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title: "Citymanagement für Leipzig ♥ Leipzig Region"
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description: "Das Citymanagement ist Ansprechpartner & Schnittstelle zu Stadtverwaltung & Politik: Wissenstransfer, Netzwerk, Monitoring ► Mehr erfahren!"
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Citymanagement
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Citymanagement für Leipzig - Funktionen und Aufgaben

Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kunst- und Kulturszene, Anwohner und Anwohnerinnen, Eigentümer und Eigentümerinnen: Sie alle entwickeln täglich neue Ideen für Leipzigs Innenstadt. Das Citymanagement hilft dabei, dass etwas daraus werden kann. Wir sind Ansprechpartner und Schnittstelle zu Stadtverwaltung und Politik.

Wir fördern den Austausch und Wissenstransfer, auch mit dem Leipziger Geschäftsstraßenmanagement. Wir pflegen ein aktives Akteursnetzwerk und übernehmen das Erfolgsmonitoring.

 

Innenstadtentwicklung geht nur gemeinsam. Nur so kann die Vielfalt und Multifunktionalität entstehen, die Leipzigs Innenstadt noch attraktiver und zukunftsfähiger macht! Sie haben eine neue Idee für ein Projekt, ein Konzept, eine erste Frage? Lassen Sie uns Kontakt aufnehmen – direkt, unkompliziert und am liebsten so schnell wie möglich!

Robin SpankeCitymanager

Fragen zum Thema? Robin Spanke steht gern zu Verfügung!

 

Informationen über das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“
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Wie andere urbane Räume, stehen auch unsere Innenstadt und viele unserer Stadtteilzentren vor strukturellen Problemen. Zunehmend werden Geschäftsaktivitäten digital abgewickelt. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sorgen für ein verändertes Sozialverhalten der Bewohner und Bewohnerinnen und Besucher und Besucherinnen. Die Bedarfe an moderne Städte haben sich verändert. In Zukunft sind kurze Wege, hohe Aufenthaltsqualität und ein Mix aus Handels- und alternativen Angeboten für Freizeit und Beruf gefragt.

Die Stadt Leipzig sieht in diesem Wandel die Chance für eine Neuausrichtung. Mit einer Förderung des Bundesprogramms "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" in Höhe von 6,1 Mio. Euro sollen zweiundzwanzig wegweisende städtische Vorhaben bis August 2025 Leipzig beleben. Die Projekte werden bürgerschaftliches Engagement in den Quartieren fördern und kreative Spielräume schaffen. Mit jedem neuen Gedanken und Impuls wächst Leipzig weiter – zu einer lebendigen, dynamischen und zukunftsfähigen Stadt, die auf alle Problemlagen vorbereitet ist.

 

### Neuigkeiten und Updates zu den Projekten

Mehr in Richtung Zukunft.

**Das aktualisierte, erweiterte Zentrengutachten**

Multifunktionaler und resilienter – so sollen Leipzigs Stadtteilzentren fit für die Zukunft werden. Was es dazu zuerst braucht: einen detaillierten und vor allem aktuellen Blick auf den jeweiligen Ist-Zustand. Die Umsetzung liegt in den Händen des Stadtplanungsamts. Nach intensiven Vorbereitungen arbeitet seit April 2023 ein Planungsbüro an dem Projekt. Im Spätherbst ist es soweit: Dann soll ein konkretes Konzept vorliegen.

Die besten Ideen für Leipzigs Drumherum.

**Das Stadtraumkonzept erweiterte Innenstad**

Für eine wachsende Stadt wie Leipzig bietet der Promenadenring riesige Chancen: Rings um die Innenstadt sollen diese weitflächigen Räume gesünder, nachhaltiger und leistungsfähiger gestaltet werden – umweltgerechtere Mobilität trifft auf neue Lebensqualität. Klar, dass sich das Verkehrs- und Tiefbauamt echten Herausforderungen stellen muss, um überhaupt den Planungswettbewerb anzustoßen: Viele Menschen bringen mindestens so viele Interessen ein – es ist ein Marathon, kein Sprint. Aber die Arbeit lohnt sich!

Verwaltungsgebäude? Neu denken!

