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title: "Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig"
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description: "Sie entstand auf Initiative des Thomasorganist Ullrich Böhme und wurde von der Orgelwerkstatt Gerald Woehl gebaut. Die Orgel steht auf der Nordempore gegenüber dem Bach-Fenster.Ihr Gehäuse erinnert an die barocke Orgel der 1968 zerstörten Universitätskirche St. Pauli. Diese barocke Orgel hatte Johann Sebastian Bach 1717 gespielt und begutachtet. Woehl passte den Prospekt an die räumlichen Verhältnisse in der Thomaskirche und an die viermanualige Disposition des neuen Instruments an, das durch ein zusätzliches Oberwerk gekrönt wird.&nbsp;Die Orgel verfügt über 61 Register auf vier Manualen (Hauptwerk, Oberwerk, Brustwerk und Echo) sowie Pedal und orientiert sich an einer historischen Disposition aus der Bach-Zeit. Diese wurde 1698 von Johann Christoph Bach, dem Onkel Johann Sebastian Bachs, für die Georgenkirche in Eisenach entworfen. Johann Sebastian Bach erlebte den Bau dieses Instruments noch als Kind und wurde davon offenbar nachhaltig geprägt, da er in späteren Gutachten immer wieder ähnliche Klangfarben forderte. Das ursprüngliche Eisenacher Instrument ist heute jedoch nicht mehr erhalten.Auch klanglich orientiert sich die Bach-Orgel am mitteldeutschen Orgelbau des 18. Jahrhunderts: Sowohl die Bauweise der Pfeifen als auch ihre Intonation tragen dazu bei, dass sie sich besonders gut für die Aufführung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs eignet.DispositionI Brustwerk C–f3Grob Gedackt 8′Klein Gedackt 4′Principal 2′Super Gemßhörnlein 2′Quint-Sexta II &nbsp;Sieflit 1II Hauptwerk C–f3Bordun 16′Principal 8′Violdigamba 8′Rohrflöth 8′Quinta 6′Octav 4′Nassatquint 3′Superoctav 2′Queerflöth 2′Sesquialtera III &nbsp;Mixtur VI &nbsp;Cimbel III &nbsp;Fagott 16′Trombetta 8′III Oberwerk C–f3Quintaden 16′Principal 8′Gemßhornb8′Gedackt 8′Flauta doux 8′Octav 4′Hohlflöth 4′Hohlquint 3′Superoctav 2′Plockflöth 2′Sesquialtera III &nbsp;Scharff IV &nbsp;Hautbois 8′Vox Humana 8′TremulantIV Echo C–f3Barem 16′Still Gedackt 8′Quintaden 8′Principal 4′Nachthorn 4′Spitzflöth 4′Spitzquint 3′Octav 2′Schweitzerflöth 2′Rauschquint 1 1⁄2′Superoctävlein 1′Cimbel III &nbsp;Regal 8′Pedal C–f1Großer Untersatz 32′Principal 16′Violon 16′Sub Bass 16′Octav 8′Quintaden 8′Gedackt 8′Superoctav 4′Bauerflöth II 1′Mixtur VI &nbsp;Posaun Bass 32′Posaun Bass 16′Trombet 8'Cornet 2′SpielhilfenNebenregisterTremulant für das ganze WerkZimbelstern für das PlenumZimbelstern für kleine RegistrierungenGlockenspiel (c°-c‘‘‘), vom Oberwerk spielbarVogel GeschreyPlenum Wind (zusätzlicher Stoßbalg)KoppelnOberwerk/Hauptwerk (III–II)Echo/Hauptwerk (IV–II)Hauptwerk/Pedal (II–P)Oberwerk/Pedal (III–P)Kammertonkoppel für die ganze Orgel (466/415 Hz)Tonumfänge Chorton 466 Hz: Manuale C-f’’’, Pedal C-f’Tonumfänge Kammerton 415 Hz: Manuale C, D-f’’’, Pedal C, D-f’Ungleichstufige Stimmung nach Neidhardt (modifiziert)a‘ = 466 Hz bei ca. 21° CelsiusKeilbalganlage mit 4 großen Bälgen unter dem Emporenboden, in Pedal- und Manualwind getrennt, gespeist durch zwei Schleudergebläse und Vorbälge."
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Bach-Orgel in der Thomaskirche Leipzig
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- Orgel

Bach-Orgel Thomaskirche Leipzig

Bach-Orgel Thomaskirche Leipzig

Bach-Orgel Thomaskirche Leipzig

Im Bach-Jahr 2000 - zum 250. Todestag Johann Sebastian Bachs - wurde die neue Bach-Orgel der Thomaskirche geweiht.

