können Bootsausflüge unternommen werden.Der Auensee sowie die umgebende Parklandschaft gehören zum Landschaftsschutzgebiet „Leipziger Auenwald“.
 
 
 

Auenwald

Auwaldstation, Schloßweg 11

Leipzig kann mit einer grünen Rarität aufwarten: Mitten durch die Stadt zieht sich mit ca. 1.800 Hektar Fläche eines der größten Auenwaldgebiete Mittel- europas. Durch dieses einzigartige Biotop, dass sich von Nord nach Süd in einem breiten Streifen erstreckt, kann man zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch zu Ross auf Entdeckungstour gehen. Ein guter Ausgangspunkt für eine Tour ist die Auwaldstation, die den Besuchern die Vielfalt des Naturschutzgebietes nahe bringt. Es gibt ein gut ausgebautes System von Wander-, Rad- und Reitwegen sowie Waldspielplätze, Aussichtspunkte und Lagerfeuerplätze. Die Auenlandschaft wird von den Flüssen Elster, Pleiße und Luppe durchzogen.

Eine Attraktion im Auenwald ist der Schlosspark Lützschena. Der Leipziger Kaufmann Maximilian Speck von Sternburg erwarb 1822 das Rittergut Lützschena und legte einen englischen Park naturnah an. Besonders im Mai ist es einen Ausflug wert, wenn sich die Farben der Hartholzaue mit denen der Bärlauchblüten mischen.
 
ALBUM: Bärlauch - Wunderkraut aus Leipzigs Auenwald
 
 
 

Auerbachs Keller

Grimmaische Straße 2-4

Der Mediziner Heinrich Stromer von Auerbach erbaute zwischen 1530 und 1538 den Auerbachs Hof mit 70 Kaufgewölben und richtete im Keller einen Weinausschank für Studenten ein. Später war er gastliche Stätte für den legendären Dr. Johann Faust sowie für den Studenten Johann Wolfgang von Goethe, der 1765 bis 1768 in Leipzig studierte. Im "Fasskeller" entstand die Sage des Magiers Dr. Faustus, welcher reitend auf einem Weinfass den Keller ins Freie verlassen haben soll. Goethe ließ sich von der Sage inspirieren. Den "Fasskeller" findet man heute noch genauso vor, wie zu Goethes Zeiten. 

1912/13 wurde Auerbachs Keller im Zuge des Abbruchs der darüber liegenden Bebauung und der Errichtung des Messehauses Mädler Passage erweitert. Der Zugang wird seitdem durch bronzene Figurengruppen des Bildhauers Matthieu Molitor angezeigt, die Faust und Mephisto sowie die verzauberten Studenten darstellen. Seitdem ist es Brauch, den Schuh von Dr. Faust mit der Hand zu polieren, um den Anspruch zu erheben, wieder einmal zurück nach Leipzig zu kommen. Heute gehört der Auerbachs Keller zu den zehn bekanntesten Restaurants weltweit.
 
 
 

Augustusplatz

Augustusplatz

Der Augustusplatz stellt die größte bebaute Freifläche der Stadt dar.
Viele Jahre galt er als „Eine der schönsten Platzanlagen Europas“ und gehört mit 40.000 qm zu den weltweit größten Stadtplätzen. Nach dem Abriss der Stadtbefestigung wurde er 1785 angelegt. Sein Name erinnert seit 1839 an den ersten König von Sachsen, Friedrich August von Wettin.

Große Aufmerksamkeit erlangte der Platz, der zu DDR-Zeiten Karl-Marx-Platz hieß, als sich hier am 9. Oktober 1989 über 70.000 Leipziger versammelten und für Reformen in der DDR demonstrierten.

Der einzig erhaltene Teil der alten Platzanlage ist der 1886 eingeweihte Mendebrunnen. Das prunkvollste Wasserspiel der Stadt ist eine Allegorie auf die Bedeutung des Wassers für den Menschen. Unübersehbar ragt das 142 m hohe City-Hochhaus empor. Es wurde ursprünglich 1968/72 für die Universität erbaut und ähnelt einem aufgeschlagenen Buch. Weiterhin wird der Augustusplatz von bedeutenden Gebäuden wie Gewandhaus, Oper und Paulinum geprägt und ist als Veranstaltungsort sehr beliebt.
 
 
 

Aussichtsturm Bistumshöhe

Die Bistumshöhe ist eine 131,2m hohe Erhebung im Süden Leipzigs die sich zwischen dem Cospudener See und dem Vergnügungspark BELANTIS befindet. Der Name geht auf das "Bistum" genannte Waldgebiet zurück, das sich vor Beginn des Braunkohleabbaus in unmittelbarer Nähe befand.

Der Tagebau Cospuden wurde 1992 stillgelegt und ab 1993 geflutet. Auf der Bistumshöhe, am Südwestufer des Cospudener Sees, wurde im Rahmen der EXPO 2000 ein 35 Meter hoher Aussichtsturm errichtet, der mit seiner Form und der sogenannten Schlotbauweise an die Industrieschornsteine des früher dort ansässigen Braunkohlentagebaus erinnern soll.
Die robuste Konstruktion aus langsam wachsender sibirischer Lärche ist nach allen Seiten offen und bietet einen faszinierenden Ausblick.

Man schaut von der Bistumshöhe zum Cospudener See im Nordosten und Zwenkauer See im Süden. Dazwischen erbreitet sich ein einzigartiges Panorama.
 

Der Eintritt auf die Bistumshöhe ist das ganze Jahr über bei freiem Eintritt möglich.

 
 
 

Auto Mobil International

Die AMI ist die wichtigste Messe für den gesamten PKW-Bereich in Deutsch- land und Mitteleuropa. Rund 300.000 Privat- und Fachbesucher strömen auf das Messegelände. Seit 2010 findet die AMI im Zwei-Jahres-Turnus im Wechsel mit der Internationalen Automobil-Ausstellung Frankfurt am Main (IAA) als einzige internationale PKW-Messe in Deutschland und führende Branchenmesse in Mitteleuropa statt.
 
ALBUM: Die AMI lässt die Hüllen fallen
 
VIDEO: Auto Mobil International Leipzig 2012
 
 
 

Gasthaus Alte Nikolaischule

Nikolaikirchhof 2

Die Alte Nikolaischule wurde 1511 bis 1512 als erste Stadtschule Leipzigs errichtet. Nach einer Sanierung in den Jahren 1991 bis 1994 eröffnete das Gasthaus in dem historischen Gebäude, das heute vor allem bürgerliche und sächsische Küche anbietet. Der Gastraum besteht aus dem ehemals ge- räumigsten Klassenzimmer im Erdgeschoß links des Haupteinganges. Außerdem stehen den Gästen das Arkadencafé, die Lounge im englischen Kolonialstil im ersten Stock und im Sommer ein großer Freisitz mit Blick auf die Nikolaisäule, den Granitbrunnen und die Nikolaikirche zur Verfügung.
 
 
 

Restaurant Apels Garten

Kolonnadenstraße 2

Sächsische Küche nach historisch überlieferten Rezepten bietet das Restaurant "Apels Garten". In traditioneller Atmosphäre fühlt sich der Gast wohl. Der Name "Apels Garten" lehnt sich an den gleichnamigen Barockgarten an. Um 1700 erbte der Kaufmann Andreas Dietrich Apel den Bieringischen Garten, der schon seit 1629 bestand und den er nun erweiterte. Die fächerförmige Parkanlage befand sich in der heutigen inneren Weststadt und existierte bis ca. 1800. Anschließend wurde die Fläche bebaut.