**Das Musterbürgerbüro und die Musterbürofläche**

Wie sollte das Verwaltungsgebäude der Zukunft sein? Zukunftsfähig, bürgernah und mitarbeiterfreundlich! Wie gut das mit bereits bestehenden Objekten geht, zeigen zwei beispielhaft geplanten Pilotflächen. Die Erkenntnisse (und daraus entstehenden Optimierungen) fließen direkt in Modernisierungsmaßnahmen und Strategien für zukunftsfähige Arbeitswelten ein. Im nächsten Schritt geht’s um eine Machbarkeitsstudie zum Neuen Rathaus: New Work und Digitalisieriung treffen auf einen denkmalgeschützten Standort.

Gut für die zweite Runde.

**Das Umsetzungskonzept Warenhaus „Zweite Liebe”**

Wohin und wie genau? Diese zwei Kernfragen stellt ein extern entwickeltes Umsetzungskonzept. Darin geht es neben Fragen zur eigentlichen Nutzung auch um die Wirtschaftlichkeit – und nicht zuletzt um die nächsten konkreten Schritte hin zu einem „Secondlife-Kaufhaus” für Leipzig. Neben möglichen Standorten befassten sich Workshops und Infoveranstaltungen mit Überlegungen zum Sortiment und der zu bespielenden Ladenfläche. Sie zu finden ist aktuell die größte Herausforderung – die Immobiliensuche dauert noch an.

Mehr Impulse, mehr Dialog.

**Die Neuausrichtung und Erweiterung des (City-) Zentrenmanagements**

Anfang 2023 ist innerhalb der Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) das neue Citymanagement gestartet. Sein Fokus: die Kerngebiete Innenstadt, Georg-Schumann-Straße und das Stadtteilzentrum Mockau. Als Moderator, Mediator und Impulsgeber geht es im Citymanagement primär ums Brückenbauen: Fachämter, Vereine, Institutionen und Branchenvertreter:innen sollen noch besser vernetzt werden, Innenstadtakteure erhalten konkrete Hilfestellungen. Mit der Wirtschaftsförderung wird eng an der Umsetzung des Verfügungsfonds gearbeitet. Und auch die wichtige Auswertung von Frequenzanalysen und Studien übernimmt das Citymanagement.

Lokale Stärken stärken.

**Die Magistrale Georg-Schumann-Straße – Verstetigung lokaler Strukturen**

Leipzigs längste Straße birgt unzählige Chancen – gerade auch im Zusammenwirken ihrer Anliegerinnen und Anlieger. Um dieses Miteinander gezielt zu stärken, wurde ein eigenes Infozentrum geschaffen, das der Förderverein Georg-Schumann-Straße betreibt: Ein Ort zum Gemeinsam-Anpacken, eine Basis für Beteiligungsformate, ein Ankerpunkt für Veranstaltungen – und für alle Menschen, die diese Magistrale mit Energie und Engagement lebenswerter gestalten wollen. Längerfristig soll auch ein Geschäftsstraßen-Management aufgebaut werden.

Gezielt besser werden.

**Mockau – lokale Ökonomie stärken**

Dieses Projekt in Mockau - einem Schwerpunkt der integrierten Stadtentwicklung - vereinigt viele Teilaspekte: Bis zum Jahresende 2023 sollen ein Unternehmensnetzwerk aufgebaut und ein Management für die lokale Wirtschaft etabliert werden. Ziel ist es, zu unterstützen, zu beraten – und konkrete Ideen für die lokale Wirtschaft zu entwickeln. Zu den Aufgaben zählen auch das Leerstandsmanagement und die notwendige Öffentlichkeitsarbeit. Die Kernbereiche Leerstandsmanagement und Unternehmensnetzwerk sollen bis Ende 2023 stehen. Parallel dazu sind bis dahin erste Beteiligungsverfahren und Aktionen geplant.

Das dreifache Comeback.

**Mehrweg-Geschirrsystem für die Takeaway-Gastronomie in Leipzig**

Dieses vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland e.V. (B.U.N.D.) umgesetzte Projekt spricht gleich drei Zielgruppen an. In der Innenstadt bedienen vor allem Franchise- und Filialbetriebe die (oft touristische) Kundschaft von außerhalb. Die Georg-Schumann-Straße dagegen versammelt unterschiedlichste Anbieter, die Kundschaft kommt meist aus der Nachbarschaft. Mockau wiederum hat nur wenig Gewerbe und Gastronomie. Die Öffentlichkeitsarbeit und die Ansprache der Gastronomie müssen also jeweils passend gestaltet werden – so wie die Mehrwegangebote selbst. Info-Veranstaltungen, Befragungen der Gastronomie und Prämien für gute Umsetzungsbeispiele helfen dabei, aus der Mehrwegangebots-Pflicht praktisches Handeln zu machen.