Sie entstand auf Initiative des Thomasorganist Ullrich Böhme und wurde von der Orgelwerkstatt Gerald Woehl gebaut. Die Orgel steht auf der Nordempore gegenüber dem Bach-Fenster.

Ihr Gehäuse erinnert an die barocke Orgel der 1968 zerstörten Universitätskirche St. Pauli. Diese barocke Orgel hatte Johann Sebastian Bach 1717 gespielt und begutachtet. Woehl passte den Prospekt an die räumlichen Verhältnisse in der Thomaskirche und an die viermanualige Disposition des neuen Instruments an, das durch ein zusätzliches Oberwerk gekrönt wird. 

Die Orgel verfügt über 61 Register auf vier Manualen (Hauptwerk, Oberwerk, Brustwerk und Echo) sowie Pedal und orientiert sich an einer historischen Disposition aus der Bach-Zeit. Diese wurde 1698 von Johann Christoph Bach, dem Onkel Johann Sebastian Bachs, für die Georgenkirche in Eisenach entworfen. Johann Sebastian Bach erlebte den Bau dieses Instruments noch als Kind und wurde davon offenbar nachhaltig geprägt, da er in späteren Gutachten immer wieder ähnliche Klangfarben forderte. Das ursprüngliche Eisenacher Instrument ist heute jedoch nicht mehr erhalten.

Auch klanglich orientiert sich die Bach-Orgel am mitteldeutschen Orgelbau des 18. Jahrhunderts: Sowohl die Bauweise der Pfeifen als auch ihre Intonation tragen dazu bei, dass sie sich besonders gut für die Aufführung der Orgelwerke Johann Sebastian Bachs eignet.

**Disposition**

I Brustwerk C–f3

Grob Gedackt 8′

Klein Gedackt 4′

Principal 2′

Super Gemßhörnlein 2′

Quint-Sexta II 

Sieflit 1

II Hauptwerk C–f3

Bordun 16′

Principal 8′

Violdigamba 8′

Rohrflöth 8′

Quinta 6′

Octav 4′

Nassatquint 3′

Superoctav 2′

Queerflöth 2′

Sesquialtera III 

Mixtur VI 

Cimbel III 

Fagott 16′

Trombetta 8′

III Oberwerk C–f3

Quintaden 16′

Principal 8′

Gemßhornb8′

Gedackt 8′

Flauta doux 8′

Octav 4′

Hohlflöth 4′

Hohlquint 3′

Superoctav 2′

Plockflöth 2′

Sesquialtera III 

Scharff IV 

Hautbois 8′

Vox Humana 8′

Tremulant

IV Echo C–f3

Barem 16′

Still Gedackt 8′

Quintaden 8′

Principal 4′

Nachthorn 4′

Spitzflöth 4′

Spitzquint 3′

Octav 2′

Schweitzerflöth 2′

Rauschquint 1 1⁄2′

Superoctävlein 1′

Cimbel III 

Regal 8′

Pedal C–f1

Großer Untersatz 32′

Principal 16′

Violon 16′

Sub Bass 16′

Octav 8′

Quintaden 8′

Gedackt 8′

Superoctav 4′

Bauerflöth II 1′

Mixtur VI 

Posaun Bass 32′

Posaun Bass 16′

Trombet 8'

Cornet 2′

**Spielhilfen**

Nebenregister

Tremulant für das ganze Werk

Zimbelstern für das Plenum

Zimbelstern für kleine Registrierungen

Glockenspiel (c°-c‘‘‘), vom Oberwerk spielbar

Vogel Geschrey

Plenum Wind (zusätzlicher Stoßbalg)

Koppeln

Oberwerk/Hauptwerk (III–II)

Echo/Hauptwerk (IV–II)

Hauptwerk/Pedal (II–P)

Oberwerk/Pedal (III–P)

Kammertonkoppel für die ganze Orgel (466/415 Hz)

Tonumfänge Chorton 466 Hz: Manuale C-f’’’, Pedal C-f’

Tonumfänge Kammerton 415 Hz: Manuale C, D-f’’’, Pedal C, D-f’

Ungleichstufige Stimmung nach Neidhardt (modifiziert)

a‘ = 466 Hz bei ca. 21° Celsius

Keilbalganlage mit 4 großen Bälgen unter dem Emporenboden, in Pedal- und Manualwind getrennt, gespeist durch zwei Schleudergebläse und Vorbälge.

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