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In 8 Tagen

29. Leipziger Typotage – Not my type! Typografische Stereotypen

Auf einen Blick

Ein kleiner * kann einen großen Unterschied machen. Selten zuvor stand ein typografisches Zeichen häufiger im Mittelpunkt von kulturkritischen Debatten. Derzeit nimmt das öffentliche Bewusstsein zu, dass Typografie gesellschaftliche Denkweisen und Handlungsmuster erzeugen, verstärken oder reproduzieren kann. Die 29. Leipziger Typotage werden sich dieses Mal mit der Frage beschäftigen, wie geschlechtliche, soziale und ethnische Stereotypen in typografische Gestaltung visuell übersetzt werden. Eingeladen sind Referent*innen mit vielfältigen kulturellen Hintergründen, die das Thema aus ihren sehr unterschiedlichen Perspektiven betrachten und diskutieren. Die Sprecher*innen: Ji Hee Lee (Hamburg/Seoul, KR): »Somewhere in Between« Irmi Wachendorff (Reading, GB): »Typografische Selbst- und Fremdkonstruktionen« Golnar Kat Rahmani (Berlin): »Type & Politics« Hannah Witte (Leipzig): »Typohacks, Gendersensible Typografie« Katharina Koch (Frankfurt am Main): »Der feministische Regelbruch in der Typografie« Andreas Blindert (Hamburg): »Politics of Type. Politische Dimensionen von Typografie« Nitzan Chelouche (Jerusalem, ISR): tba Moderiert wird die Tagung von Christine Hartmann (Leipzig). Zum Auftakt der Typotage, als Warm-up, wird am 26. April um 19 Uhr eine Ausstellung mit Arbeiten der Referent*innen eröffnet. Präsentiert werden Plakate, Editorial Design und Publikationen zum Thema typografische Stereotypen. Als Ausklang wird am Sonntag, 28. April, ein Siebdruck-Workshop mit Golnar Kat Rahmani „Type & Politics“ und ein Letterpress-Workshop angeboten. Die Leipziger Typotage sind eine Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst Leipzig e.V. und finden im Museum für Druckkunst statt, einem aktiven Museum, das in Werkstattatmosphäre historische Gieß-, Setz- und Druckverfahren erlebbar macht.

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