### Übersicht der Projekte

- Stadtraumkonzept erweiterte Innenstadt: Wie gestalten wir den Promenadenring von morgen?Der Promenadenring spielt eine wichtige Rolle für Leipzig. Er charakterisiert die Stadt seit dem Mittelalter. Er war Schauplatz der Friedlichen Revolution und er ist Deutschlands ältester städtischer Landschaftspark. Auch im 21. Jahrhundert ist er für Leipzig ein zentraler Ort. Dabei ist er mehr als nur eine Straße auf der man von A nach B kommt. Der Promenadenring von morgen vereint viele unterschiedliche Bedarfe. Er bietet Freiräume für Aktivitäten und Erholung. Er strahlt in die umliegenden Gebiete aus. Und er gestaltet unsere Wege in der Zukunft.
- Studie zur Zukunft der Leipziger Stadtteilzentren: Welche Auswirkungen haben Corona-Pandemie und Online-Handel auf unsere Stadt?Leipzig hat neun Stadtteilzentren. Sie sind vielfältig und haben sich in den letzten Jahren bemerkenswert entwickelt. Die Corona-Pandemie und der Online-Handel haben aber einen Effekt auf diese Entwicklung. Deshalb müssen die bisherigen städtischen Entwicklungsziele für die Stadtteilzentren überprüft werden. Die Studie geht den Fragen nach: Was kommt nach dem Handel? Welches Profil sollen unsere (Stadtteil-)Zentren in Zukunft haben? Und in welchem Verhältnis steht die Innenstadt dazu? Können die Empfehlungen des erstellten Maßnahmekonzeptes weiter verfolgt werden?
- Aus alt wird neu: Wie will das "Second-Life-Kaufhaus" die Kreislaufwirtschaft fördern und gleichzeitig Menschen zusammenbringen?Nachhaltigkeit fördern und freie Einzelhandelsfläche wiederbeleben – auf diesen zwei Säulen fußt die Idee für ein Zero-Waste-Kaufhaus. Aktuell werden unter der Regie des Eigenbetriebs Stadtreinigung Leipzig mögliche Nutzungskonzepte erarbeitet. Eins steht fest: In diesem Kaufhaus soll die Kreislaufwirtschaft so richtig zum Zug kommen. Denkbar ist der Verkauf von umgebauten und wieder instandgesetzten Produkten, die beispielsweise von den Wertstoffhöfen der Stadtreinigung Leipzig stammen. Das schont Ressourcen und wertet Waren wieder auf. Vereint unter einem Dach arbeiten hier Handwerker, Künstler, Designer und Einzelhändler neben Vereinen und Verbänden. Kunden finden allerdings mehr als recycelte Produkte: Da geht es um praktische Dienstleistungen, Beratungs-, Kultur- und Bildungsangebote. Gemeinsam mit Einwohnern, Kulturanbietern und Unternehmen will Leipzig im Warenhaus zu den Themen „Reduce, Repair, Rethink“(deutsch: reduzieren, reparieren und neu denken) aufklären. Mit diesem Kaufhaus verfolgt Leipzig auch ein vom Stadtrat beschlossenes wichtiges Ziel: Leipzig möchte „Zero Waste City“ werden und strategisch Abfall vermeiden. Aktuell erarbeitet die Stadtreinigung das Konzept, 2024 soll es an die Realisierung gehen.
- Öffnung Rathaus und Pilotfläche: Ist ein modernes, bürgernahes Rathaus mit innovativen und nachhaltigen Arbeitswelten machbar?Mit einer Machbarkeitsstudie sollen neue Arbeitswelten für die Stadtverwaltung mit moderner, innovativer Bürolandschaft auf einer Pilotfläche geprüft werden. Damit soll die Attraktivität der Verwaltungsstandorte im Zentrum steigen. Nebeneffekt: ungenutzte Innenstadtflächen leben wieder auf.
- Bildungs-Campus Volkshochschule/Musikschule: Welches Potenzial hat der geplante Neubau am Willhelm-Leuschner-Platz?Es ist zu klären, welche Wirkung der geplante Bildungs-Campus am südlichen Innenstadtrand entfalten kann. Dabei wird durchleuchtet, ob für alle Einzelfaktoren eine genaue Analyse notwendig ist. Zudem werden Antworten auf folgende Fragen gesucht: Wie hoch wird die Auslastung sein? Machen regelmäßige Veranstaltungen den Ort attraktiver und können neue Begegnungsmöglichkeiten entstehen? Das Ergebnis der Potentialanalyse dient als Grundlage für weitere Planungen mit Blick auf die konkreten Baumaßnahmen.
- Mobile Seniorenarbeit – „Zentren für alle“: Wie können Best Ager besser erreicht und unterstützt werden?"Die Veränderung der Alterstruktur in einzelnen Stadtteilzentren wie Mockau und Georg-Schumann-Straße erfordert neue Formen der Information und Beratung für Senioren. Dafür soll eine mobile Beratungsstelle ins Rollen kommen. Ein geeignetes Fahrzeug muss gemietet werden. Weiter wird eine Person oder Organisation gebraucht, die flexibel und angemessen die älteren Menschen vor Ort beraten und konkret unterstützen kann.
- Sicherung lokaler Strukturen an der Magistrale Georg-Schumann-Straße: Wie kann ein örtlicher Verein Kooperationen befördern und Interessen bündeln?Ein ansässiger Verein soll künftig als Kooperationspartner das Infozentrum Georg-Schumann-Straße 126 betreiben. Dazu wird ein Geschäftsstraßenmanagement eingesetzt, um die Interessen von Unternehmern und Immobilieneigentümern, Mietern und Zivilakteuren zu bündeln. Entsprechende Kooperationen sorgen dann dafür, Leerstände zu vermeiden, das kulturelle Angebot zu erweitern und den Einzelhandel sowie Dienstleister vor Ort zu stärken. Begleitend wird ein digitales Vernetzungs- und Selbsthilfesystem entstehen. Das Infozentrum soll zum Ort der Vielfalt werden und ehrenamtlich Tätigen als Treffpunkt und Arbeitsraum dienen. So kann ein neuer Ankerpunkt für die Stadtgesellschaft entstehen.
- Mockau – Lokale Ökonomie stärken: Welche Mittel und Methoden fördern die Sichtbarkeit und Attraktivität des Stadtteils im Norden von Leipzig?Die Stadt möchte die Attraktivität von Mockau verbessern und neues Leben in den Stadtteil bringen. Dazu fördert sie den Dialog zwischen den ansässigen Unternehmen und neue Ideen. Individuelle Nutzungskonzepte sollen Leerstand füllen und die Angebotsvielfalt erhöhen. Dazu sind ganzheitliche Ideen und Imagekampagnen zur Aufwertung des Stadtteils gefragt.
- „Allerlei to go – Leipzig genießt nachhaltig“: Wie können Mehrweg-Angebote in der Leipziger Gastronomie etabliert werden?Abfall soll in allen Bereichen des Lebens reduziert werden. Dafür ist am 1. Januar 2023 die Novelle des Verpackungsgesetzes in Kraft getreten, die die Gastronomie betrifft. Der Gesetzgeber schreibt Gastronomen und Lebensmittelhändlern ab einer bestimmten Größe vor, ihren Kunden Mehrweg-Geschirr für den Außer-Haus-Verzehr anzubieten. Kleinere Betriebe sind verpflichtet, auf Wunsch kundeneigene Behältnisse zu befüllen.
    
