In 137 Tagen

Die Musikstadt Leipzig im Nationalsozialismus

Auf einen Blick

  • Leipzig
  • 12.10.2022 – 27.01.2023Terminübersicht
  • 10:00 - 18:00
  • Ausstellung, Kunst und Kultur
Leipzig hat durch seine reiche Musiktradition eine außergewöhnliche Stellung im deutschen Musikleben. Aber Musik ist – aus nationalsozialistischer Perspektive – auch Politik und Propaganda. Kaum an die Macht gekommen, begann unter Hitlers NS-Regime die systematische Gleichschaltung des musikalischen Lebens in der Stadt. Konzert- und Musiktheaterbühnen wurden reglementiert, missliebige Künstler entfernt, unerwünschte Musik aus den Spielplänen getilgt und in den Kirchen und Konzertstätten verboten. Die Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung jüdischer Musikschaffender war der Tiefpunkt des Bestrebens der Nationalsozialisten, das Musikleben vom „verderblichen jüdischen Einfluss“ und allem „Nicht-Arischen“ zu „säubern“. Nicht wenige Komponisten, Solisten, Dozenten und Dirigenten profitierten entweder von „frei gewordenen“ Stellen oder dienten sich dem System auf andere Art und Weise an. Die Sonderausstellung ist die erste Schau in Leipzig, die sich mit diesem Thema umfassend beschäftigt. Einige der geplanten neun Kapitel nehmen die wichtigen musikalischen Institutionen der Stadt wie Thomanerchor, Gewandhaus, Konservatorium und Oper unter die Lupe.

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Kontakt

Stadtgeschichtliches Museum
Böttchergäßchen 3
04109 Leipzig
Deutschland

Kontakt:
Tel.: 0341 96 51 340
E-Mail:
Webseite: www.stadtmuseum-leipzig.de

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