3-2-1…Leipzigartig ins neue Jahr – Silvestertipps für Kurzentschlossene

Kaum ist ein Jahreshighlight gerade so vorüber, da steht auch schon das nächste vor der Tür. Die Weihnachtsplanung hat euch im Advent voll eingenommen und nun habt ihr für den Jahreswechsel noch keine Pläne? In wenigen Tagen startet der Countdown für 2019 und wir sorgen dafür, dass auch ihr gut dort reinrutscht!

Kräfte tanken am Vormittag
Eisige Unternehmungen am Nachmittag
Lauschig-Leipziger Abend
Um Mitternacht am rechten Fleck
Macht die Nacht zum ersten Tag im neuen Jahr

Kräfte tanken am Vormittag

In der hauseigenen Pâtisserie gibt es frische französische Backwaren. © Robin Kunz

Klar, der letzte Tag im Jahr ist spannend, aber wir wollen mal nichts überstürzen! Ihr braucht Energie, um volle Kraft voraus ins neue Jahr zu stürzen, also schlaft bedenkenlos aus. Noch herzhaft gähnen und die Glieder strecken, dann kann es in den perfekten 365. Tag in Leipzig gehen (alle Helden, die heute noch einen halben Tag oder sogar länger arbeiten müssen, steigen einfach später in unser Programm ein).

Gemütlich bleibt es aber trotzdem erstmal, denn zunächst müsst ihr euch für den Tag stärken. Auch in der Gastronomie ist der 31. natürlich etwas Besonderes, weshalb Brunchen an diesem Tag gar nicht so einfach ist. Auf den Klassiker ist aber immer Verlass: Das Alex am Naschmarkt lädt bis 12 Uhr zum Frühstücksbuffet.

Unser Alternativ-Vorschlag: Gönnt euch ein Frühstück in einem Café. Im Café Kandler an der Thomaskirche gibt es verschiedene Frühstücke in internationalen Stilen. Süßer Tagesauftakt mit Crêpes und Croissants wie in Frankreich, schmackhafte Bratwürstchen und Bacon echt amerikanischer Art oder auch herzhafter italienischer Schinken – im traditionsreichen Kandler werdet ihr immer fündig. Guter Kaffee und leckere Kuchen gehören zu den Aushängeschildern des Cafés, also seid ihr auch in diesen Hinsichten bestens versorgt.

Das beliebte Café Maître auf der Karl-Liebknecht-Straße bietet euch eine typisch französische Speisekarte, die keine Wünsche offen lässt. Durch die hauseigene Konditorei bekommt ihr hier köstliche Croissants und sagenhafte Brioches. Wer nach dem Frühstück noch Lust auf Nachtisch hat, wird durch die anliegende Maître Patisserie bestens bedient.

Frisch gestärkt kann es nun weitergehen. Um euch schon mal darauf vorzubereiten, um Mitternacht große Augen zu machen, macht sich ein Besuch im Panometer Leipzig gut. Der Künstler Yadegar Asisi stellt hier gigantische Panoramabilder aus, zu der es auch eine passende Museumsausstellung gibt. Die letzten Wochen der Ausstellung „TITANIC“ sind angebrochen, auch hier läuft also der finale Countdown, bis das nächste Panorama zu sehen ist. Bevor es in „CAROLAS GARTEN“ geht, nutzt ihr also am besten die freie Zeit am 31. Dezember, um in die Tiefen des Meeres abzutauchen!

Eisige Unternehmungen am Nachmittag

Hier warten Leipziger Wahrzeichen in eisiger Kälte auf euch. © Tino Plunert

Wenn ihr wollt, geht es am frühen Nachmittag weiter mit Staunen, aber zieht euch warm an. Wieso? In der Eiswelt Leipzig ist der Name Programm, denn hier wird es vermutlich um einiges kälter sein als draußen. Das hat aber auch einen guten Grund: Einige der besten Eisbildhauer der Welt haben an wundervollen Eisskulpturen gearbeitet, die ihr hier am Bayerischen Bahnhof betrachten könnt. Und noch besser: Die Kunstwerke haben fast ausschließlich Leipzig-Bezug!

Eis klingt cool, aber ihr wollt das nicht nur angucken, sondern auch spüren? Na gut, spüren wäre vielleicht nicht ganz so gut, denn bei unserem Vorschlag hieße das, dass ihr euch mit eurem Allerwertesten darauf hinlegt. Aber ihr könnt spüren, wie ihr mit den Kufen (hoffentlich) sanft über das Eis gleitet. Ihr habt es erraten, wir schicken euch aufs Glatteis – aber im guten Sinne!

Zur Winterzeit gehört Eislaufen dazu! Bis Mitternacht ist noch einige Zeit, also ab in die Schlittschuhe und rauf auf die Eisbahn. Entweder schlittert ihr durch die Eisarena Leipzig im Kohlrabizirkus, hier allerdings nur zu Sonderöffnungszeiten (10-12 Uhr, 13-15 Uhr oder 16-18 Uhr) oder ihr fahrt zum Paunsdorf Center. Dort könnt ihr ab 10 Uhr eure Runden drehen und das bis ihr nicht mehr könnt. Hier gilt: „Open End mit Silvester Party“.