    Mit dem Projekt **„Allerlei to go“** bieten der Eigenbetrieb Stadtreinigung Leipzig und die BUND Regionalgruppe Leipzig dazu Beratungen für Restaurant-Besitzer, Kantinen-Betreiber oder Einzelhändler in der Stadt. **Sie können sich mit ihren Fragen montags und mittwochs, 9 bis 12 Uhr, unter der Rufnummer 0151 56806972 an Mirko Schimmelschmidt (BUND Leipzig) wenden.**
    
    Im Projekt sollen gemeinsam mit Partnern mehr Mehrwegangebote etabliert werden. Ein Wettbewerb wird besonderes Engagement und neue Ideen prämieren. Wichtig ist es allen zu zeigen: Jeder und jede Einzelne kann einen Beitrag beim Vermeiden von Verpackungsabfällen in Form von Einwegbechern und -boxen leisten.
- leipzig 04\_Schaufenster für Kultur und Lokales: Wie kann auf einer freien Einzelhandelsfläche ein neuer Dialog entstehen?Leipzigs City besitzt viele gut besuchte Einkaufsstraßen. Aber es gibt auch Ecken, wo wieder mehr passieren müsste, zum Beispiel im Süden der Innenstadt. Seit dem Weggang von Karstadt werden hier Angebote gesucht.
    
