Neues für den Muskelkater – Trendsportarten in Leipzig

Wir alle wissen: Wer in Bewegung bleibt, bleibt gesund! Du willst fit werden oder bleiben, hast Joggen, Fahrradfahren und Schwimmen einfach nur satt und bist auf der Suche nach einer neuen sportlichen Herausforderung? Wir helfen aus und zeigen dir Sportarten, die gerade voll im Trend sind und an die man beim Wort „Sport“ gar nicht sofort denken mag.

Spannung pur – Weckt die Athleten in euch
Walzer war gestern – Schwingt das Tanzbein
Alle an(s) Board – Keine Angst vorm kühlen Nass
Sport macht Spaß – Highlights mit hohem Lachfaktor

Spannung pur – Wecke den Athleten in dir

Der Kletter-Spot im Westen: Die Boulderhalle Kosmos. © K. Brunkhorst

Sport und Athletik gehen oftmals in Einklang miteinander. Eine gewisse „Spannung“ gibt es dabei also in zweierlei Hinsicht: Einerseits liefert Sport einen gewissen Nervenkitzel. Andererseits hebt er sich besonders dadurch hervor, dass er absolute Körperspannung abverlangt – was sich im Nachhinein aber definitiv auszahlen wird!

In Leipzig kommt man eigentlich gar nicht mehr daran vorbei: Das Bouldern. Bouldern ist eine Art des Kletterns, bei der man in nur wenigen Metern Höhe, dafür aber ungesichert, oft auch seitlich statt vertikal und sogar an Schrägwänden herumklettert. Beim Bouldern zählt nicht nur reine Kraft in Armen und Beinen – im Gegenteil sogar. Wer sich an den Griffen nur nach oben zieht oder drückt, dem wird wohl nach wenigen Routen die Puste ausgehen. Verläuft die Strecke nämlich seitlich, so wird auch der kräftigste Kletterer nicht lang durchhalten. Viel wichtiger ist die Tiefenmuskulatur und die Stärke der Finger, die generelle Körperspannung und der Gleichgewichtssinn. Nicht zu vergessen aber auch: Die Technik.

Die verschiedenen Farben stehen für verschiedene Routen – für alle möglichen Schwierigkeitsstufen.

Aber wir wollen dich nicht entmutigen – all das lernst du beim Bouldern selbst und besonders schnell, wenn du einen Begleiter hast, der dir Hinweise geben kann und dich vor allem am Anfang unterstützt. Durch die verschiedenen Schwierigkeitsgrade der Routen ist Bouldern tatsächlich sehr einsteigerfreundlich. Was wir aber verdeutlichen wollten: Bouldern stärkt deinen gesamten Körper und ist alles andere als eintönig!

Eine Übersicht über die Boulderhallen Leipzigs findest du in unserem Blog zum Klettern in Leipzig und der Region.

Beim Slacklining musst du die Balance auf einem lediglich 5 Zentimeter dicken Seil halten.

Slacklining ist nicht nur etwas für Schwindelfreie, denn wie hoch die Lines gespannt werden ist prinzipiell erstmal egal. Doch was ist Slacklining eigentlich genau? Beim Slacklining (oder slacken) wird ein robustes Band von etwa 5 Zentimeter Breite zwischen zwei Fixpunkte gespannt. Dann gilt es in erster Linie, von einer Seite auf die andere zu balancieren – und zwar über das Seil! Das klingt leichter als es ist, denn auf einem 5 Zentimeter „dicken“ Seil steht es sich nicht besonders sicher. Absolute Körperspannung und ein ausgeprägter Gleichgewichtssinn bringen dich von einem Ende des Bands zum anderen. Spannung und Balance hatten wir schon beim Bouldern genannt – kein Wunder also, dass in vielen Boulderhallen auch eine kurze Line gespannt ist, auf der du das Slacken ausprobieren und kennenlernen kannst.

