Blick vom Fockeberg auf die Skyline von Leipzig mit dem City-Hochhaus und dem Wintergartenhochhaus sowie dem Neuen Rathaus im Bild, Aussichtspunkte in Leipzig, Sehensürdigkeiten, Grünes Leipzig, Parks

Aussichtspunkte in Leipzig und Region

Von oben sieht die Welt doch immer ein bisschen anders aus. Genau deshalb gehören Aussichtspunkte immer ganz fest zu Reisen dazu – und das natürlich auch bei eurer Leipzig-Reise. Damit ihr genau wisst, wo ihr die schönste Aussicht genießen könnt, gebe ich euch heute einen kleinen Überblick über die Aussichtspunkte in Leipzig und der Region.

Fockeberg
Wackelturm
Bistumshöhe
Nikolaikirche
City-Hochhaus
Neues Rathaus
Völkerschlachtdenkmal

Fockeberg

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© Philipp Kirschner

Ein einzelner Hügel im sonst so flachen Leipziger Stadtgebiet – das ist der Fockeberg in der Leipziger Südvorstadt. Direkt an der Ecke Fockestraße/Hardenbergstraße geht’s nach „oben“. Wie ihr euch vorstellen könnt, ist der kleine Berg dort nicht natürlich entstanden, denn sonst ist das Leipziger Land vor allem flach. Ursprünglich als Schutthügel für Trümmer aus dem zweiten Weltkrieg genutzt, hat sich die einstige Wiese schnell in eine 40-Meter-Erhöhung verwandelt. In den 1980er Jahren wurde die ehemalige Halde begrünt. Auf dem Fockeberg angelangt, könnt ihr die ganz besonders schöne Aussicht von oben genießen. Mitten in der City und doch im Grünen lässt sich hier ein ganz besonderer Blick auf Leipzigs Stadtsilhouette erhaschen. Und das ganz kostenlos.

Wackelturm

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© Philipp Kirschner

Wackelturm klingt abenteuerlich, oder? Ist es aber nur bei starkem Wind. ;-) Der Wackelturm im Leipziger Rosental liegt versteckt im Leipziger Auwald. Mit einer Markierung bei Maps unter „Marienweg Leipzig“ dürftet ihr allerdings keine Probleme haben, ihn zu finden. Der Wackelturm ist nur zu Fuß zu erreichen, ihr könnt mit der Straßenbahn Nummer 10 bis zur Haltestelle „Mückenschlösschen“ fahren – von da sind es noch etwa 1,5 km Fußweg. Der Weg ist allerdings wunderbar, denn er führt dich durch Leipzigs grüne Lunge – den Auwald. Angekommen, erwartet euch ein architektonisch sehr spannendes Bauwerk. Der Wackelturm ist ein etwa 20 m hohes Stahlkonstrukt. „Wackelturm“ heißt der Aussichtsturm im Rosental übrigens nicht offiziell, sondern vielmehr aus dem Volksmund heraus, aber dieser Name kommt nicht von ungefähr. Die kleinste Böe bringt den Turm in Schwingung. Es bietet sich euch also nicht nur eine tolle Aussicht über Leipzigs Skyline, sondern eben auch ein kleiner Adrenalinkick.

Bistumshöhe

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© Philipp Kirschner

Wo wir gerade bei stählernen Aussichtspunkten sind, darf die Bistumshöhe im Leipziger Süden ebenfalls nicht fehlen. Direkt an Leipzigs beliebtesten See – dem Cospudener See –  gelegen, verschafft euch die Bistumshöhe einen herrlichen Überblick über das Leipziger Neuseenland. 180 Stufen und 35 Meter warten darauf, erklommen zu werden. Solltet ihr nicht ganz so schwindelfrei sein, ist in 12 Metern Höhe bereits eine erste Aussichtsebene. Der Blick von oben lohnt sich aber in jedem Fall. Von der Bistumshöhe aus habt ihr einen wundervollen Blick über den Cospudener See, könnt in Richtung Zwenkauer See schauen und bekommt einen Eindruck vom ehemaligen Tagebaugebiet, das der Ursprung des heutigen Leipziger Neuseenlandes war. Und falls ihr euch wundert, warum ihr auf einmal eine Pyramide seht, ist das keine optische Täuschung. Im Erlebnispark BELANTIS befindet sich die größte Pyramide Europas und die könnt ihr ebenfalls von der Bistumshöhe aus erspähen. Der Begriff „Bistumshöhe“ geht übrigens auf vergangene Zeiten zurück. Früher soll der Punkt mal zum Bistum Merseburg gehört haben.

Nikolaikirche

Blick vom Kirchturm der Nikolaikirche in Leipzig auf den Nikolaikirchhof und das City-Hochhaus zur blauen Stunde, Aussichtspunkte in Leipzig, Geschichte, Friedliche Revolution
© Philipp Kirschner

Eine der außergewöhnlichsten Kirchen, in die ihr je eintreten werdet, ist die Nikolaikirche – das verspreche ich euch. Die spätgothische Kirche wurde im Inneren klassizistisch gestaltet. Das bedeutet, dass der Kirchenraum nicht einer „klassischen Kirche“ entspricht. Roséfarbene und mintgrüne Pastelltöne kleiden die Kirche aus. Highlight der Kirchenhalle sind die weißen Säulen, die Palmenwedeln nachempfunden sind. Die Nikolaikirche ist einer der geschichtsträchtigsten Orte Leipzigs. Hier fanden 1989 die Friedensgebete ihren Höhepunkt und leiteten die Friedliche Revolution ein, die die Wiedervereinigung Deutschlands nach sich zog.

