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Franz-Schubert-Stele, Clara Zetkin-Park

Zur Ehrung Franz Schuberts

Blick auf die Franz-Schubert-Stele im Clara-Zetkin-Park die ein Standort des Notenrads in der Musikstadt Leipzig ist, Kultur, Denkmal
© Andreas Schmidt

Franz Schubert (1797 - 1828) war selbst nie in Leipzig, hatte aber auf die Stadt als Verlagsort große Hoffnungen gesetzt. Kurz vor seinem Tod erschien eine seiner Kompositionen bei Breitkopf & Härtel (Notenspur-Station 8: Grafisches Viertel - Musikverlage). Im Alten Gewandhaus (Notenspur-Station 21) wurden mehr als zehn Jahre später erstmals Musikstücke von Schubert gespielt. Unter Leitung Mendelssohns kam die "große" C-Dur-Sinfonie im Jahr 1839 zur Uraufführung.

Der Leipziger Männerchor initiierte die Errichtung eines Schubert-Denkmals anlässlich Schuberts 100. Todestages im Jahr 1928. Ein Jahr später, 1929, konnte die Schubert-Stele an der heutigen Anton-Bruckner-Allee im damaligen König-Albert-Park (heute Clara-Zetkin-Park) eingeweiht werden. Der Entwurf für das 3,8 m hohe Denkmal stammt von der Leipziger Bildhauerin Margarete Tschaplowitz-Seifert. Die hohe, schlanke Stele besteht aus drei übereinander gesetzten Granitsteinblöcken, deren Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck bildet.

Informationen

Ort Franz-Schubert-Stele
Anton-Bruckner-Allee, Clara-Zetkin-Park
04229 Leipzig