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Verborgenes Leipzig: Simsonplatz im Musikviertel
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- Top Highlight
- 26.08.2015

Bundesverwaltungsgericht und Bibliotheca Albertina - Sehenswürdigkeiten in Leipzig

Rund um den **Simsonplatz**, zwischen Innenstadt und Clara-Zetkin-Park, erstreckt sich das **Musikviertel**. Wohnen dort viele Musiker? Wir verraten euch bei **Verborgenes Leipzig**, woher der Stadtteil seinen Namen hat. Mit unseren **5 Tipps** kann beim Erkunden des Musikviertels nichts schief gehen.

Hier ist man kreativ

Das Musikviertel strotzt vor **kreativen jungen Köpfen**, die sich vor den **Kunsthochschulen** tummeln. Der kleine Stadtteil beheimatet die , eine der **ältesten staatlichen Kunsthochschulen Deutschlands**. Die HGB hat einige Künstler hervorgebracht. Bekanntester Absolvent ist **Neo Rauch**. In der weißen Villa gegenüber der HGB feilen die Schriftsteller von morgen an ihren Werken. Das  ist eine **universitäre Schriftstellerschule**, die zum Beispiel den  ausgebildet hat. Eine weitere Künstlerschmiede im Musikviertel ist die . Deinen Streifzug durch das kreative Musikviertel kannst du an der  beenden. Nachdem du dir die aktuelle Ausstellung angesehen hast, ist es Zeit für eine **Pause im hauseigenen Café**. Es wird regelmäßig von Künstlern neu gestaltet und benannt. Aktuell wird dir der Kaffee im  serviert. Natürlich mit **Blick auf den Johannapark**.

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- Sonstige Öffentliche Einrichtungen

- Sonstige Öffentliche Einrichtungen

Hier gibt es etwas zu bewundern

Bei deinem Streifzug durch das Musikviertel darfst du nicht vergessen, dir die **wunderschönen Häuser und Villen** anzusehen. Ab Mitte der 1880er Jahre begann der Wohnungsbau im Musikviertel. Die meisten Bauten entsprechen einem der **Neo-Stile des Historismus** (Neorenaissance oder Neobarock) und ähneln den öffentlichen Großbauten im Viertel. Auf gar keinen Fall entgehen lassen, darfst du dir das **Roßbach-Eckhaus (Beethovenstraße 8)** im Stil der Neorenaissance. Der sogenannte Roßbach Palais wurde vom Architekten der Bibliotheca Albertina entworfen und 1893 vollendet. Außerdem findest du Gebäude im Jugendstil, die nach 1900 gebaut wurden. Für die Bebauung des Areals bestanden **detaillierte Vorschriften** wie Gebäudehöhe, Gebäudeabstände, Anzahl der Geschosse und Überbauungsgrad der Grundstücke. Auch die Genehmigung der Fassadenansicht blieb dem Rat der Stadt vorbehalten. All diese Vorschriften führten dazu, dass das Musikviertel besonders **viele architektonische Perlen** aufzuweisen hat und unter **Denkmalschutz** steht.

Hier wird entspannt

Bei Sonnenschein ist der **Freisitz am Mendelssohnufer** zwischen Mozartstraße und Beethovenstraße ein beliebter Ort zum Relaxen, in der Wiese liegen, Kaffee trinken und die Seele baumeln lassen. Wenn du dich auf die Stufen am **Ufer des Pleißemühlgrabens** setzt, kannst du bei schönem Wetter sogar die Füße in das Wasser halten. Doch das war nicht immer so. 1951 fing man an, einen Großteil des Grabens wegen der starken Wasserverschmutzung aus der Braunkohleindustrie mit einer Wölbleitung zu überdecken. Nachdem sich die Lage entspannt hatte, war ab 1990 **„Pleiße ans Licht“** das Motto. Man fing an, den Pleißemühlgraben wieder frei zu legen und zu gestalten. Heute kannst du dort wieder entspannt sitzen. Mit dem prunkvollen  im Rücken. Es gibt schlimmere Ausblicke oder?

### Unsere Empfehlung

- Historische Stätte

Hier wird gepaukt

Früher prägte vor allem die Musiktradition den Stadtteil. Heute sind die Straßen **voller Studenten**. Das liegt vor allem daran, dass sich das  und die  in der **Beethovenstraße** direkt gegenüber liegen. Die beiden Gebäude bilden eine Art Studentenmekka. Die **Fahrradständer** auf beiden Seiten der Straße sind vor allem zu Prüfungszeiten brechend voll. Wenn die Studenten nicht gerade lernen bis ihnen die Köpfe rauchen, sitzen sie bei Kaffee und Club Mate auf den Treppenstufen vor der Albertina. Eine kurze Pause muss sein, bevor es wieder in die **prunkvollen Hallen** der Leipziger Universitätsbibliothek geht. Die Bibliothek steht jedem offen und sollte allein wegen der **wunderschönen Eingangshalle** ein Halt bei deiner Erkundungstour durch das Viertel sein. Du bist ein Bücherwurm? Hier findest du weitere Bibliotheken in Leipzig. Wo nicht nur Studenten im Viertel gerne entspannen, liest du im nächsten Abschnitt.

- Treppenaufgang in der Albertina Bibliothek - Universität Leipzig

### Unsere Empfehlung

- Bücherei

- Sehenswertes

Hier spielt die Musik

Heißt das Musikviertel so, weil dort viele Straßenmusiker auftreten? Oder handelt es sich um einen beliebten Wohnort für Musiker? Alles falsch! Musikviertel ist eigentlich nur eine **inoffizielle Bezeichnung** für das Wohngebiet in der Leipziger Südwestvorstadt. Wichtige **Leipziger Musikinstitutionen** sind verantwortlich für die Bezeichnung. Die ersten Gebäude des Viertels waren nämlich 1884 das **zweite Gewandhaus**, damals Neues Concerthaus genannt, und 1887 der Neubau des **Königlichen Konservatoriums der Musik**. Robert und Clara Schumann und Felix Mendelssohn-Bartholdy schrieben hier Musikgeschichte. Leider wurden das Gewandhaus und das Konservatorium 1944 in einem Luftangriff zerstört. Am Ort des ehemaligen Gewandhauses pauken heute Studenten im Geisteswissenschaftlichen Zentrum der Universität Leipzig. Trotz der Zerstörung lässt dich die  auf den Spuren der Musiker wandern. Die Musik bestimmt nicht nur die Vergangenheit des Viertels. Bis heute tragen viele **Straßen** die **Namen von Musikern**.

26. August 2015

Fazit

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Tel. +49 (0)341 7104-340

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