     Kultur und Lokales sollen in den Dialog treten und die Fläche gemeinsam nutzen und bespielen. Vereint werden hier Angebote des Leipziger Online-Marktplatzes „locally happy“ und Leipziger Kultureinrichtungen. Lesungen und Ausstellungen sind geplant, gleichzeitig sollen lokale Produkte präsentiert werden. Wichtig ist die Möglichkeit Erlebnisse zu schaffen, aber auch offen zu sein für Vernetzungs-, Veranstaltungs- und Präsentationsformate, die ein Experimentierfeld für Kunst, Kultur und regionale Produkte bieten.
    
    Im April 2023 hat im Petersbogen der Concept Store „leipzig 04\_ Schaufenster für Kultur und Lokales“ eröffnet
- Calisthenics und Streetball: Wie können Ball- und Outdoorsport die Attraktivität der Innenstadt auf ein neues Level heben?Sport im Freien ist im Trend und benötigt besonders nach den coronabedingten Einschränkungen neue Impulse. Um hier für mehr Angebote zu sorgen, sollen zwei neue, frei zugängliche Sportstätten entstehen. Mit einem Street-Ball-Platz und einer Street-Workout-Anlage werden nicht nur Körper und Geist, sondern auch Quartiere neu belebt und öde städtische Flächen sinnvoll für Sport und Bewegung genutzt.
- Umgestaltung Salzgässchen mit Stadtbäumen: Wie können Orte in der Innenstadt nachhaltig auf den Klimawandel reagieren?Das Salzgäßchen wird klimagerecht umgestaltet und auf die Auswirkungen des Klimawandels in der hochverdichteten und versiegelten Innenstadt angepasst. So entsteht ein Ort, der auch an heißen Sommertagen uneingeschränkt besucht werden kann. Die Pflanzung von Bäumen, der Bau einer Spielschnecke und weitere Sitzgelegenheiten sorgen für mehr Aufenthaltsqualität.
- Belebung Rückseite Oper/Schwanenteich: Wie wird ein sensibler Bereich im Stadtzentrum für die Bevölkerung attraktiv?Das Gelände Schwanenteich an der Rückseite der Oper soll landschaftsschutzkonform so umgestaltet werden, dass ein öffentlich zugänglicher Bereich mit attraktivem Angebot entsteht. Dafür wird ein Wettbewerb der Städte- und Landschaftsarchitektur ausgeschrieben. Perspektivisch sollen eine veränderte Bepflanzung, Spielplätze und ein Cateringangebot den kleinen Park attraktiver machen. Auf dem ehemaligen Opern-Casino-Dach entsteht durch Bebauung eine öffentliche Nutzmöglichkeit mit einem gastronomischen Angebot.
- Museums-Karree M² plus: Wie kann ein einladender Kunst- und Begegnungsort entstehen?Zwischen den gut frequentierten Einkaufsstraßen der Innenstadt und dem Museum der bildenden Künste liegt eine Art „Pufferzone“: der Innenhof zwischen Museum und Eckbebauung. Teilflächen dieser Zone will die Stadt jetzt für ein Jahr mit Installationen, Performances oder Inszenierungen bespielen. Der dann einladende Ort soll eine Art Brücke zwischen Straße und Museum schaffen. Für das Konzept läuft gerade ein zweistufiger Wettbewerb. Gefragt sind Ideen, die Menschen zusammenbringen, sie inspirieren und die jedem offenstehen. So soll sich das Karree M2plus dann in die Stadt hinein öffnen und mit Leben füllen.
- UNESCO Welttag: Welchen Gestaltungsspielraum gibt es für Kultur in der Innenstadt und den Stadtteilzentren?Am 22.05. lädt das Kulturdezernat städtische und freie Kulturakteure ein, die aktuellen Herausforderungen der Stadtgesellschaft zu thematisieren und an deren Lösung mitzuwirken. Das Format soll gleichzeitig das gegenseitige Verständnis zwischen Stadtverwaltung und Kulturakteuren fördern. Zielkonflikte werden abgebaut sowie Anerkennung und Wertschätzung vermittelt. Die Zusammenarbeit der Stadtgesellschaft ist notwendig, um nachhaltig Veränderung zu bewirken. Dafür setzt sich dieses Dialogformat ein.
- Internationale Tage der Städtepartnerschaften: Wie wird Leipzigs städtepartnerschaftliche Arbeit in der Innenstadt für alle erlebbar?Die Zusammenarbeit von Partnerstädten ist vielfältig und abwechslungsreich. Über Grenzen hinweg finden Menschen zusammen. Sie begegnen und unterstützen sich. Sie arbeiten zusammen an Lösungen und lernen voneinander oder setzen sich für gemeinsame Interessen ein.
    
