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Aussichtsturm auf der Bistumshöhe

Das Leipziger Neuseenland von oben betrachtet

Innenansicht des Aussichtsturm, Ausflugstipps
Aussichtsturm Bistumshöhe

Um auf dem Gebiet des renaturierten Cospudener Sees etwas Markantes zu schaffen, nutzte man eine bereits vorhandene Erhebung – die "Bistumshöhe". Darauf wurde im südwestlichen Bereich des Sees ein Aussichtsturm errichtet, der durch seine durchbrochene Holzkonstruktion besticht. Schon früher befand sich hier ein Aussichtspunkt mit Tisch und Bank. Von hier aus ließ sich der Tagebau Zwenkau wunderbar einsehen. Der Ursprung des Begriffs "Bistumshöhe" geht übrigens auf weit zurückliegendere Zeiten zurück. Der Bereich soll zum Bistum Merseburg gehört haben.

Der Aussichtsturm selbst hat keinen Namen. Er ist in kurzer Bauzeit und in der sogenannten Schlotbauweise entstanden. Damit erinnert er an die ehemaligen Schornsteine, die die Landschaft im Leipziger Südraum jahrzehntelang prägten und nun fast alle verschwunden sind.

Äußerst robust und wartungsarm genießen Sie vom Aussichtsturm nach allen Seiten einen faszinierenden Ausblick. Von oben können Sie neben dem Cospudener See auch das umliegende Kippengelände vom Tagebau Zwenkau und Espenhain, die aufgeforstete "Neue Harth" sowie den Vergnügungspark "Belantis" betrachten. In nördlicher Richtung haben Sie bei gutem Wetter zudem einen hervorragenden Blick auf Leipziger Wahrzeichen.

  • Höhe: 35 Meter
  • Unten: 12 Meter
  • Material: langsam wachsende sibirische Lärche 48 Spanten geleimt Stahl-Wendeltreppenkonstruktion durchbrochene Holzkonstruktion
  • Grundfläche: 110 qm
  • Belastung: 500 kg pro Bodensegment
  • Bauland: LMBV, Gebiet des Tagebaus Zwenkau
  • Kosten: 1,2 Mio DM
  • Bauzeit: 18.04.2000 bis 02.08.2000
  • Bauherr: Stadt Leipzig, Grünflächenamt
  • Planung: W. Sobek GmbH
  • Ausführung: Heinrich Rolfing GmbH, Stemwede

Informationen

Ort Aussichtsturm auf der Bistumshöhe
Bistumshöhe
04442 Zwenkau
Web Website besuchen

Ausstattung

Restaurant , Hunde erlaubt