Die Karli bebte und ich war dabei!

„Die Karli lebt, die Karli bebt“. Unter diesem Motto fand am 5. April das erste offizielle Karli-Fest in diesem Jahr statt.

10 Uhr morgens, unterhaltsame Blasmusik und aufgeweckte Kinderstimmen, die ich aus meinem Zimmer nahe der Karl-Liebknecht-Straße vernahm, wiesen mich darauf hin: der Startschuss auf der Karli war gefallen.

Also, Kamera eingepackt und ab ins Getümmel: Vor der Feinkost angekommen, welche nur wenige Schritte von meinem zu Hause entfernt ist, sah ich schon die ersten kleinen Flohmarktstände und viele Menschen, die sich rege unterhielten, Leckereien probierten und sich voller Eifer durch die kleinen Stände wühlten.

Flohmarkt vor der Feinkost © Chris Russew
Flohmarkt vor der Feinkost © Chris Russew

Ich schaute mich um und sah zwei recht große Menschenströme. Meine Neugier war geweckt. Ich schloss mich dem Strom an, der mich geradewegs in den Innenhof der Feinkost beförderte. Auf dem Flohmarkt wurden von Klamotten über alte Technik bis hin zu Möbeln alles an den Mann bzw. die Frau gebracht. In manchen Gesichtern konnte man deutlich erkennen, dass das Sammlerherz höher schlug und sie am liebsten den ganzen Stand in ihren kleinen Beuteln verstaut hätten. Nach einem kurzen Besuch im Mrs. Hippie vernahm ich den Geruch von frisch zubereiteten Speisen. Es wurde Zeit, meinem Magen etwas Gutes zu tun.

Innenhof der Feinkost © Chris Russew
Innenhof der Feinkost © Chris Russew

Immer der Nase nach lief ich Richtung Süden. Die Lokale links und rechts füllten sich stetig und es wurde zunehmend schwieriger, einen freien Platz zu ergattern. Live Musik ertönte aus den Lokalen und sorgte für eine angenehm, be(le)bte Atmosphäre. Das Acapulco sprach mich sofort an und so entschied ich mich, auf ein Mittagessen einzukehren.Gut gestärkt begab ich mich wieder auf den Weg und stieß plötzlich auf skurril verkleidete Straßenkünstler, die mich irgendwie an Figuren aus Alice im Wunderland erinnerten.

Skurril verkleidete Straßenkünstler © Chris Russew
Außergewöhnliche Verkleidungen © Chris Russew

Am Abend ging es dann aber so richtig los. Die Karli lebte und bebte. Riesige Menschenmengen strömten über die Straße; überall saßen Leute auf Bordsteinen oder in Kneipen und Bars. Musik ertönte, Flaschen klirrten, die Bahn hupte vergebens und Straßenkünstler gaben ihr Können zum Besten. In den Bars und Clubs wurde ausgelassen gefeiert bis in die frühen Morgenstunden. Die Stimmung war einzigartig.

Karli bei Nacht © Chris Russew
Karli bei Nacht © Chris Russew

Mich persönlich hat es noch in eine abgelegene Bar gezogen, in der ich den Abend entspannt ausklingen ließ und schließlich zufrieden aber auch geschafft ins Bett fiel.

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Autor und Fotos: Chris Russew

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4 Kommentare

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