Blick auf die Oper Leipzig mit dem Mendebrunnen im Vordergrund der sich auf dem Augustusplatz vor dem Gewandhaus und nahe der Universität Leipzig befindet, Sehenswürdigkeiten in Leipzig, Kultureinrichtung
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Europahaus

Das zweite Leipziger Hochhaus

Europahaus am Augustusplatz © Sandra Rath
© Sanrda Rath

In den Jahren 1928 bis 1929 wurde das Europahaus als zweites Hochhaus nach dem Krochhaus gebaut. Die Pläne dafür entwickelte der Leipziger Architekt Otto Paul Burghardt. Es ist nicht wie das Krochhaus an historischen Vorgängern orientiert, sondern ganz der Moderne zugetan. Dabei wurde auf die Monumentalität, die in Amerika praktiziert wurde, verzichtet. Der Architekt legte Wert darauf, dass das Hochhaus in das Stadtbild Leipzigs passte.

Das Europahaus überragt mit seinen 54 Metern Höhe seinen Vorgänger nur um 13 Meter. Es beherbergt einen 13-geschossigen turmartigen Mittelbau und zwei sieben-geschossige Seitenflügel. Die Fassade ist mit Muschelkalkplatten versehen. 1965 wurde die Eingangshalle bei einem Umbau mit Pfeilarkaden geschmückt. Bei dem Umbau ging allerdings die gastronomische Nutzung der Dachterrasse verloren.

Das Haus wurde nicht mit Ornamenten oder anderen Schnörkeln verziert. Das einzige Element, das der Verschönerung dient, ist die horizontale Beschriftung „Europahaus“ zwischen der sechsten und siebten Etage. Auch die Reihen kleinteilig gegliederter Fenster dienen der Funktionalität. Ansonsten betonen nur die Pfeiler zwischen den Fenstern die vertikale Ausrichtung.

Informationen

Ort Europahaus
Augustusplatz 7
04109 Leipzig
Telefon (0341) 999 9864
Fax (0341) 960 14 90
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