Kaffeegenuss im Leipziger Sonnenschein – Coffee & Chill

Die Luft duftet noch ein bisschen nach Sommer. Viele Cafés locken mit Kaffeespezialitäten und leckeren Naschereien. Wir verraten dir heute, wo du entspannt in der Sonne sitzen und eine Pause vom Alltag machen kannst. Nutze die letzten Sonnenstrahlen und lass es dir gut gehen!

Milchbar Pinguin
Café Luise
Café Maître
Café der GfzK – DAS KAPITAL
ZierlichManierlich
Heiter bis Wolkig
ANALOG
Brot & Kees
Café Kandler am Pier 1

Milchbar Pinguin

Auf dem Freisitz der Milchbar Pinguin genießen die Gäste die Sonne. Freisitz, Kaffee, Eis
Die Milchbar Pinguin serviert neben Kaffee auch diverse Eisspezialitäten © Milchbar Pinguin

Deine Tour zu den sonnigen Kaffee-Hotspots beginnt mitten in der Innenstadt, denn an kaum einem anderen Ort der City erhaschst du so viel Sonne wie auf dem Marktplatz. Bis dich an der Nordseite des Platzes vor dem Alten Rathaus die Schatten erwischen, hat sich der gelbe Ball sowieso schon fast verabschiedet. Wenn du in der Innenstadt mal eine Pause brauchst, dann begrüßt dich die Milchbar Pinguin mit belebendem Kaffee, leckerstem Eis und tollem Ausblick auf das Treiben der Stadt.

Café Luise

Auf den Freisitz von Cafe Luise scheint die Sonne. Kaffee, Kuchen, Sonnenstrahlen
In der Luise auf der Gottschedstraße lässt es sich angenehm in der Sonne sitzen. © Philipp Kirschner

Wem der Andrang auf den Wochenmarkt etwas zu unruhig für ein Kaffeekränzchen ist, der wandert zur Gottschedstraße. Hier ist es etwas ruhiger, aber alles andere als langweilig! Bei gutem Wetter heißt dich dort das Café Luise auf seinem Freisitz sehr herzlich willkommen. Zum dampfenden Kaffee gibt es haus- und mit Liebe gemachten Kuchen und dann heißt es für dich nur noch: Augen zu und die kleine Auszeit genießen!

Café Maître

Vor dem Cafe Maitre auf der Karl Liebknecht Straße sitzen Gäste und genießen bei einem Kaffee die Sonne.
Das Café Maître bringt französischen Charme auf die Karli. © Robin Kunz

Du hast Sehnsucht nach Paris? Dann begib dich in die Südvorstadt. Das beliebte Café Maître existiert bereits seit mehr als hundert Jahren und bringt französisches Flair in die Stadt! Auf gemütlichen Korbstühlen naschst du hausgemachte Croissants und Brioches zu deinem Kaffee und beobachtest gleichzeitig das kreative Treiben auf der Karli.

Und weißt du, was das Beste an einer breiten Straße ist, die sich nach Süden ausrichtet? Ganz viel Sonne! Als Sahnehäubchen auf diesem Café-Traum greifst du neben den Backwaren auch auf die noch größere Auswahl an Torten und Meringues der Maître Pâtisserie zu, die sich lediglich eine Tür weiter befindet!

Café der GfzK – DAS KAPITAL

Die Sonne scheint auf das Kapital im Johannapark. Kaffee, Kuchen
Kaffee mit Blick auf den Johannapark im Café der GfzK genießen © T. Williger

Einen der schönsten Parkkomplexe Leipzigs bildet die Symbiose aus Clara-Zetkin-und Johannapark. Die beiden sind so unzertrennlich, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass sie verschiedene Namen tragen. In den warmen Monaten sind sie vor allem bei allen Frischluftfans beliebt. Hier gibt es alles, was dein Herz begehrt: weite Wiesen, Sonnen- und Schattenplätze, ein Ring aus Bäumen, der den Stress der Großstadt komplett abschirmt und Brücken wie die Sachsenbrücke. Auf der Brücke treffen sich Tag- und Nachtschwärmer (und auch Coffee-Bikes machen hier Halt). Noch mehr grüne Wiesen, auf denen du deinen Kaffee genießt, gibt es auf unserem Blog zu den 5 schönsten Parks in Leipzig.

