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KulturGeschichten: Von Massenproduktion und Künstlertapeten – Einblicke in die deutsche Tapetenindustrie um 1900

Auf einen Blick

Die Tapetenindustrie steckte Ende des 19. Jahrhunderts in einer Krise: Nach dem deutsch-französischen Krieg und einem ersten wirtschaftlichen Aufschwung war es zu einer Vielzahl an Fabrikneugründungen und der Erweiterung bestehender Kapazitäten gekommen. Tapeten wurden massenhaft produziert. Überangebot, Preisverfall und ein scharfes Wettbewerbsverhalten waren die Folgen. Um dem entgegenzuwirken, wurden Verbände gegründet und mit namenhaften Künstlern und Architekten wie Otto Eckmann, Hans Christiansen oder Hans Leistikow zusammengearbeitet. Die modernen Entwürfe sollten neuen Schwung und eine höhere Qualität in den mit billigen Tapeten überschwemmten Markt bringen. Der Vortrag von Maria Schlag gibt Einblicke in diese Schaffenszeit der deutschen Tapetenindustrie und stellt ausgewählte Tapeten vor, wie die von Friedrich Voggenberger und Emanuel Josef Margold entworfene und bei der Tapetenfabrik August Schütz in Wurzen gedruckte „Voma-Kollektion“.

Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten. Aufgrund beschränkter Teilnehmendenzahl möchten wir herzlich auf die Möglichkeit einer telefonischen Voranmeldung hinweisen

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