Verborgenes Leipzig: Hochschule für Grafik und Buchkunst

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst, kurz HGB, ist eine der ältesten staatlichen Kunsthochschulen in Deutschland. Wenn du wissen willst, welche Kunststars die Leipziger Talentschmiede hervorgebracht hat, dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen.

Rekorde an der HGB
Studieren an der HGB
Freizeit an der HGB

Rekorde an der HGB

Regelmäßig finden in der HGB Ausstellungen der Studierenden statt. ©Eric Meier
Regelmäßig finden in der HGB Ausstellungen der Studierenden statt. © Eric Meier

Seit 1764 pauken Studenten an der HGB in Leipzigs Musikviertel. Mit ihrer über 250-jährigen Geschichte ist die HGB nicht nur eine der ältesten Kunsthochschulen, sondern auch eine der renommiertesten und bedeutendsten Hochschulen für Malerei und Grafik in Deutschland. Den ausgezeichneten Ruf sowohl in Deutschland, als auch im Ausland hat die HGB nicht zuletzt den Künstlern der Neuen Leipziger Schule zu verdanken. Viele von ihnen begannen ihre Karriere an der HGB. Zu den bekanntesten Alumnis zählt Neo Rauch. Der Maler war nicht nur Student, sondern gab sein Wissen bis 2014 als Professor einer Meisterschülerklasse weiter. Sein Atelier hat der Kunststar in der Leipziger Baumwollspinnerei.

Studieren an der HGB

Eine Studentin bei der Arbeit in der Lithografie-Werkstatt ©HGB
Eine Studentin bei der Arbeit in der Lithografie-Werkstatt ©HGB

Momentan lassen rund 600 Studenten an der HGB in vier Diplomstudiengängen und einem Masterstudiengang ihrer Kreativität freien Lauf. Im Studiengang Fotografie lernen die Fotografen von morgen nicht nur klassische Verfahren der Fotografie, sondern üben sich auch in digitalen Anwendungen. Die HGB ist eine der ältesten Ausbildungsstätten für Fotografie in Deutschland. In vier Fachklassen setzen sich die Studenten der Malerei und Grafik vor allem mit der Kunst-und Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts bis heute auseinander. Obwohl Leipzig als Buchstadt bekannt ist beschäftigen sich die Studenten des Studiengangs Buchkunst und Grafik-Design nicht mehr nur damit. Alle Anforderungen zeitgenössischer und zukunftsweisender Technologien und Medien sind Teil der Ausbildung. Im Studiengang Medienkunst werden die Künstler von morgen für die Möglichkeiten der „neuen“ Medien im Gegensatz zu den traditionellen Medien und für die zunehmende Technisierung der Gesellschaft durch die digitalen Medien sensibilisiert. 2009 kam der weiterführende Masterstudiengang Kulturen des Kuratorischen hinzu.

Auch in der Radier-Werkstatt wird fleißig gearbeitet. ©HGB
Auch in der Radier-Werkstatt wird fleißig gearbeitet. ©HGB

Damit die Kreativen ihre Pinsel schwingen, zeichnen und fotografieren können, sind die Werkstätten der HGB bestens ausgestattet. In den Arbeitsräumen für Holzschnitt, Radierung, Siebdruck, Lithografie und Buchdruck fertigen die Studenten ihre praktischen Arbeiten an und können diese dann in der hauseigenen Galerie ausstellen. Außerdem können sich die jungen Künstler im 3D-Labor und im audiovisuellen Labor austoben. Um sich die Theorie anzueignen, stehen den Studenten 50 000 Titel aus den Bereichen Kunstgeschichte, Malerei/Grafik, Buchgestaltung, Fotografie und Medienkunst in der Fachbibliothek zur Verfügung.

Freizeit an der HGB

Rundgang in der HGB: Im ganzen Akademiegebäude zeigen Studierende ihre Arbeiten. ©Eric Meier
Rundgang in der HGB: Im ganzen Akademiegebäude zeigen Studierende ihre Arbeiten. ©Eric Meier

Du bist begeisterter Hobby-Künstler? Wenn du gerne malst, zeichnest, fotografierst, filmst, illustrierst oder Schrift gestaltest, kannst du dich nach bestandenem Eignungstest für einen der rund 10 Kurse der Abendakademie einschreiben. Die Meisterschüler der Hochschule bringen dir alles bei was du über Bildende Kunst, Fotografie und Gestaltung wissen musst. Doch auch wenn du keine künstlerische Ader hast, lohnt sich ein Besuch in der HGB. Die atemberaubende Architektur des Gebäudes musst du gesehen haben! Nachdem du gestaunt hast, kannst du in der Stereo Bar der HGB einen Kaffee trinken und die entspannte Atmosphäre im Studentencafé genießen. Auf keinen Fall verpassen solltest du den Rundgang in der HGB vom 11. bis zum 14. Februar. Ein Wochenende lang kannst du dir im ganzen Haus die Werke der Studierenden aus dem vergangen Jahr ansehen.

Wo?: Wächterstraße 11, 04107 Leipzig
Wann?: Do 18-24 Uhr, Fr & Sa 11-22 Uhr, So 11-20 Uhr

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