Direkt am Rande des Johannaparks findest du die Galerie für zeitgenössische Kunst, kurz GfzK. Diese ist aber nicht nur für Kunstliebhaber gedacht, sondern zieht auch Kaffeebegeisterte an: Die Galerie hat ein eigenes Café, dessen Freisitz selbst grün und ruhig ist, gleichzeitig aber auch den direkten Blick auf den Park ermöglicht.

Das derzeitige Café der GfzK ist DAS KAPITAL. Wieso derzeitig fragst du dich? Das Café wird alle drei Jahre von verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern neu gestaltet, wodurch es auch stets einen neuen Namen erhält. Der Künstler, der DAS KAPITAL konzipiert hat, spielte absichtlich mit einladenden und ausgrenzenden Einrichtungen. Sicher ist aber, dass der Freisitz äußerst einladend ist und du hier einen Kaffee mit Blick auf die liebe Johanna genießen kannst!

ZierlichManierlich

Eine lange Schlange vor dem ZierlichManierlich am Richard-Wagner-Hain. Sonne, Kuchen
Das ZierlichManierlich ist nicht nur bei Radtouren einen Stopp wert. © LTM / Peter Hirth

Bei einem Spaziergang durch die beiden Parks bist du auch nicht weit vom nächsten Hotspot entfernt. Biege vor der Sachsenbrücke einfach rechts ab und du kommst blitzschnell zum Richard-Wagner-Hain am Elsterbecken. Von April bis Oktober steht hier ein umgebauter, niedlicher, knallgrüner Zirkuswagen, der täglich unzählige Menschen anzieht. Der Clou: Der Wagen ist zu einem kleinen Café umfunktioniert worden, dessen Name nicht passender sein könnte – ZierlichManierlich. Von hausgemachtem Eistee über leckeren Kuchen bis hin zum herzhaften Panini findest du hier definitiv genau das, was dein Herz begehrt.

Kaffee gibt es natürlich auch – und zwar aus Bohnen der Leipziger Rösterei Brühbar. Sobald du dein Heißgetränk in den Händen hältst, nimmst du auf den Liegestühlen auf dem Hain Platz und lässt dir die Sonne auf dein Haupt scheinen, während die Elster langsam vorbeiplätschert.

Heiter bis Wolkig

Viele Besucher haben sich auf der Wiese vom Cafe heiter bis wolkig niedergelassen. Sonne, Kaffee, Kuchen
Das Freiluft-Café heiter bis wolkig hat sich am Bürgerbahnhof Plagwitz niedergelassen © Martin Pelzl

Wer die Hektik der Stadt mal für ein paar Stunden vergessen will, ohne sie verlassen zu müssen, fährt nach Plagwitz. Es ist fast schon Zauberei, wie du in dem einem Moment noch auf der nie schlafenden Karl-Heine-Straße stehst und dich nur wenige Minuten später inmitten eines grünen Idylls wiederfindest.

Wo du genau hin musst, um dieses „Wunder“ zu erleben? Zum Bürgerbahnhof Plagwitz. Umgeben von grünen Wiesen und Feldern findest du hier das Café heiter bis wolkig, das dich mit selbstgemachten Speisen, Cappuccino, Eis und Getränken in einen wahren Sommertraum versetzt. Das kulinarische Angebot ist fair, regional sowie konsequent vegetarisch und vegan. Auf der gegenüberliegenden Seite des Areals steht ein Ballspielfeld bereit und der große benachbarte Bauspielplatz „Wilder Westen“ lädt Kinder zum Spielen und Toben ein.

ANALOG

Gemütlicher Freisitz im Hinterhof. ANALOG, Kaffee, Kuchen
Heimisches Gartenambiente im ANALOG © Anne-Katrin Hutschenreuter

Für viele gilt der eigene Garten oder der grüne Hinterhof als idyllischster Ort für ein Kaffeekränzchen. Wieso also nicht das Gartenambiente mit einem Café vereinen? Im Leipziger Osten erlebst du genau das! Das gemütliche kleine ANALOG nahe der Eisenbahnstraße hat einen niedlichen, charmant dekorierten Außenbereich, der gleichzeitig der Hinterhof des Wohnhauses ist, in dem sich das Café befindet. Den Kaffeegenuss bereichert das ungemein, denn die Atmosphäre ist ruhig und wirkt daher besonders heimisch. Die angebotenen Backwaren sind selbstgemacht, wechseln sich ständig ab und sind obendrein auch noch lecker!

Das ANALOG ist der perfekte Ort, um bei einer Tasse Kaffee abzuschalten, sich vom grünen Gras die Fußsohlen kitzeln zu lassen und ein wenig die Katzen der Nachbarn zu beobachten.

