Verborgenes Leipzig: Der Westen

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass wir von den verborgenen Schätzen Leipzigs nur so schwärmen. Heute geht es für uns in den Westen der Stadt, wo die Industriekultur erblüht und wieder zahlreiche charmante Orte und Locations auf uns warten. Wir machen uns direkt los auf eine Entdeckungstour, die sich sehen lassen kann.

Das gesammelte Insider-Wissen zum Verborgenen Leipzig gibt es auch für unterwegs als handliches Booklet. So hast du das Verborgene Leipzig immer dabei!

Brühbar
Zum Wilden Heinz
Kartoffelfräulein
Kunstkraftwerk
Karl-Heine Kanal
Craft Beer Bar Goldhopfen

Brühbar

In der Brühbar schlagen die Herzen der Kaffeeliebhaber höher! © Tom Schulze

Ein Käffchen am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen. Leipzigs einzigartige Kaffeetradition findet sich auch im westlichen Teil Leipzigs wieder, von daher lassen wir uns nicht lumpen und starten mit einer Tasse schwarzen Goldes in den Tag. Zielort: Die Brühbar. Frei nach dem Motto frisch geröstet, frisch gemahlen, frisch gebrüht wird der Kaffee direkt vor Ort hergestellt und dabei ausschließlich aus den bedeutenden Arabica-Kaffeebohnen gewonnen. Mit dieser leckeren Spezialität im Magen kann unsere Tour auch gleich weitergehen.

Zum Wilden Heinz

Ein echtes Fundstück erwartet uns ein paar Meter weiter am nächsten Zwischenstopp: Das Szene-Café Zum Wilden Heinz. Heinz? Das war tatsächlich ein Ziegenbock, der in seinem Stall auf dem Gelände des Freisitzes hauste und täglich die Gäste in Empfang nahm. Ende 2015 zog Heinz zum Leidwesen aller Beteiligten nach Dessau um, was Besucher aber nicht davon abhält, das ordinäre Café mit seiner wohligen Holzhütte und dem rustikalen Bauwagen aufzusuchen. Bei Kaffee, Kakao und Kuchen wollen wir hier ein wenig verweilen und das urige Flair auf dem Gelände genießen.

Kartoffelfräulein

Beim Kartoffelfräulein könnt ihr eure perfekte Ofenkartoffen kreieren! © Andreas Schmidt

Essen kann man nie genug. Von daher nutzen wir die Mittagszeit für einen kleinen Gaumenschmaus im Kartoffelfräulein. Die prallen Kartoffeln aus der Leipzig Region werden gegart, mit Salz, Butter und Käse vermengt und schließlich nach Belieben gefüllt. Klingt lecker? Ist es auch! Gönn dir also ein deftiges Mittagsmenü und wähle aus den verschiedensten Kartoffelkreationen aus. Und falls du in der Karte nicht die passende Variation findest, dann stell dir deine Kartoffel doch ganz einfach selbst zusammen. Guten Appetit!

Kunstkraftwerk

Installationskunst vom feinsten gibt es im Kunstkraftwerk. © Tom Schulze

Weiter Richtung Westen geht es die Karl-Heine-Straße entlang, bis wir am Ende nach rechts auf die Saalfelder Straße abbiegen und am Kunstkraftwerk vorbeikommen. Das Gebäude bietet genügend Raum für künstlerische Schaffenskraft und hat immer wieder wechselnde Ausstellungen im Angebot. Neben der Kunst können in der Kulturfabrik aber auch Konzerte und Theaterstücke besucht oder eigene Feierlichkeiten veranstaltet werden. Fakt ist, dass es sich hier sehr gut aushalten lässt – genau das tun wir jetzt und geben uns den kulturellen Eindrücken des alten Kraftwerks hin.

Karl-Heine Kanal

Der Karl-Heine Kanal lädt zum Schlendern und entspannen ein. © Tom Schulze

Mit einigen bleibenden Eindrücken im Hinterkopf verlassen wir das Kunstkraftwerk und bummeln zu Fuß in Richtung Abend. Dick eingepackt lohnt sich ein Spaziergang entlang des Karl-Heine-Kanals auch bei Wind und Wetter. Über ganze 3,3 Kilometer erstreckt sich hier ein künstlich angelegter Kanal, der sich durch ganz Plagwitz bis hin zur Weißen Elster zieht und diese mit dem Lindenauer Hafen verbindet. Bei sommerlichen Temperaturen ist es ganz besonders schön, sich entlang des Kanals niederzulassen und den Blick auf das Wasser zu richten.

Craft Beer Bar Goldhopfen

Nachdem die Dunkelheit so langsam aber sicher hereinbricht, bewegen wir uns wieder Richtung Zentrum und stoppen an der Craft Beer Bar Goldhopfen. Hier wird mit der Weißen Elster ein eigens gebrautes Bier angeboten, das unter besonderen Qualitätskriterien hergestellt wird. Durch das rustikale Ambiente verschafft sich die Bar ihr ganz eigenes Flair, das definitiv zum Wohlfühlen einlädt. In netter Gesellschaft probieren wir uns durch die Karte, trinken das ein oder andere Pale Ale und lassen den Abend gemütlich ausklingen.

Die besondere Atmosphäre des Leipziger Westens hat euch neugierig gemacht? Dann startet eure eigene Tour, auf der es noch viele weitere geheime Plätze zu entdecken gibt! Falls ihr danach noch nicht genug habt, solltet ihr euch definitiv mal im Norden, Osten und Süden der Stadt umschauen. Denn vier Himmelsrichtungen und zahlreiche neu entdeckte Orte später sind wir uns sicher: Leipzig hat noch viel mehr zu bieten, als wir bisher bereits angenommen haben.

 

Ihr habt noch Fragen? Dann meldet euch gern bei uns!

Leipzig Tourismus und Marketing GmbH
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Tel: 0341/7014-340
Mail: social.media@ltm-leipzig.de

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Posted by: Tom Williger
Tom ist Social Media Manager im Online-Team von Leipzig Travel. Seine Liebe zu Leipzig begann kitschig wie im Film - nämlich direkt "auf den ersten Blick". Als Sportjunkie ist er in kontinuierlicher Regelmäßigkeit im Stadion bei RB-Spielen zu sehen und liebt es mit seiner Kamera tagtäglich neue Locations zu entdecken, auszuprobieren und diese von seiner Leipzig-Bucketlist zu streichen.

2 Kommentare

  1. Den Leipziger Westen entdeckt man am besten auf dem Wasserweg. Ich empfehle eine Kanutour auf dem Karl-Heine-Kanal – die gibt es übrigens auch als Fackeltour in der Abenddämmerung oder bei Mondschein. Kennen lernen kann man den Leipziger Westen auch kulinarisch, etwa bei einer Eat-the-world Tour durch Plagwitz. Eignet sich hervorragend, um Besuchern der Messestadt die eigene Heimat abseits der typischen Touristenpfade zu zeigen. Aber: Auch die ursprünglichen Leipziger entdecken hier garantiert noch neue Ecken, die sie vorher nicht kannten. Sehr empfehlenswert!

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