© Mayra Wallraff

In 2 Tagen

Technokrat*innen

Auf einen Blick

  • Leipzig
  • 05. – 30.03.2024Terminübersicht
  • 11:00 - 11:15
  • Ausstellung, Kunst und Kultur
Bei Technokratie könnte man an eine gesteigerte Form von Bürokratie denken, die alles verhindert. Tatsächlich war die Technokratie eine sehr lebendige Utopie. 1920, im selben Jahr wie das Bauhaus gegründet, startete die Technokratie in New York. Über ganz Nordamerika breitete sich diese soziale Utopie aus, deren Gedanken bis heute Diskussionen aufwerfen: Alle Belange des Lebens sollten von Expert:innen übernommen werden. Die Machthabenden sollten von Ingenieuren und Wissenschaftlern abgelöst werden. Politiker:innen, die Entscheidungen zum Machterhalt treffen, würden der Bevölkerung mehr schaden als nützen. Ökonomie sollte an die Stelle des Haifisch-Kapitalismus treten. Es sollte ein weltweites bedingungsloses Grundeinkommen geben, vier Tage Arbeit in der Woche. Leistungen und Produkte der Menschen sollten ihren Wert durch den Energieaufwand ihrer Herstellung bekommen. Energie sollte der Indikator für alles werden. Folglich sollte Geld abgeschafft werden. Mit diesen und mehr großen Zielen wuchs die Anhängerschaft der Technokratie. Das Projekt „Technokrat*innen“ rekonstruiert das heute nahezu unbekannte Bühnenstück „technocrats“. Darin wurden Bewegungen, denen Analysen von Arbeitsprozessen zugrunde lagen, zu einer Choreografie entwickelt. Die Dokumentation der Aufführung ist weitestgehend verloren gegangen. Aus den Materialien zu Choreografie, Musik, Kostüm und Bühnenbild wurde das Stück rekonstruiert. In der Ausstellung „Technokrat*innen“ wird dieses Material erstmals präsentiert.

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Kontakt

Halle 14 in der Leipziger Baumwollspinnerei
Spinnereistr. 7
04179 Leipzig
Deutschland

Kontakt:
Tel.: +493414924202
E-Mail:
Webseite: www.halle14.org

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