Hier zeigt sich Leipzig von seiner fotogensten Seite!

Egal ob ihr schon alte Leipzig-Hasen seid oder die Stadt zum ersten Mal besucht – irgendwann werdet ihr auf der Suche nach dem idealen Foto sein. Wir zeigen euch Leipzigs fotogenste Seite und liefern euch Inspiration für tolle Aufnahmen. Ganz nebenbei könnt ihr so eure Lieblingsstadt neu entdecken und das perfekte Bild für Instagram, euren Blog oder als Andenken an euren Städtetrip schießen.

Klassiker vor der Linse
Besondere Perspektiven
Industriearchitektur
Kunst zum Ablichten
Abseits bekannter Wege

Klassiker vor der Linse

 

Das Bundesverwaltungsgericht ist ein beeindruckendes Motiv. © Philipp Kirschner

Einige Leipzig Motive sind selbst Neuankömmlingen so bekannt, als seien sie selbst schon dort gewesen. Viele Gebäude und Orte sind einfach echte Klassiker und für viele Leipzig-Reisende ein Muss! Vor allem vor der Kamera machen sie sich wunderbar. Kombiniert doch eure Fototour mit einem Sightseeing-Rundgang!

Frisch mit Bus oder Bahn in Leipzig angekommen ist der Hauptbahnhof sowohl von innen als auch von außen architektonisch beeindruckend. Die Ankunftshallen erinnern an die New Yorker Grand Central Station und versprühen ein urban-romantisches Flair. Vom Hauptbahnhof lässt sich sehr gut die neue Messe erreichen, die mit der beeindruckenden Glaskuppel ebenfalls ein beliebtes Fotomotiv darstellt. Zu Fuß ist es vom Hauptbahnhof außerdem ein Katzensprung zum  Augustusplatz. Dort befindet sich unter anderen schönen Motiven das neue Augusteum, ein Standort der Universität Leipzig. Der moderne Bau erinnert in Teilen an die alte Kirche, die hier früher stand. Die moderne Architektur ist sehr beeindruckend und hebt sich wunderbar vom historischen Bild der Altstadt ab. Für tolle Linien und Lichtspiele solltet ihr euch das Gebäude auch unbedingt von innen anschauen.

Vom Augustusplatz gelangt ihr direkt in die Leipziger Innenstadt. Hier findet ihr die berühmte Nikolaikirche und die Thomaskirche sowie am Markt das alte Rathaus. Diese historischen Bauten solltet ihr auf jeden Fall vor die Linse nehmen! Die Innenstadt ist gespickt mit prunkvollen Passagen und voll von alt-ehrwürdigen Gebäuden. Es wimmelt nur so von schönen Motiven.  Wahrscheinlich ist euch jetzt schon aus der Ferne der Turm vom neuen Rathaus ins Auge gefallen, ein ausgesprochen beliebtes Motiv bei den Fotografen und einer der höchsten Rathaustürme der Welt. Das neue Rathaus solltet ihr euch unbedingt von innen ansehen. Es ist ein wirklich besonderes Gefühl die Treppen mit rotem Teppich hochzuschreiten. Ein weiterer Prunkbau mit Wow-Faktor liegt nur einen Steinwurf entfernt: Das Bundesverwaltungsgericht ist vor allem bei Sonnenuntergang eine Augenweide!

Weiter geht es zum Bayerischen Bahnhof, dem ältesten erhaltenen Kopfbahnhof Europas. Der so genannte Portikus ist ein unverwechselbares Markenzeichen Leipzigs. Im Gasthaus und Gosebrauerei Bayerischer Bahnhof könnt ihr euch mit der Original Leipziger Gose erfrischen. Mit der Straßenbahn ist das Völkerschlachtdenkmal hervorragend erreichbar. Somit bietet sich euch nicht nur ein ausgezeichnetes Fotomotiv sondern auch ein toller Aussichtspunkt über die Stadt und den ebenfalls sehr fotogenen Südfriedhof.

