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In 95 Tagen

f/stop – 10. Festival für Fotografie Leipzig – „Flucht in die Öffentlichkeit“

Auf einen Blick

  • Leipzig
  • 31.05. – 16.06.2024Terminübersicht
  • Ganztags
  • Ausstellung, Kunst und Kultur
Die 10. Ausgabe des f/stop – Festival für Fotografie wird Handlungen an der Schwelle von individueller Fürsorge und politischer Wirksamkeit eine Plattform geben und mittels der Medien Fotografie und Film das Verhältnis von Sichtbarkeit und Widerständigkeit aus historischer und zeitgenössischer Perspektive befragen. Das Festival zeigt darin mögliche Wege, wie aktivistische Praxis ins Bild gesetzt werden kann, ohne sie in ihrer Handlungsfähigkeit zu beeinträchtigen und beleuchtet die politische Dimension der Bilderzeugung vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Debatten und globaler Krisen. Ein Ausgangspunkt der Jubiläumsausgabe des f/stop – Festival für Fotografie Leipzig sind Erinnerungsbilder und archivarische Praktiken, die eine verschränkte Lesart historischer Aufnahmen mit zeitgenössischen künstlerischen Perspektiven aufwerfen. Das Programm aus Ausstellungen, Residenzen, Workshops, Publikationen und einem Symposium wird Künstler:innen mit Arbeitsschwerpunkt in Leipzig und der erweiterten Region in einen Dialog mit internationalen Künstler:innen setzen und den Rahmen des Festivals nutzen, um Bezüge zwischen aktueller fotografischer Praxis und mittlerweile historischen künstlerischen Positionen seit den 1970ern herauszuarbeiten. Die 10. Ausgabe des f/stop – Festival für Fotografie Leipzig wird im Gegensatz zu den vergangenen Ausgaben in das Stadtzentrum ausgreifen, mit verschiedenen Ausstellungsräumen einen Parcours bespielen und in den öffentlichen Raum hinausgehen. Mehrere Orte werden in ein Zusammenspiel gebracht und in Verbindung mit Displays im öffentlichen Raum im Leipziger Zentrum einen Stadtteil näher beleuchtet, der sich durch eine hohe Dichte an kommunalen und nationalen Institutionen auszeichnet. Die Flucht in die Öffentlichkeit wird somit auch auf räumlicher Ebene des Festivals stattfinden und soll den Versuch unternehmen, die Stadt, ihre fragmentierten Öffentlichkeiten sowie ihre Institutionen mittels fotografischer und filmischer Praxis mit aktuellen und drängenden Fragen unserer Gesellschaft herauszufordern. Dabei ist die zentrale Frage des Festivals, wie radikale Fürsorge als eine politische Haltung in die Öffentlichkeit getragen werden kann und Modelle entwirft, die unser Zusammenleben neu denken.

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