Lauschig-Leipziger Abend

Auf der Karli findet sich immer ein Platz zum Einkehren. © Freiesleben Fotografie

Nun wird es zwar schon dunkel draußen sein, aber bis zum Höhepunkt der Nacht ist immer noch etwas Zeit. Damit am frühen Abend nicht schon erste Müdigkeitserscheinungen auftreten, geht es jetzt am besten auf eine der Szenemeilen Leipzigs. Entweder, ihr marschiert auf die Gottschedstraße, kehrt zurück auf die Karli oder lauft ins innerstädtische Barfußgäßchen. Hier findet ihr auf jeden Fall eine Lokalität, in der ihr euch gut aufwärmen und eine warme Mahlzeit zu euch nehmen könnt. Trinkt am besten einen starken Kaffee, um in der Neujahrsnacht wach zu bleiben. Vielleicht schleicht sich ja aber auch schon das ein oder andere Kaltgetränk zwischen Kaffee und Abendessen, denn die drei Kneipenmeilen sind mit ihren vielen Bars prädestiniert dafür.

Aber versacken solltet ihr in den Bars nicht, denn wir haben noch einiges mit euch vor! Jetzt werden erstmal die Glieder bewegt und etwas frische Luft getankt. Bei einem abendlichen Spaziergang sinken die Temperaturen sicher schnell in den unteren einstelligen Bereich, ihr solltet also gut vorbereitet sein! Im Weinhaus Vogler in der Nähe des Coppiplatzes könnt ihr für diesen Anlass Glühwein der „Leipziger Weinsinfonie“ ergattern. Die Weine der „Leipziger Weinsinfonie“ wurden anlässlich des tausendjährigen Jubiläums Leipzigs vom Weinhaus Vogler zusammengestellt, der Glühwein selbst wurde im Badischen angebaut und erzeugt. Befüllt euch eine große Thermoskanne mit dem leckeren Winzerglühwein und macht euch auf in die kühle Abendluft.

Um Mitternacht am rechten Fleck

An Silvester wird das Völkerschlachtdenkmal von Feuerwerkslichtern umrahmt. © Daniel Koehler

Am besten peilt ihr eines von zwei Zielen an: den Fockeberg oder das Völkerschlachtdenkmal. Nun rücken die Uhrzeiger stetig auf die Zwölf zu und allmählich müsst ihr euch einen Platz suchen, von dem ihr das Feuerwerk betrachten könnt.

Der Fockeberg im Süden der Stadt ist idyllisch und dank der Erhöhung ein perfekter Aussichtspunkt. Zwischen den Bäumen habt ihr einen guten Blick auf die Skyline der Stadt. So werdet ihr um Mitternacht beste Sicht auf die Leuchtspektakel haben, die neben den Silhouetten vom City-Hochhaus und dem Neuen Rathaus den Himmel erobern.

Zum Völkerschlachtdenkmal müsst ihr mehr Zeit einplanen, solltet ihr den ganzen Weg laufen wollen. Aber dafür habt ihr ja mit dem Glühwein einen treuen Weg-Begleiter dabei. Hier, an den östlichen Toren der Stadt, seid ihr abseits des Trubels der Innenstadt. Auf die Aussichtsplattform könnt ihr in der Silvesternacht allerdings nicht. Das Feuerwerk der Innenstadt wird also von hier aus eher zur Nebensache. Das macht jedoch nichts, denn die Hauptrolle übernehmen hier kleinere private Feuerwerke, die im Beisein des beleuchteten Monuments einfach wundervoll aussehen.

Ihr wollt doch viel lieber mittendrin sein? Dann geht doch zum Orgelkonzert um 22:00 Uhr im Gewandhaus zu Leipzig. Bevor das neue Jahr eingeläutet wird, könnt ihr hier klassischen Klängen lauschen. Anschließend gibt es im Konzertfoyer bei Sekt und Häppchen einen fabelhaften Ausblick auf das beliebte Feuerwerk auf dem Augustusplatz.

Den besten Rundumblick über Leipzig habt ihr von der Aussichtsplattform des City-Hochhauses. In etwa 130 Meter Höhe schaut ihr auf und sogar über die Lichter der Stadt hinweg. Allerdings ist der Premiumblick mit 50€ nicht ganz günstig. Ein Sekt ist in dem Preis aber natürlich inbegriffen.

Macht die Nacht zum ersten Tag im neuen Jahr

Im Felsenkeller feiert ihr wie der Große Gatsby. ©Partylike1920.com

Nach dem Feuerwerk geht die Nacht aber erst richtig los, denn das neue Jahr muss ja ordentlich begrüßt werden. Alle Tanzwütigen kommen in Leipzig voll auf ihre Kosten.

Wie ein Boom-Boom-Boom-Boom-Boomerang wollt ihr durch die Stadt und den Mambo No. 5 tanzen? Manche von euch sind vielleicht doch eher Blue (Da Be Dee)? Dann kommt in der Moritzbastei vorbei-lando! Eure Gehirne haben aus diesem Wortsalat Tunes gemacht? Dann müsst (!) ihr in die Moritzbastei, denn hier heißt es: „PARTY LIKE IT’S 1999“.

Alternativ könnt ihr auch ins Täubchenthal, hier findet „DER SILVESTERRABATZ“ statt. Die Musik ist bunt gemischt, sodass jeder etwas findet, wozu er die Hüften schwingen kann.

Wir hoffen, ihr seid nun alle für den 31. Dezember gewappnet. Wir wünschen euch einen guten und sicheren Rutsch ins neue Jahr! Lasst die Korken knallen.

 

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