Ein Pärchen mit Kind auf der Burg Düben, Vater zeigt auf etwas, Ausflugsziel, Familienausflug, Urlaub
Außenansicht der Burg umgeben von Wiese und Bäumen, Kultur, Sehenswürdigkeiten
Infoservice
Sie befinden sich hier: Saechsischen Heideland/Kultur

Albertturm auf dem Collm

Aussichtspunkt mit besonderer Fernsicht

Albertturm in Wermsdorf ©Thomas Bichler

Schon vor 360 Jahren trug sich der jagdliebende Kurfürst Georg I. mit dem Gedanken, auf dem Collmberg einen Aussichtsturm zu errichten, doch erst 1851 wurde der Bau des Albertturmes durch Spenden vieler Natur- und Heimatfreunde möglich und so legte man auf dem Berggipfel des Collm den Grundstein. Im April 1854 wurde der 18 m hohe Turm zur Besteigung freigegeben.

Er wurde benannt nach dem damaligen Prinzen und Herzog, später König Albert von Sachsen. An Tagen mit besonders guter Fernsicht sieht man von der Plattform aus nicht nur die Silhouette des ca. 60 km entfernten Leipzig mit Völkerschlachtdenkmal und Universitätsgebäude, sondern auch den Kamm des Erzgebirges, die Gipfel des Lausitzer Berglandes, den Petersberg bei Halle und die Augustusburg. Zu jeder Jahreszeit wandern viele Menschen zum Collm, um sich an der sagenhaften Aussicht, auch auf die nähere Umgebung, zu erfreuen. 99 Stufen muss der Besucher bis zur Aussichtsplattform bewältigen.

Seit 1993 ist der Rundblick auch durch ein stationäres Fernrohr möglich. Auf der Plattform des Aussichtsturmes steht eine Granitsäule der „Nagelschen Triangulierung“ von 1865, der sorgfältigsten, traditionellen Gradmessung des Landes. Auf ihrer Basis sind bis in allerjüngste Zeit die bekannten „Messtischblätter“ entstanden. Die Aufschrift lautet: „Königlich sächsische Station Collm der Mitteleuropäischen Gradmessung“.

Der Albertturm befindet sich heute im Besitz der Gemeinde Wermsdorf und ist für Wanderer und Ausflügler zugänglich.

Informationen

Ort Albertturm auf dem Collm
04779 Wermsdorf
OT Collm
Telefon +49 (0)34364 81132
Web Website besuchen
E-Mail E-Mail senden

Ausstattung

Parkplatz