    Leipzig hat 15 Städtepartnerschaften, zwei Stadtteilpartnerschaften, Kooperationspartnerschaften und viele weitere Kontakte in die ganze Welt. Die „Internationalen Tagen der Städtepartnerschaften“ machen diese Vielfältigkeit für alle erlebbar. Dafür sorgen öffentliche Formate wie Konzerte, Außenausstellungen, Bildungs-, Kreativ- und Informationsangebote oder landestypische Gastronomie aus den Partnerstädten.&amp;60;
    
    In einem je einwöchigen Veranstaltungsformat 2023 und 2025 wird der Burgplatz am Neuen Rathaus als Tor zur Innenstadt belebt. Er soll besonders zum Anziehungspunkt für Kinder und Familien werden. Mitten in der Innenstadt wird Leipzigs Internationalität im öffentlichen Raum sicht- und erlebbar.
    
    **Kontakt zum Projekt:**
    
    Rosa Goldfuß
    Referat Internationale Zusammenarbeit
    Telefon: +49 341 123 2144
    E-Mail:
- Zentren-Tourismus und innovative Wertschöpfungsketten: Was wird Leipzig für Einwohner und Touristen noch anziehender?Die Leipziger Innenstadt soll für Einwohner und Touristen mehr Anziehungskraft entwickeln. Dafür werden neue digitale und analoge Erlebnisse geschaffen.
    
    Mit dem Projekt „Leipzig liebt Regionales“ rückt das Lebensmittel- und Kunsthandwerk in den Fokus. Produkte "Made in Leipzig" werden über verschiedene Medien bekannt gemacht.
    
    Die App "Explore Leipzig" bietet Einheimischen und Touristen interaktive Stadtrundgänge mit vielen Informationen und visuellen Eindrücken. Sie wird Ende Juni 2023 in den App-Stores verfügbar sein.
    
    Ziel der Projekte ist es, das Besuchererlebnis zu bereichern und die Verweildauer der Gäste zu erhöhen.

 

Der Cityfonds
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Skyline von Leipzig - Sehenswürdigkeiten in Leipzig

### Was ist der Cityfonds?

Sie haben eine spannende Idee und brauchen unsere Unterstützung? Der Cityfonds ist ein weiteres Projekt des Förderprogramms „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“.

Sich treffen, wohlfühlen, was erleben, essen, einkaufen und bummeln – dazu muss die City einladen. Doch der Onlinehandel übt Druck auf lokale Händler und Gewerbetreibende aus. Die Auswirkungen der Pandemie sind sichtbar: Öffentliche Treffs werden seltener besucht, die Läden stehen leer. Die Stadt muss neu denken. Es braucht kluge Ideen, wenn Innenstadt und Zentren weiterhin Anziehungspunkte für Touristen, Einheimische, aber auch Investoren bleiben wollen.

Leipzigerinnen und Leipziger sowie Unternehmen sind eingeladen, kreativ zu sein: Popup-Stores, Veranstaltungen, oder bürgerschaftliches Engagement – alles ist denkbar. Finden die Projekte vor einer unabhängigen Jury Anklang, gibt es für die Umsetzung Unterstützung aus dem Cityfonds.

Bis zu 80 Prozent der Kosten eines Projektes übernimmt der Fonds. Die restlichen 20 Prozent müssen die Antragsteller als Eigenanteil einbringen. Rund eine Million Euro liegen im Fördertopf, bis zum Jahr 2025 kann das Geld ausgereicht werden. Wer Projektideen hat, kann sich gerne bei uns melden.

Wir freuen uns auf Ihre Ideen und Kontaktaufnahme per Mail an r.spanke@ltm-leipzig.de oder .

