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Blick auf die Oper Leipzig mit dem Mendebrunnen im Vordergrund der sich auf dem Augustusplatz vor dem Gewandhaus und nahe der Universität Leipzig befindet, Sehenswürdigkeiten in Leipzig, Kultureinrichtung
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Geburtshaus Hanns Eisler

Station des Leipziger Notenrads

Das Geburtshaus von Hanns Eisler befindet sich in der Hofmeisterstraße 14. Hier kommen Sie vorbei, wenn Sie auf dem Leipziger Notenrad unterwegs sind (Station 14). Johannes Eisler wurde am 6. Juli 1898 als Sohn des österreichisch-jüdischen Philosophen Rudolf Eisler und der sächsischen Fleischerstochter Ida Maria Fischer in der Nr. 14 der einstigen Gartenstraße (seit 1905: Hofmeisterstraße) in Leipzig geboren.

Die „Mutterstadt“, wie er Leipzig bezeichnete, prägte ihn ein Leben lang. In Wien, der "Vaterstadt", wohin die Familie 1901 zurückkehrte, erwarb Eisler seine umfassende humanistische Bildung, wurde im Ersten Weltkrieg eingezogen und verfasste erste Kompositionen. Besonderen Einfluss auf Eislers kompositorisches Schaffen hatte der Unterricht von 1919 bis 1923 bei Arnold Schönberg, dem Begründer der Zwölftontechnik.

Eisler komponierte 1945 die DDR-Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“. Zudem schrieb er auch Hollywood-Filmmusik und war sogar für einen Oscar nominiert. Auch der DEFA-Spielfilm “Unser täglich Brot” wurde von Eisler vertont. Er zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Komponisten des 20. Jahrhunderts.

Informationen

Ort Geburtshaus Hanns Eisler
Hofmeisterstraße 14
04103 Leipzig