Besondere Perspektiven

Die Aussicht vom Fockeberg ist besonders bei Sonnenuntergang spektakulär.© PK Fotografie

Einige von Leipzigs Fotoklassikern, wie das Völkerschlachtdenkmal bieten eine atemberaubende Aussicht. So könnt ihr beispielsweise innerhalb einer Führung auch auf die Türme der Nikolaikirche und Thomaskirche steigen und von dort den Ausblick genießen. Den höchsten Aussichtspunkt Leipzigs findet ihr auf der Panorama Plattform des City Hochhauses mitten auf dem Augustusplatz. Per Fahrstuhl könnt ihr bequem nach oben fahren, euch einen Rundum-Überblick verschaffen und anschließend einen Drink im Panorama Tower Restaurant nehmen.

Mitten im Auwald könnt ihr den Wackelturm besteigen. Höhentechnisch nicht außergewöhnlich ist der Turm jedoch nichts für schwache Nerven. Der Name ist hier Programm und der Turm kommt bei Wind oder mehreren Aufsteigern ordentlich ins wackeln. Der Blick über die Baumwipfel lohnt sich jedoch zweifellos. Eine fantastische Sicht auf den Cospudener See, den ehemaligen Elsterstausee, zum Belantis Vergnügungspark Leipzig und über die Neue Harth bietet die Bistumshöhe. Diesen Ausguck könnt ihr wunderbar mit einer Radtour durch das Leipziger Neuseenland verbinden. Für diejenigen, die sich nicht so hoch hinaus trauen ist der Fockeberg eine gute Option.  Packt euch ein Picknick ein, nehmt eine Decke mit und schaut euch bei Sonnenuntergang die Leipziger Skyline an.

Nicht nur aus der Luft, sondern auch zu Wasser könnt ihr Leipzig auf eine neue Weise erleben. Ob nun bei einer Gondeltour auf der Weißen Elster, mit dem Kanu über den Karl-Heine-Kanal oder einer Motorbootrundfahrt über beide Gewässer, es bieten sich euch vielfältige Möglichkeiten. Der Perspektivenwechsel lohnt sich!

Eine andere Art der Fortbewegung ist die Fahrt mit der S-Bahn. Steigt ihr die Stufen zur S-Bahn Haltestelle am Wilhelm Leuschner Platz herunter bietet sich euch ein überraschend ästhetischer Anblick. Die Haltestelle am Bayerischen Bahnhof bringt Buntes in den grauen Alltag und ist besonders für euren Instagramkanal ein wahrer Fotoschatz. Im Johannapark verbinden sich Natur und Architektur. Mit Blick zu der einen Seite seht ihr zwei romantische Brücken und zur anderen Seite die Skyline Leipzigs mit dem City Hochhaus und dem neuen Rathaus. Nehmt also die Kamera in die Hand und haltet den Rundum-Blick fest!

Industriearchitektur

In der Arena am Panometer lohnt sich ein Blick nach oben. ©PK Fotografie

Der Stadtteil Plagwitz ist ein Ballungszentrum für Industriearchitektur in Leipzig. Auf 10 Hektar Fläche ersteckt sich die ehemals größte Baumwollspinnerei Kontinentaleuropas. Seit Ende des zwanzigsten Jahrhunderts nicht mehr in Betrieb bietet sich auch hier ein wahrer Augenschmaus für Fotografen. Bei einer Kanutour über die Weiße Elster könnt ihr die ehemaligen Buntgarnwerke besonders gut sehen. Auch die Könneritzbrücke, die Plaqwitz und Schleußig verbindet, ist ein beliebtes Motiv. Sie war zum Beispiel auch Drehort für das Musikvideo von den Fantastischen Vier zur Single „Die da?!“. Direkt neben dem Panometer findet ihr die Arena am Panometer, ein ehemaliges Gasometer das heute für Open Air Events genutzt wird. Ursprünglich als Industriehafen und Teil des Karl-Heine-Kanals angedacht, ist der Lindenauer Hafen. Kriegsbedingt wurde dieses Projekt nie vollendet. Die Speichergebäude stehen heute unter Denkmalschutz und eignen sich wunderbar für euer perfektes „Lost-Places“-Foto.