Den Steckbrief mit weiteren Informationen finden Sie hier:

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Konzerte am Bachdenkmal - Musik in Leipzig

Konzerte am Bachdenkmal: Mehr entdecken!

Schönste Innenstadtlage, feinste Musikauswahl: Seit 1979 begeistern die Konzerte am Bachdenkmal ihr Stammpublikum. Jeden Montag im Juli und August wird der berühmte Thomaskirchhof zur abendlichen Bühne: für Leipziger wie für internationale Künstler:innen und Orchester. Jetzt soll das modernisierte Programm auch ein jüngeres touristisches wie heimisches Publikum erreichen.

Schule im Aufbruch: So klappt Bildung.

Sie gehen noch in die Schule. Oder lehren längst dort. Sie studieren dafür, forschen dazu, sind Eltern oder befassen sich künstlerisch mit schulischer Bildung. Und sie alle wollen eine echte Bildungsrevolution: gegen alte Muster und für neue Wirklichkeiten. Das Ziel Quality Education teilen sie mit der UNESCO. Und mit dem RealLabor haben sie für diesen Aufbruch nun einen zentralen Anlaufpunkt.

Suebidou: Besonderes für die Kleinen!

Mit dem Suebidou ist ein kleines und feines Fachgeschäft für Kinder-Produkte entstanden. Mitten auf der Karl-Liebknecht-Straße, mit klarem Fokus: Dinge, die mit viel Herz, Liebe zum Detail und dem Sinn für das Besondere entstehen. Hier finden Eltern, Großeltern und alle, die Babys, Kleinkinder und Kinder überraschen wollen, auch viel Lokales und Regionales. Persönliche Beratung, ein ausgesuchtes Sortiment und das Gegenmodell zu Fast Fashion – das kann auch der Leipziger Wirtschaft nur gut tun!

Straßentheatertage: Kultur für alle!

Drei Tage voller Theater, Akrobatik, Puppenspiel, Improvisation, Pantomime, Animation, Zauberei, Tanz und Artistik: alles mitten in der Stadt, alles für alle. Die Leipziger Straßentheatertage kommen direkt zu den Menschen, niedrigschwellig, überraschend, voller Spielfreude. Ein tolles Angebot – auch für alle, die sonst eher weniger mit Kultur am Hut haben, „nur einkaufen” oder auf Besuch durch die Stadt schlendern!

Schönere Nachbarschaft: Le Caphe und Patisserie Hart &amp; Herzlich

Die Idee: Außenbereiche zweier benachbarter Gastronomie-Betriebe aufmöbeln! Mit schicken, haltbaren Sitzgelegenheiten für alle. Für die Kundschaft, für stillende Mütter, Ältere und Menschen mit Behinderung – unabhängig von Öffnungszeiten. Dazu noch eine klimafreundliche Begrünung und Sonnenschutz. Voilà, liebe Georg-Schumann-Straße, so kann’s gehen!

Bewegende Ideen: TicToys.

TicToys steht für „Neue Spielzeugkultur” – und da ist etwas dran: Seit 13 Jahren bringen die lokal in Leipzig entwickelten (und auch produzierten) Produkte Kinder wie Erwachsene in Bewegung. Im reduzierten Design der aus Naturmaterialien gefertigten Spielzeuge stecken viel Arbeit und Innovationskraft. Zur Weihnachtszeit gibt’s einen Pop-Up-Store mitten in Leipzig!

Bonjour, Qualität! 28. Französische Filmtage

Zwei Jahre pandemiebedingte Pause, dann die noch etwas zaghafte Rückkehr – jetzt startet das renommierte Festival für frankophile Kinofans wieder durch. Für zusätzliche Aufmerksamkeit tun sich die Passage Kinos mit der Schaubühne Lindenfels zusammen: So lässt sich die französischsprachige Community noch besser erreichen!

Was auf der Pfanne: Die Eierkuchen-Olympiade

Guten Appetit und mindestens so gute Unterhaltung: Die erste Eierkuchen-Olympiade gab’s auf den Leipziger Markttagen 2023. Die Disziplinen? Schwenken, Wenden – und Geschicklichkeit. Die Startbedingungen? Alle arbeiten mit dem gleichen Teig und am selben Herd (die eigene Pfanne darf mitgebracht werden). Die Besonderheit? Füllungen und Deko kommen von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern – zu denen hier ausnahmsweise sowohl Amateure als auch Profis zählen.

Pop-up-Store: Von hier und mittendrin.

