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Zöllner-Denkmal

Zöllners bekannteste Vertonung ist "Das Wandern ist des Müllers Lust"

Blick auf das Zoellner Denkmal in Gohlis das ein Standort des Notenrades in der Musikstadt Leipzig ist, Kultureinrichtung
© W. Schneider

Der im Jahr 1800 geborene Carl Friedrich Zöllner besuchte ab 1814 die Thomasschule in Leipzig, um hier sein musikalisches Talent auszubilden. 1822 gründete er ein privates Musikinstitut, in dem man sich vor allem dem Chorgesang widmete. Elf Jahre später gründete er den ersten Männergesangsverein. Weitere zahlreiche Gründungen anderer Männerchöre folgten.

Anlässlich Schillers 100. Geburtstag dirigierte er in einem Festkonzert zwanzig Gesangsvereine. Nach Zöllners Tod schlossen sich diese Gesangsvereine zum "Zöllnerbund" zusammen, der bis 1945 bestand. Neben zahlreichen Kompositionen und Chorsammlungen wurde z. B. die Vertonung des Liedes „Das Wandern ist des Müllers Lust“, in seiner Fassung für Männerchöre, zu einem der bekanntesten deutschsprachigen Wander- und Volkslieder.

1860 verstarb Zöllner in Leipzig und gilt bis heute als prägende Persönlichkeit des mitteldeutschen Männerchorwesens des 19. Jahrhunderts. Zu Ehren dieses deutschen Musikers wurde das Zöllner-Denkmal 1868 im Leipziger Rosenthal errichtet.

Informationen

Ort Zöllner Denkmal
Im Süden des Rosenthals
Leipzig