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title: "Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig"
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description: "Sie verfügte über 63 Register auf drei Manualen und Pedal sowie mechanische Kegelladen. Bereits 13 Jahre später wurden erste klangliche und technische Änderungen vorgenommen. Nach dem Amtsantritt von Karl Straube als Thomasorganist im Jahr 1902 entstanden Pläne zur Erweiterung des Instruments, die Wilhelm Sauer 1908 umsetzte: Die Orgel wurde auf ihre heutige Größe von 88 Registern mit pneumatischer Spiel- und Registertraktur ausgebaut.Im Laufe der Zeit wurde das Instrument klanglich im Sinne des Neobarock verändert, bevor es ab 1988 in mehreren Etappen durch die Werkstatt Christian Scheffler wieder in den Zustand von 1908 zurückgeführt wurde. Aufgrund ihrer Größe, Qualität und historischen Bedeutung zählt die Orgel zu den wichtigsten spätromantischen Instrumenten Deutschlands und besitzt internationalen Denkmalrang.Während der Kirchensanierung von 1997 bis 2000 war sie das einzige spielbare Instrument und wurde dabei stark durch Baustaub belastet. Daher wurde 2005 das gesamte Pfeifenwerk mit rund 6.000 Pfeifen ausgebaut, gereinigt, überarbeitet und neu gestimmt. Gleichzeitig musste das Gewölbe über der Orgel wegen Rissbildung saniert werden. Durch umfangreiche Spenden, insbesondere vom Verein Thomaskirche-Bach e.V., konnten zudem vier fehlende Pedalregister originalgetreu rekonstruiert werden. Im Oktober 2005 wurde die Sauer-Orgel schließlich feierlich wieder eingeweiht.DispositionI Hauptwerk C–a3Principal 16′Bordun 16′Principal 8′Doppelfloete 8′Geigenprincipal 8′Gamba 8′Flûte 8′Quintatön 8′Gemshorn 8′Flauto dolce 8′Gedackt 8′Dulciana 8′Quinte 5 1⁄3′Octave 4′Violini 4′Gemshorn 4′Rohrfloete 4′Octave 2′Rauschquinte II &nbsp;Mixtur III &nbsp;Cornett II–IV &nbsp;Scharf V &nbsp;Groß-Cymbel IV &nbsp;Bombarde 16′Trompete 8′II Manual C–a3Salicional 16′Gedackt 16′Principal 8′Schalmei 8′Flûte harmonique 8′Concertfloete 8′Harmonica 8′Rohrfloete 8′Salicional 8′Gedackt 8′Dolce 8′Octave 4′Salicional 4′Flauto dolce 4′Quinte 2 2⁄3′Piccolo 2′Cornett III &nbsp;Mixtur IV &nbsp;Cymbel III &nbsp;Tuba 8′Clarinette 8′III Schwellwerk C–a3Gamba 16′Gedackt 16′Principal 8′Viola 8′Spitzfloete 8′Quintatön 8′Flûte d'Amour 8′Gemshorn 8′Gedackt 8′Aeoline 8′Voix céleste 8′Praestant 4′Traversflöte 4′Fugara 4′Traversfloete 4'Quinte 2 2⁄3′Flautino 2′Harmonia aetheria III &nbsp;Trompette harmonique 8′Oboe 8′Pedal C–f1Majorbass 32′Untersatz 32′Contrabass 16′Principal 16′Violon 16′Gemshorn 16′Subbass 16′Salicetbass 16′Lieblich Gedackt 16′Quintbass 10 2⁄3′Offenbass 8′Octave 8′Cello 8′Gemshorn 8′Bassfloete 8′Dulciana 8′Octave 4′Flauto dolce 4′Posaune 32′Posaune 16′Fagott 16'Trompete 8′Clarine 4′Spielhilfen• Manualkoppeln II/I, III/I, III/II• Pedalkoppeln I/P, II/P, III/PKoppeln sowohl einzeln in den Handregistern und freienKombinationen als auch dauerhaft wirkend als Druckknöpfe/Pedaltritte schaltbar• Tuttikoppel (als Tritt)• Pedaloctavkoppel (als Tritt)• Manualsuboctavkoppel (als Druckknopf, = II/I sub)• Feste Kombinationen: Mezzoforte, Tutti• Piano-, Mezzoforte-, Forte- und Tuttipedal• Pedalstimmen ab, Handregister ab, Rohrwerke an und ab• drei frei einstellbare Kombinationen• Rollschweller (Walze) mit Absteller (Koppeln nicht in Walze integriert)• Jalousieschweller für Manual III• Röhrenpneumatik (Spiel- und Registertraktur)• Tonumfang (a' = 443 Hz bei ca. 21° Celsius): Manuale C-a’’’, Pedal C-f’• Temperierung gleichstufig"
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Sauer-Orgel in der Thomaskirche Leipzig
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- Orgel

Sauer-Orgel Thomaskirche Leipzig

Sauer-Orgel Thomaskirche Leipzig

Im Zuge der neugotischen Umgestaltung erhielt die Thomaskirche 1889 eine neue Orgel der Firma Wilhelm Sauer. 