Brot & Kees

Gemütlicher Freisitz des Cafe Brot & Kees. Sonne, Kaffee
Leckeren Kaffee im Schatten der Linde im Brot & Kees © Brot & Kees

Die Leipzig Region ist geprägt durch die grüne Natur und das umfangreiche Neuseenland. Zu einem dieser Seen gelangst du, wenn du einen Spaziergang durch den südlichen Auwald, vorbei am Wildpark und in Richtung Markkleeberg unternimmst. Bevor du an den Ufern des Cospudener Sees entlangwanderst, lohnt sich ein Gang durch den Kees’schen Park. Die Torhäuser, das Palmenhaus der damaligen Orangerie und die Wege zwischen den grünen Wiesen lassen den prächtigen Barockgarten erahnen, welcher der Park im 18. Jahrhundert einmal war. Hauptgrund für den Exkurs ist aber das nächste Café, das wir dir vorstellen möchten: Das Brot & Kees.

Das Brot & Kees ist immer einen Besuch wert! Täglich werden die wechselnden Suppen und Kuchen, die sogar noch nach Omas Rezepten gebacken werden, frisch im Haus und – wann immer möglich – mit Bio-Lebensmitteln hergestellt. Zu diesen Leckereien gibt es noch einen Kaffee aus den Bohnen der Leipziger Rösterei Alber und dann heißt es nur noch: Raus auf den Freisitz!

Die Terrasse hinter dem historischen Toreingang bietet ein gemütliches und vielfältiges Ambiente wie kein anderes Café: Die große Linde sorgt für ausreichend Schatten, die vielen Pflanzen färben den Hof herrlich grün und wenn die Sonne alles gibt, machst du es dir auch auf den Bänken unter den Sonnenschirmen bequem, um deinen Kaffee zu genießen.

Café Kandler am Pier 1

Bunte Bootshäuser am Cospudener See. Sonnenuntergang, Wasser, Kaffee
Am Pier 1 lädt das Café Kandler zum Frühstück direkt am Wasser ein. © Philipp Kirschner

Vom Brot & Kees sind es nur wenige Gehminuten zum Nordstrand des Cossis. Der See ist perfekt für eine Fahrradtour oder einen ausgiebigen Spaziergang über den Rundweg sowie eine erfrischende Abkühlung geeignet. Hier ist der Blick ins Grüne und auch ins Blaue garantiert. Wer schwindelfrei ist, sollte unbedingt auf die Bistumshöhe wandern und den unglaublichen Ausblick über den See und den Auwald erleben. Für die wohlverdiente Kaffeepause lässt du dich dann am besten im Café Kandler am Pier 1 nieder.

Das beliebte Café hat einige Schwestern in der Stadt, die beispielsweise auf dem Thomaskirchhof liegen und ebenfalls einen tollen Freisitz haben. Aber gibt es etwas Besseres, als mit Blick auf Segelbote und Wellenpracht an einem der beliebtesten Seen Leipzigs zu sitzen? Die Torten der hauseigenen Konditorei sind Balsam für die Seele und der Bach-Kaffee weckt nach einer Wanderung deine Lebensgeister wieder auf. Wie könnte man den Sommer besser zelebrieren als sich am Pier 1 zurückzulehnen, Sonne zu tanken und dem leisen Plätschern des Wassers zu lauschen?

Generell ist Leipzig gerade wegen seiner belebten Freisitzkultur ein ausgezeichneter Ort, um deinen Kaffee im Freien zu trinken. Wir wünschen dir eine schöne Zeit, genieße die letzten Sonnenstrahlen und den heißen Kaffee!

Ihr habt noch Fragen? Dann meldet euch bei uns!
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Posted by: Daniel Almendinger
Nachdem der gebürtige Berliner seine Kindheit und Jugend auf dem Land in Brandenburg zugebracht hat, zog es Daniel 2014 in unser wunderschönes Leipzig. Trotz der Pendelei zur Uni Halle entwickelte er eine echte Leipzigliebe, die ihn zu einem Praktikum in der Online-Abteilung von Leipzig Travel brachte. Verabschiedet hat er sich jedoch nicht, denn direkt im Anschluss an seine drei Monate als Praktikant unterstützte er das Team und schrieb fleißig Beiträge für den LTM-Blog. Seit 2019 ist er als Projektmanager fester Teil des Leipzig Travel Teams.

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