Der Länge der Lines ist eigentlich so gut wie keine Grenze gesetzt. In den Boulderhallen findest du oftmals Seile mit nur etwa 5 Meter Spannlänge, während der Slacknetz Leipzig e.V. beispielsweise erst in diesem Frühling eine 120 Meter lange Line über dem Karl-Heine-Kanal gespannt hat (natürlich mit Sicherung). Bei internationalen Meisterschaften wird der Sport auf Profiebene dann sogar so weit perfektioniert, dass die Bänder fast schon wie Trampoline für Saltos und andere spektakuläre Manöver genutzt werden.

Das Tolle am Slacken ist, dass du es in einem eigenen Set quasi überall mit hinnehmen und aufbauen kannst, zum Beispiel in den Leipziger Parks. Einfach eine Line zwischen zwei Bäume spannen und schon kann es losgehen. Beliebte Spots sind unter anderem der Clara-Zetkin-, der Friedenspark oder auch die Festwiese.

Am Cospudener See rollst du mit wundervollem Ausblick den Rundweg entlang. © Philipp Kirschner

Bouldern und Slacken sind nichts für dich, weil du lieber auf dem Boden bleiben willst? Dann erobere die Stadt einfach auf Rollen! Das Inline-Skaten ist definitiv keine Neuheit, aber erfreut sich trotzdem großer Beliebtheit. Und auch in diesem Sport hat dir Leipzig so einiges zu bieten.

Inline-Skating kennt im Grunde jeder. Wer nicht selbst schon in den Skates stand, hat zumindest bereits jemanden damit fahren sehen. Anders als beim Rollschuh besitzen Inline-Skates nur eine Reihe Rollen pro Seite. Das Fahren auf Inlinern erfordert also wieder ein gewisses Gleichgewicht und stabile Sprunggelenke.

Skate-Varianten wie Speed-Skating kannst du in Vereinen wie dem SC DHfK oder dem Speedskating Leipzig e.V. erlernen. Willst du nur für dich oder mit Freunden ein bisschen rollen, dann bieten sich die Rundstrecken um den Cospudener oder den Markkleeberger See perfekt an. Die asphaltierten Wege sorgen für ein weiches und sicheres Fahrgefühl.

Urban Sports Club: Heute Fitness, morgen Bouldern. © Urban Sports Club

Eigentlich sagt man ja „think outside the box“ – was Trendsport angeht, schicken wir dich aber rein in die Box, denn so werden die Gyms oftmals genannt, in denen CrossFit trainiert wird. Der Begriff CrossFit beschreibt sowohl die Trainingsmethode als auch das Unternehmen, das CrossFit erfunden hat und die Sportart lizenziert. Ziel des Sports ist ein alltagsorientiertes Training mit natürlichen Bewegungen – wodurch deine Fitness auf ein ganz neues Level gehoben wird!

Du musst kein Fitnessstudio-Experte sein, um bei CrossFit-Kursen mitzuhalten, denn das Zauberwort lautet Intensität. Ob Anfänger oder Profi: Das Programm ist für alle gleich, nur die Intensität variiert. Langweilig wird es hier nie, denn keine Trainingseinheit gleicht der anderen, damit eventuellen Gewohnheitseffekten vorgebeugt wird. Am besten eignet sich das Trainieren tatsächlich in Kursen, denn hier wirst du von erfahrenen Trainern angeleitet, um die saubere Durchführung der Übungen zu garantieren.

In Leipzig gibt es einige Boxen und Gyms mit CrossFit-Kursen oder Programmen mit ähnlichem Konzept. Über den Urban Sports Club kannst du zum Beispiel im CrossFit Leipzig in Altlindenau trainieren.

Walzer war gestern – Schwingt das Tanzbein

Streetdance auf der Sachsenbrücke statt Salsa im Saal. © Philipp Kirschner

Schon einige Tänze, die man in einem Grundkurs lernt, können einem, je nach Tempo der Musik, gut einheizen. Ein flotter Cha-Cha-Cha oder ein Jive bringen so einige Anfänger aus der Puste. Kein Wunder also, dass es auch getanzte Sportkurse gibt. Oder sportliche Tanzkurse.

