Violinisten des Gewandhausorchesters, Geigenspieler, Gewandhaus zu Leipzig, Musik, Kultur
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Felix Mendelssohn Bartholdy und das Gewandhausorchester Leipzig

Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy, am 3. Februar 1809 in Hamburg geboren, war der Enkel des Philosophen Moses Mendelssohn und ist eine der beeindruckendsten Erscheinungen des internationalen Musiklebens. Er gilt als der bedeutendste Leipziger Gewandhauskapellmeister, der das städtische Musikleben grundlegend reformierte und die Bach-Renaissance in Deutschland einleitete.

Am 1. Februar 1827 erklang mit der Uraufführung seiner Sinfonie c-Moll im Leipziger Gewandhaus erstmals eines seiner Werke. Ende August 1835 kam Mendelssohn Bartholdy mit 26 Jahren von Berlin nach Leipzig, um als Nachfolger des entlassenen Christian August Pohlenz die Stelle als Gewandhauskapellmeister anzutreten. In seinen 12 Jahren in Leipzig bildete er zusammen mit Ferdinand David das Gewandhausorchester zu einem leistungsstarken Klangkörper europäischen Ranges heraus. Er war der Begründer der ältesten deutschen Musikschule. Durch die Gründung des Leipziger Konservatoriums am 2. April 1843 schuf er wesentliche Voraussetzungen für eine gründlichere Ausbildung junger Musiker. Zum ersten Stammpersonal gehörten Ferdinand David, Moritz Hauptmann, Henriette Bünau-Grabau und Robert Schumann.

Portrait des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy, Musikstadt Leipzig, Kultur
Felix Mendelssohn Bartholdy - Berühmter Sohn der Musikstadt Leipzig © Sepp Beck