4 Wochen, 1 Pop-up-Store, alles lokal: In bester City-Lage und zur Vorweihnachtszeit gibt’s handwerklich Hergestelltes aus kleinen Manufakturen und Werkstätten. Schicke Mietmöbel machen Lust auf Shopping, alles ist professionell und aus einem Guss. Für viel Lauf- und Kaufpublikum. Und mehr innerstädtische Vielfalt!

**Der Cityfonds ermöglicht u.a.**

- die Finanzierung lokal produzierter Mietmöbel
- die Förderung der Verkaufshonorarkräfte

MZIN: 1 neue Location, 10 Events.

That’s a move: In seiner neuen Heimat, dem Museum der bildenden Künste, gibt’s große Chancen für den (Kunst-) Buchladen MZIN. Zum Beispiel durch ein zusätzliches, touristisches Publikum mit viel Lust auch auf lokale und regionale Werke. 10 Events in 5 Monaten drehen sich um Buchkunst, Design- und Popkultur. Attraktiv, interaktiv, mittendrin.

**Der Cityfonds ermöglicht u.a. die Finanzierung von**

- Sitzmöglichkeiten
- Sitz- und Ausstellungsmodulen
- Erweiterungsoptionen für Buchpräsentationen
- Fußbodenmodulen für die Veranstaltungskonzepte

Leipziger Zukunftstag: Morgen alle mitmachen!

Wie machen wir die Stadt der Zukunft klimagerecht und lebenswert? Auf dem Weg dorthin können wir alle etwas tun – jetzt, konkret, im täglichen Leben, schon allein durch Verhaltensänderungen. Leipzig packt es an: gemeinsam, als aktive Stadtgesellschaft. Genau dafür bietet der Leipziger Zukunftstag jede Menge Impulse.

**Der Cityfonds ermöglicht u.a.**

- die (Teil-) Finanzierung, z.B. von Vorab-Informationen, Workshops und notwendigen Materialien für Einzelaktionen

Im Schatten des Fünfecks: 1:0 für die Frauen.

„Im Schatten des Fünfecks” zeigt, dass weibliche Fußball- und Fankultur alles andere als eine Nachspielzeit des Männerfußballs ist. Es laufen auf: überregionale Geschichten und regionale Erzählungen aus Ost und West, ganz viel Gestern, ganz viel Heute. Mit der 1969 gegründeten ersten Leipziger Frauenmannschaft der BSG Chemie Leipzig im Zentrum.

**Der Cityfonds ermöglicht u.a.**

- Die Finanzierung von Ausstellung und Veranstaltungsprogramm, vor allem Honorare, Raum- und Technikmiete, Öffentlichkeitsarbeit, Workshops, Podien und Lesungen.

The Cockpit Collective: Mit der Geschichte sprechen.

„Warum ist was passiert?”, „Und was würden Sie heute tun?” Die Schaubühne Lindenfels – renommiertes Theater- und Kulturhaus der freien Szene – ermöglicht mit dem „Cockpit Collective” den Dialog mit historischen Persönlichkeiten. Alte Telefonzellen mit moderner Videotelefonie dienen der Verbindung zu 8 Schauspieler:innen. Sie verkörpern Menschen, die Leipzig teils bis heute prägen. Eine faszinierende Verbindung von Gestern, Heute und Morgen.

**Der Cityfonds ermöglicht u.a.**

- zum Teil Honorare für Schauspieler und Schauspielerinnen, Techniker und Technickerinnen
- Kosten für Technik und den Transport der Technik
- Kosten für Werbematerial

Fête de la Musique: Vive la musique!

Die Fêtes de la Musique sind eine französische Institution – längst auch in Leipzig. Immer zum Sommeranfang wird die Stadt zur Bühne, überall wird gefeiert, getanzt und gelacht. Neu 2023: Auf der „Bühne der Städtepartnerschaften” gibt’s Musik aus Thessaloniki, Lyon, Kiew, Krakau und Brno zu erleben – ganz zentral, direkt auf dem wieder zum Leben erweckten Burgplatz. Alors, en danse!

**Der Cityfonds ermöglicht u.a. die Finanzierung von**

- Miete und Honoraren für Bühne und Technik
- mehrsprachiger Moderation
- Öffentlichkeitsarbeit

Gefördert durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Projektes "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren" auf eines Beschlusses des Deutschen Bundestages