Bei Hip-Hop- oder Streetdance bringt man dich ganz sicher ins Schwitzen. Die Choreografien sind oft schnell, die Figuren brauchen ein hohes Maß an Körperspannung und eine gute Koordination darf auch nicht fehlen! Passende Kurse findet ihr beispielsweise in der Dance Company Leipzig oder der DA F.U.N.K Tanzschule.

Sport und Tanzen – da darf eine Disziplin natürlich nicht ungenannt bleiben: Zumba! Der Kurs-Hit ist nach eigenen Aussagen „das ziemlich coolste Workout überhaupt“. Beim Zumba tanzen die Teilnehmer zu anspornender Musik unter Anleitung eines Kursleiters – und sollen am Ende so viel Spaß am Tanzen haben, dass sie gar nicht mehr merken, dass sie eigentlich Sport treiben.

Ähnlich wie beim CrossFit ist Zumba eine lizenzierte Trainingsmethode. Zumba-Trainer werden extra für die Kurse ausgebildet und dürfen nur mit Lizenz praktizieren. Das Tanzworkout ist mittlerweile so erfolgreich, dass du in Leipzig praktisch in fast jeder Tanzschule und jedem Fitnessstudio Zumba-Kurse belegen kannst.

Alle an(s) Board – Keine Angst vorm kühlen Nass

Stand Up Paddling strafft den Körper und bringt dazu auch noch jede Menge Spaß. © Philipp Kirschner

Im Sommer darf natürlich auch der Wassersport nicht fehlen. Nur im See planschen werden wir mit dir aber nicht – wir schicken dich lieber auf die Bretter (aber nicht wie beim Boxen)!

Muskelkater und Beine wie Wackelpudding wirst du nach deiner ersten Stunde auf dem SUP-Brett ganz sicher haben. SUP steht für Stand Up Paddling, zu Deutsch also Paddeln im Stehen. Auch wenn es trivial klingen und von weitem auch so aussehen mag, SUP fordert von dir jede Menge Körperspannung und Balance. Schon das Stehen auf dem wackeligen Brett braucht Übung. Kommen dann noch Wellengang und Ruderbewegungen hinzu, wird SUP zu einem anspruchsvollen Wassersport.

In der Wasserstadt Leipzig kannst du quasi überall SUP-Kurse belegen oder Bretter ausleihen, wo es Wasser gibt. Wenn du über den Karl-Heine-Kanal oder die Elster paddeln willst, ist beispielsweise der Stadthafen eine gute Anlaufstelle. Am Cossi und Kulkwitzer See ist das Team vom Freizeitcampus für dich da und mit ALL-on-SEA bist du auch am Markkleeberger See mit Boards und Kursen versorgt.

Stellt Stand Up Paddling noch die etwas gemächlichere Fortbewegungmethode unter den Wassersportarten dar, geht es beim Wakeboarding schon rasanter zu. Hier braust du mit dem Board über das Wasser wie mit einem Snowboard über den Schnee. Der Unterschied: Beim Wakeboarding wirst du von einem Lift oder einem Motorboot gezogen! Auch hier sind die Haltungsnoten entscheidend, denn um auf dem Brett zu bleiben, braucht es absolute Körperspannung, vor allem wenn der Zug beginnt! Wakeboard-Anlagen findest du am Nordufer des Hainer Sees, am Kulki oder im Goitzsche Wakepark am Großen Goitzschesee.

