Aus dem Hörsaal ins Projekt und zum Plakat

Eigentlich bin ich eine von vielen. Studentin an der Uni Leipzig, 4. Semester im Bachelor „Kommunikations- und Medienwissenschaft“. Aber Mitte Juli stand ich im Konferenzraum der Leipzig Tourismus Marketing GmbH und moderierte meine erste Pressekonferenz. Und wenige Woche davor hingen 100 Großflächenplakate in Leipzig, die von Studierenden für die Leipzig Tourismus Marketing GmbH gestaltet wurden. – Aber wie kommt Student zum Plakat?

Das Semester hatte schon fast angefangen, als ich von dem Seminar „Out of home Medien“ erfuhr. Das Konzept klang spannend: Studenten sollen ein Werbekonzept für Unternehmen gestalten und werden dabei von erfahrenen Berufspraktikern unterstützt. Spontan beschloss ich, mich für das Seminar anzumelden, obwohl mein Stundenplan eigentlich schon komplett war – getreu nach dem Motto: „Man kann sich ja immer noch abmelden, wenn es zu viel werden sollte.“

In der ersten Veranstaltung traf ich auf 17 fremde Gesichter sowie Herrn Storim und Herrn Hennicke von der Firma Ströer, die uns in die Geheimnisse eines guten Plakats einweihten. Schon eine Woche später standen unsere Kunden, die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) und der Waffelhersteller crisbiss, vor uns und brieften zu ihren Wünschen und Vorstellungen der Kampagne. Mitschreiben – lächeln – intelligente Fragen stellen. Schließlich sind wir die Fachfrauen und -männer von morgen!

Nächster Schritt: Wir teilten uns in Teams auf, die jeweils beide Themen bearbeiten würden. Mit Elly, Jette, Evelyn, Lisa und Melanie gründete ich die Agentur „Phosphor Marketing“.

Out-of-home Pressetermin. Foto: LTM - Schimmelschmidt
Out-of-home Pressetermin. Foto: LTM – Schimmelschmidt

Dann begann der „kreative Prozess“. Viel Zeit dafür blieb uns nicht – schon vier Wochen nach dem Briefing stand der Pitch im Kalender. Und neben dem Studium noch zwei Werbestrategien zu entwickeln, endete oft in den berühmten Nachtschichten. Über Entwürfe und Konzepte diskutieren, sie verwerfen, an Grafikprogrammen verzweifeln, bis in die Nacht an Präsentationen sitzen … es lebe das Studentenleben! Aussteigen? Unmöglich. Viel zu sehr hatten mein Team und ich uns schon in die Materie vertieft und unser Ehrgeiz war geweckt, die Firmen von den Konzepten zu überzeugen. Die „Ströer-Jungs“ gaben uns regelmäßig Feedback und Anregungen zu unseren Ideen, wollten uns aber partout nicht verraten, was die Konkurrenz so treibt.

Am „großen Tag“ wurden wir für unsere Mühen belohnt – eines unserer Plakate, genau genommen ein Pinkes mit einer riesigen Schokoladenwaffel, überzeugte die Firma crisbiss. Die Mühe hatte sich gelohnt. Die LTM entschied sich für einen überdimensionalen Terminkalender von unseren Mitstreitern „Bananarama“, um auf das „World Skills-Treff 2013“ aufmerksam zu machen, welches im Rahmen der Berufsweltmeisterschaften in Leipzig im Juli stattfand.

Autorin: Marianne Umlauft

Die LTM GmbH bedankt sich ganz herzlich bei Marianne Umlauft für den Gastbeitrag und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg im Studium.
Wir freuen uns auch nächstes Jahr wieder an dem Projektseminar der Universität Leipzig in Zusammenarbeit mit der Firma Ströer teilzunehmen.

Weitere Informationen:

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Abt. Stadt- und Standortmarketing
Augustusplatz 9
04109 Leipzig
Tel. +49 (0)341 7104-357
Fax +49 (0)341 7104-359
r.stratz@ltm-leipzig.de
www.leipzig.travel

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7 Kommentare

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