Die Nikolaikirche befindet sich im Herzen der Leipziger Innenstadt. Vom Nikolaikirchturm bietet sich ein besonders exklusiver Blick über die Leipziger Dächer. Bestaunen könnt ihr diesen Blick immer samstags um 14 Uhr. Dann finden öffentliche Turmbesteigungen statt. Die Kosten von 2,50 Euro könnt ihr direkt am Büchertisch im Eingangsbereich der Kirche entrichten. Hier lohnt es sich, überpünktlich zu sein, denn die Turmführung ist auf maximal 15 Personen beschränkt. Hinweis: Aufgrund von Nacharbeiten im Zusammenhang mit dem Glockenprojekt bleibt die Turmexkursion vorerst ausgesetzt. Bitte informiert euch dazu auch auf der Internetseite der Kirche.

City-Hochhaus

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© Philipp Kirschner

Wer direkt mitten im Herzen von Leipzig starten und dabei noch die höchste Aussicht genießen möchte, sollte sich auf den Weg ins City-Hochhaus auf dem Augustusplatz in Leipzig machen. Das City-Hochhaus, das heute einen signifikanten Punkt in der Leipziger Skyline bildet und an ein aufgeschlagenes Buch erinnert, wurde 1972 fertiggestellt und war damals tatsächlich das höchste Gebäude Deutschlands. Ursprünglich war das Gebäude ein Teil der Leipziger Universität und hat von seinen Studenten die liebevollen Spitznamen Weisheitszahn und Uni-Riesen bekommen. Heute beherbergt das City-Hochhaus nicht nur zahlreiche Büros (auch wir von Leipzig Travel dürfen uns über die Aussicht hier jeden Tag freuen), sondern auch das höchste Restaurant Mitteldeutschlands.

Im Panorama Tower – Plate of Art lässt sich nicht nur ein besonderer Gaumenschmaus über den Leipziger Dächern genießen, sondern von dort aus könnt ihr auch die letzten Etagen des Hochhauses erklimmen. Auf der Aussichtsplattform auf 142 Metern Höhe habt ihr einen Rundumblick über Leipzig. Bei schönem Wetter könnt ihr den Cospudener See im Süden sehen oder den Flughafen Halle/Leipzig im Norden. Der Eintritt auf die Plattform kostet 4 Euro. Besonders nett: Im Sommer gibt es im kleinen Kiosk auf der Plattform kühle Getränke, im Winter könnt ihr euch einen Glühwein über den Dächern der Stadt schmecken lassen. Hinweis: Bitte informiert euch zu den derzeit geltenden Corona-Beschränkungen auf der Website des Panoramatowers.

Neues Rathaus

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© Philipp Kirschner

Der Rathausturm des Neuen Rathauses begrüßt Reisende ebenfalls direkt aus der Innenstadt. Mit seinen knapp 115 Metern Höhe ist der Turm der höchste Rathausturm Deutschlands. (Ja, Rekorde halten – das können wir in Leipzig ;-)) Montags bis freitags um 14 Uhr lassen sich die 250 Stufen von der 4. Etage des Rathauses auf die höchste Turmspitze erklimmen. Setzt diesen Spot ganz weit oben auf eure Sightseeing-Liste, denn der Blick vom Rathausturm ist nicht alltäglich und ziemlich imposant. Treffpunkt ist immer die untere Wandelhalle des Neuen Rathauses. Der Kostenpunkt beläuft sich auf 3 Euro für einen Erwachsenen, 1,50 für Kinder und Ermäßigte.

Völkerschlachtdenkmal

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© Philipp Kirschner

Nicht das höchste, aber das schönste der Welt, das ist mal sicher. Von den Leipzigern liebevoll „Völki“ getauft, gehört das Wahrzeichen seit mehr als 200 Jahren fest zur Silhouette der Stadt. Das Völkerschlachtdenkmal Leipzig ist mit seinen 300 Tausend Tonnen bis heute das größte Denkmal Europas. Was mit dem Eiffelturm ist? Ja, der der Eiffelturm in Paris ist höher, aber er gilt bis heute nicht als Denkmal. ;-)

Das Völkerschlachtdenkmal muss man bei einem Leipzig-Trip auf jeden Fall einmal besucht haben. Zum einen ist die Geschichte des Denkmals unheimlich spannend und die eindrucksvolle Architektur muss man einfach live gesehen haben, zum anderen bietet sich vom Völkerschlachtdenkmal aus eine traumhafte Aussicht über Leipzig. Von hier oben bekommt man erst einmal einen Eindruck davon, wie grün Leipzig ist. Der Eintritt ist für Kinder bis 6 Jahren frei, Erwachsene zahlen 10 Euro, Ermäßigte 8 Euro. Immer donnerstags um 14 Uhr gibt es eine öffentliche Führung am Denkmal. Die Plattform in 68 Metern Höhe erreicht ihr über einen Fahrstuhl – sportliche können aber auch die Treppen erklimmen. Ein Ausflug lohnt sich in jedem Fall!

Ihr habt noch Fragen? Dann meldet euch gern bei uns!

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
Tel. +49 (0)341 7104-340
Mail: social.media@ltm-leipzig.de

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Posted by: Christin Krämer
Christin war bis 2021 Online Marketing Managerin im Online-Team von Leipzig Travel. Sie ist heimlicher (mehr oder weniger) Instagram-Junkie, #Hashtagfan und könnte sich keine bessere Stadt zum Leben vorstellen. Sie liebt es, sich auf die Spuren des Verborgenen Leipzigs zu begeben, auf dem Stand-Up-Paddle-Board über die Leipziger Seen zu schippern und entdeckt als Vollblut-Mama immer wieder Neues für Familien in Leipzig. Zoo-Koala Oobi Ooobi wird ebenso regelmäßig besucht wie ihre Lieblingseisdiele Braker's in Connewitz.

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