Kunst zum Ablichten

Das Museum der bildenden Künste ist lichtdurchflutet gebaut. © Wolfgang Franke

Die Baumwollspinnerei ist nicht nur ein Paradebeispiel für alte Industriearchitektur sondern auch einer der Hotspots Europas für zeitgenössische Kunst. Die Spinnerei beherbergt einige berühmte Galerien und ist Lebens- und Arbeitsplatz von Künstlern. Sie ist der perfekte Ort um die kreativen Vibes der Stadt fotografisch festzuhalten. Im Museum der bildenden Künste findet ihr regelmäßig wechselnde Ausstellungen. Wie fotogen diese Ausstellungen sind, könnt ihr wunderbar auf dem Instagram Kanal des Museums @mdbkleipzig sehen. Wenn ihr auf der Suche nach Streetart seid, solltet ihr euch auf die Karl-Liebknecht-Straße begeben. Beim Entlangschlendern der Straße gibt es einiges an Kunst zu entdecken. Besonders schön im Dunkeln ist auch die Feinkost mit der Löffelfamilie, einer kultigen Leuchtreklame aus DDR-Zeiten, die mittlerweile unter Denkmalschutz steht. Per SMS kann man die Leuchtreklame aktivieren und sie für das perfekte Foto löffeln lassen.

Abseits bekannter Wege

Am Karl-Heine-Kanal lässt es sich vor toller Kulisse schön entspannen. ©Tom Schulze

Manche tollen Motive sind nicht auf den ersten Blick erkennbar, sondern etwas versteckter. In Lindenau, an der Philipuskirche, findet ihr beispielsweise einen tollen Ausblick auf den Karl-Heine-Kanal und die grüne Seele Leipzigs. An warmen Tagen tummeln sich nicht ohne Grund zahlreiche Sonnenanbeter an dieser idyllischen Stelle.

Die Bibliotheca Albertina vermutet man als Standort der Universitätsbibliothek erstmal nicht als tolles Fotomotiv. Jedoch verbirgt sich hier ein  bedeutendes Bauwerk im Stil der Neorenaissance. Die Treppenhalle ist in besonderem Maße eindrucksvoll und die Reihen an Bücherregalen ergeben tolle Fluchten. Wie viele der Fotoklassiker befindet sich auch das Fregehaus in der Leipziger Innenstadt. Mit einem Blick in den romantischen Innenhof kommt das Gefühl eines Paradieses inmitten der Stadt auf. Von der Katharinenstraße aus betritt man einen der schönsten Innenhöfe Leipzigs. Das Gebäude im barocken Stil ist in auffälligem Gelb gestrichen, was eine wunderbare Farbstimmung auf euren Bildern erzeugen wird. Auch dem Café Richter merkt man von außen nicht an was drinnen wartet. Zwischen den ganzen Leckereien fühlt ihr euch wie in einem Laden in Harry Potters Winkelgasse. Das Palmengartenwehr ist nicht nur einen Spaziergang wert, sondern vor allem durch seine abendliche Beleuchtung bei Fotografen hoch im Kurs. Eindrucksvoll verbinden sich hier Natur und Architektur.

Kultig: Die Leipziger Fotoautomaten ©dianuccina

Ihr habt genug von Selfie Sticks? Dann macht euch auf den Weg zu einem der drei „Photoautomaten“ in Leipzig. Beim Werk2, am Eingang zum Volkshaus und an der Moritzbastei werdet ihr fündig.  Für einen schmalen Taler bekommt ihr hier einen schwarz-weiß Fotostreifen mit vier Bildern frisch entwickelt auf die Hand. Macht euch selbst zum Fotomotiv und nehmt ein witziges Andenken an eure Reise nach Leipzig mit.

Weitere coole Tipps abseits des Mainstreams findet ihr in unserem Verborgenes Leipzig Guide.

Euren persönlichen Lieblingsfotospot habt ihr schon gefunden und wollt ihn nun mit der Welt teilen? Dann verratet euren Tipp in den Kommentaren oder meldet euch bei uns!

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2 Kommentare

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