Die Foilsurfer schweben scheinbar schwerelos über den Wellen. © André Zwerschke

Einmal nahezu schwerelos über das Wasser schweben? Beim Hydrofoiling kannst du dir diesen lang gehegten Traum endlich erfüllen. Hydro-was? Bei diesem besonderen Trend des Surfens schwebst du dank einer Tragflächenkonstruktion (dem Foil) unter dem Surfbrett über den Wellen. Auch bei wenig Wind ist dir damit eine hohe Geschwindigkeit garantiert. Dank des lautlosen Gleitens spürst du die Schwerelosigkeit über dem Wasser – faszinierend, oder? Am Schladitzer See zeigen dir Surflehrer, wie dieser abenteuerliche Wassersport funktioniert. Bevor du dich in die Wellen stürzt, solltest du allerdings schon ein wenig Erfahrung und einen gültigen Surfschein mitbringen.

Falls dir das alles noch nicht reicht, haben wir auf unserem Wassersport-Blog viele weitere tolle und actionreiche Sportaktivitäten rund um das kühle Nass zusammengestellt.

Sport macht Spaß – Highlights mit hohem Lachfaktor

Beim Pearlball rollt ihr mehr als der Fußball. © WOKO-GmbH

Der Anblick eines Pearlballspiels ist wahres Kino. Zwei Teams steigen in überdimensionale, aufgepustete Plastikbälle und versuchen anschließend einen (gewöhnlich großen) Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Aber ist das überhaupt wichtig? Wir sind uns nicht sicher, denn das Spaßige am Pearlball ist eigentlich das gegenseitige Rammen, ohne dass sich jemand verletzen kann. Wenn 10 Spieler wie riesige Flummibälle über ein Feld rennen, springen und kullern, ist der Spaß für alle schon garantiert, auch wenn dieses Mal der Ball nicht im Eckigen landet.

Pearball kannst du indoor in der Soccerworld Leipzig an der Alten Messe für 60 oder 90 Minuten spielen. Bei 10 Spielern zahlt jeder 22-30€, mehr Bälle sind allerdings ebenfalls buchbar. Falls du das Spiel zu dir nach Hause auf die Wiese oder den vereinseigenen Fußballplatz holen willst, kannst du die Bälle auch direkt buchen. Für besondere Anlässe besteht sogar die Möglichkeit eine eigene Event-Arena zu buchen, sodass du dich nicht einmal um die Organisation des Spielfeldes kümmern musst.

Supagolf ist DER Freizeitspaß für Groß und Klein. © TI Bad Düben

Wie viele Sportarten kennst du, die jeder zwischen 5 und 99 Jahren ausüben kann? Das sind nicht so viele, oder? Im denkmalgeschützten Kurpark von Bad Düben wartet ein sportliches Highlight für Groß und Klein auf dich: SupaGolf!

SupaGolf basiert auf dem traditionellen Golfsport, allerdings ist der Golfball größer und besteht aus mit Kunststoff überzogenem Schaumstoff – ideal für Kinder. Dank ihrer verschiedenen Farben sind die SupaGolf-Bälle außerdem um einiges besser zu erkennen. Obwohl der SupaGolf-Ball deutlich ungefährlicher als der klassische Golfball ist, steht er diesem in Sachen Flugeigenschaften in nichts nach. Spiel und Spaß sind garantiert – auch wenn du Golf bisher nur aus dem Fernsehen kennst!

Für welchen dieser Trendsportarten du dich auch entscheidest – Spannung, Abenteuer und eine gute Portion Muskelkater nimmst du auf jeden Fall wieder mit nach Hause!

Du hast noch Fragen? Dann melde dich bei uns!
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Posted by: Daniel Almendinger
Nachdem der gebürtige Berliner seine Kindheit und Jugend auf dem Land in Brandenburg zugebracht hat, zog es Daniel 2014 in unser wunderschönes Leipzig. Trotz der Pendelei zur Uni Halle entwickelte er eine echte Leipzigliebe, die ihn zu einem Praktikum in der Online-Abteilung von Leipzig Travel brachte. Verabschiedet hat er sich jedoch nicht, denn direkt im Anschluss an seine drei Monate als Praktikant unterstützte er das Team und schrieb fleißig Beiträge für den LTM-Blog. Seit 2019 ist er als Projektmanager fester Teil des Leipzig Travel Teams.

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