© Siegfried Duryn

In 111 Tagen

Sommerkonzert des Hochschulkammerchores

Auf einen Blick

Leitung: Prof. Florian Maierl Programm: Johannes Brahms (1833-1897): Zigeunerlieder op.103 Schon seit seiner Jugend beschäftigte sich Johannes Brahms mit ungarischer Musik. Berühmtes Beispiel sind seine Ungarischen Tänze, zu denen die vokalen „Zigeunerlieder“ als spät entstandenes Gegenstück angesehen werden. Brahms unternahm von Wien aus auch zahlreiche Konzertreisen nach Ungarn, und er gehörte zu den Stammgästen der „Zigeunerkapellen“, die im Prater musizierten. Eigentlich schrieb Brahms sein Opus 103 (wie auch die Liebeslieder-Walzer op. 52) für Vokalquartett mit Klavierbegleitung und war geradezu erzürnt, dass sie schon zu seinen Lebzeiten in Chorbesetzung aufgeführt wurden. An die „Zigeunerlieder“ gelangte er wie folgt: Ein Fräulein Witzl, das Kindermädchen der mit Brahms befreundeten Familie des Komponisten Ignaz Brüll, hatte die Originale der Volkslieder aus dem Ungarischen übersetzt. Ihr früherer Dienstherr, der Wiener Kaufmann Hugo Conrat, passte die Verse an und fügte sie mit den Originalmelodien zu einer Sammlung von 25 Liedern. Brahms wählte 11 Stücke aus, überarbeitete sie in den Jahren 1887/88 und brachte sie als op. 103 heraus. Zunächst erklangen die „Zigeunerlieder“ in einem Kaffeekränzchen, das zwei Damen veranstalteten: Marie Brüll (Frau von Ignaz Brüll) und Julie Kalbeck (Frau des Kritikers Max Kalbeck, der sehr für Brahms Partei ergriff und sich gegen Richard Wagner und Anton Bruckner wendete). Die erste öffentliche Aufführung fand am 31. Oktober 1888 in Berlin statt. Die Musikzeitschrift „Signale für die musikalische Welt“ schrieb u.a.: „Es sind elf prächtige in Erfindung und Charakteristik ganz eigenartige Stücke, von denen namentlich die humoristischen eine zündende Wirkung hervorbrachten.“ Karten zu 10 €, ermäßigt 7 €, HMT-Studierende 3 € unter Tel. 0341/2144-615 (Mo-Fr 13-15 Uh

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