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Robert Schumann - In Leipzig schrieb er seine berühmte "Frühlingssinfonie"

Robert Schumann

Musik, Konzert, Komponist, Kultur, Leipzig
© Joseph Kriehuber

Schumann, am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren, kam im Mai 1828 nach Leipzig, um hier Jura zu studieren. Die „alte berühmte und schöne Stadt“ wurde zum Schmelztiegel seiner Selbsterkenntnis. Bereits nach einem Jahr brach er das Jurastudium ab und wechselte zur Musik. Er zog in die Wohnung seines Klavierlehrers Friedrich Wieck und ließ sich zum Pianisten ausbilden. Dort begegnete er erstmals Clara Wieck, dem neunjährigen klavierspielenden Wunderkind.

Die Überdehnung einer Sehne an seiner rechten Hand, hervorgerufen durch übermäßiges und fehlerhaftes Üben im Frühjahr 1833, zwang Schumann dazu, sich ausschließlich dem kompositorischen Schaffen zu widmen. Seine Ideen zu einer neuartigen poetischen Kompositionsweise fanden in Klavierwerken wie die „Abegg-Variationen op. 1“ ihren ersten Niederschlag.

Nach der Trauung mit Clara Wieck am 12. September 1840 in der Schönefelder Kirche zog das junge Paar in ein spätklassizistisches Wohnhaus. In keinem anderen Gebäude in Leipzig entstand so viel großartige Musik und weilten so viele bedeutende Künstler. Das Hochzeitsjahr wurde Schumanns „Liederjahr“. Es entstanden etwa 150 Klavierlieder, darunter der Zyklus „Liebesfrühling“.

Schumann-Festwoche Leipzig

Konterfei von den Komponisten Clara und Robert Schuhmann, Musikstadt Leipzig, Kultur
Die Festwoche zu Ehren der Schumanns © Sepp Beck