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Sächsisches Obstland

Sächsisches Obstland

Mitten in Sachsen liegt eine Region, die nicht nur wegen ihrer lieblichen Hügellandschaft und ihrer kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten gern besucht wird – das sächsische Obstland. Viele der Attraktionen hier sind im wahrsten Sinne des Wortes "in aller Munde", denn hier befinden sich zahlreiche weitläufige Obstplantagen, deren Produkte weit über Sachsen hinaus begehrt sind.

Dank günstiger klimatischer Bedingungen reifen hier jedes Jahr prächtige Äpfel, Birnen, Quitten, Pflaumen, Süß- und Sauerkirschen, Erdbeeren, Johannisbeeren und Himbeeren in großer Menge.

Mit dem Fahrrad durch das Obstland

Mit dem Rad durch das Sächsische Obstland

Zwischen den Orten Dürrweitzschen, Mügeln und Leisnig liegt die Obstland-Route. Der Routenverlauf umfasst vorhandene Radwege und Radwegeverbindungen auf Straßen mit wenig Verkehrsaufkommen.

Die Hauptroute ist insgesamt 58 Kilometer lang und führt durch das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet des Freistaates Sachsen. Der Rundkurs verbindet dabei den Radfernweg Mulderadweg und die regionale Hauptradroute Döllnitztal-Radroute. Sie besteht aus verschiedenen Teilbereichen und kann von Ihnen als ein „äußerer“ großer Rundweg oder in kleineren Etappen erkundet werden. Die drei kleinen Teilrouten widmen sich jeweils einem Sonderthema zum Obstland. Alle Routen sind vollständg beschildert.

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"Das Obstland per Rad entdecken"

Unser Flyer "Das Obstland per Rad entdecken" bietet einen hervoragenden Überblick über die Obstland-Route mit all Ihren Teilstrecken.

Die Obstland-Routen

Die Obstland-Routen im Detail

Obstland Hauptroute

  • 58 km lang
  • Schwierigkeitsgrad mittel
  • Einkehrmöglichkeiten in Burg Mildenstein, Kloster Buch, Hofladen Sachsenobst in Grimma-Dürrweitzschen

Teilroute I - Obstland aktuell

  • 30 km lang
  • Anlaufpunkte sind Kaolinabbau Glückauf, Porphyrwand bei Ostrau, Versteinerter See Börtewitz und Tagebau Karl Marx

Teilroute II - Geschichte des Obstanbaus

  • 20 km lang
  • Anlaufpunkte sind Feldbahnschauanlage Glossen, Tagebaurestloch Frieden und Geoportal Bahnhof Mügeln mit der „Erlebniswelt Kaolin“

Teilroute III - Spirituelles rund ums Obst

  • 31 km lang
  • Anlaufpunkte sind Rote Porphyrwand in Leisnig, Mühlsteinbruch am Hasenbach und Tagebau Karl Marx

Historisches zum Obstland

Hier hat Obstanbau Tradition – seit dem Mittelalter

Die Ursprünge des Obstanbaus in Sachsen reichen bis ins Mittelalter zurück. In Klostergärten wurden schon seit dem 12./13. Jahrhundert Obst-, Gemüse-, Gewürz- und Heilpflanzen kultiviert.

Nach der Säkularisierung des Kloster Marienthal in Sornzig im Zuge der lutherischen Reformation in der Mitte des 16. Jahrhunderts wurden das Kloster als landwirtschaftliches Klostergut weiter bewirtschaftet. Seither förderten die sächsischen Kurfürsten den sächsischen Obstbau nachhaltig per Staatserlass. 

1892 erwarb Dr. Ludolf Colditz das Klostergut Sornzig und begründete hier die Tradition des modernen Plantagen-Obstbaus. 

1900 zählt man allein in Sornzig bereits 8.340 Obstbäume. Eine umfangreiche Baumschule entstand, die auch mit Neuzüchtungen auf sich aufmerksam machte. Obstbäume und Früchte aus Sornzig wurden in ganz Deutschland bekannt und begehrt. 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Obstbau in Sornzig und Umgebung auf genossenschaftlicher Basis fortgesetzt. 1966 schlossen sich die Genossenschaften in Ablaß, Dürrweitzschen, Leisnig und Sornzig zur Kooperationsgemeinschaft "Sachsenobst" zusammen. Anfang der 70er Jahre etablierte sich das "Obstland" als eines der fünf Haupt-Obstbaugebiete zwischen Ostsee und Erzgebirge.

Seit 1991 setzt die Obstland Dürrweitzschen AG die mehr als 800 Jahre alte Obstbautradition der Region auf mehr als 1.500 Hektar Obstanbaufläche fort. Ihre frischen und flüssigen Obst-Erzeugnisse präsentiert sie unter der Produktmarke "Sachsenobst" und wirbt erfolgreich für sie mit dem Slogan "So schmeckt Natur".

Im "Obstland" erleben und genießen Sie bis heute die umweltschonenden und naturnahen Anbaumethoden der sächsischen Obstbauern auf den modernen und großflächigen Plantagen. 

Geschichte erleben im Sächsischen Obstland

Impressionen

Leckeres Sachsenobst

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