Sie verfügte über 63 Register auf drei Manualen und Pedal sowie mechanische Kegelladen. Bereits 13 Jahre später wurden erste klangliche und technische Änderungen vorgenommen. Nach dem Amtsantritt von Karl Straube als Thomasorganist im Jahr 1902 entstanden Pläne zur Erweiterung des Instruments, die Wilhelm Sauer 1908 umsetzte: Die Orgel wurde auf ihre heutige Größe von 88 Registern mit pneumatischer Spiel- und Registertraktur ausgebaut.

Im Laufe der Zeit wurde das Instrument klanglich im Sinne des Neobarock verändert, bevor es ab 1988 in mehreren Etappen durch die Werkstatt Christian Scheffler wieder in den Zustand von 1908 zurückgeführt wurde. Aufgrund ihrer Größe, Qualität und historischen Bedeutung zählt die Orgel zu den wichtigsten spätromantischen Instrumenten Deutschlands und besitzt internationalen Denkmalrang.

Während der Kirchensanierung von 1997 bis 2000 war sie das einzige spielbare Instrument und wurde dabei stark durch Baustaub belastet. Daher wurde 2005 das gesamte Pfeifenwerk mit rund 6.000 Pfeifen ausgebaut, gereinigt, überarbeitet und neu gestimmt. Gleichzeitig musste das Gewölbe über der Orgel wegen Rissbildung saniert werden. Durch umfangreiche Spenden, insbesondere vom Verein Thomaskirche-Bach e.V., konnten zudem vier fehlende Pedalregister originalgetreu rekonstruiert werden. Im Oktober 2005 wurde die Sauer-Orgel schließlich feierlich wieder eingeweiht.

**Disposition**

I Hauptwerk C–a3

Principal 16′

Bordun 16′

Principal 8′

Doppelfloete 8′

Geigenprincipal 8′

Gamba 8′

Flûte 8′

Quintatön 8′

Gemshorn 8′

Flauto dolce 8′

Gedackt 8′

Dulciana 8′

Quinte 5 1⁄3′

Octave 4′

Violini 4′

Gemshorn 4′

Rohrfloete 4′

Octave 2′

Rauschquinte II 

Mixtur III 

Cornett II–IV 

Scharf V 

Groß-Cymbel IV 

Bombarde 16′

Trompete 8′

II Manual C–a3

Salicional 16′

Gedackt 16′

Principal 8′

Schalmei 8′

Flûte harmonique 8′

Concertfloete 8′

Harmonica 8′

Rohrfloete 8′

Salicional 8′

Gedackt 8′

Dolce 8′

Octave 4′

Salicional 4′

Flauto dolce 4′

Quinte 2 2⁄3′

Piccolo 2′

Cornett III 

Mixtur IV 

Cymbel III 

Tuba 8′

Clarinette 8′

III Schwellwerk C–a3

Gamba 16′

Gedackt 16′

Principal 8′

Viola 8′

Spitzfloete 8′

Quintatön 8′

Flûte d'Amour 8′

Gemshorn 8′

Gedackt 8′

Aeoline 8′

Voix céleste 8′

Praestant 4′

Traversflöte 4′

Fugara 4′

Traversfloete 4'

Quinte 2 2⁄3′

Flautino 2′

Harmonia aetheria III 

Trompette harmonique 8′

Oboe 8′

Pedal C–f1

Majorbass 32′

Untersatz 32′

Contrabass 16′

Principal 16′

Violon 16′

Gemshorn 16′

Subbass 16′

Salicetbass 16′

Lieblich Gedackt 16′

Quintbass 10 2⁄3′

Offenbass 8′

Octave 8′

Cello 8′

Gemshorn 8′

Bassfloete 8′

Dulciana 8′

Octave 4′

Flauto dolce 4′

Posaune 32′

Posaune 16′

Fagott 16'

Trompete 8′

Clarine 4′

**Spielhilfen**

• Manualkoppeln II/I, III/I, III/II

• Pedalkoppeln I/P, II/P, III/P

Koppeln sowohl einzeln in den Handregistern und freien

Kombinationen als auch dauerhaft wirkend als Druckknöpfe/Pedaltritte schaltbar

• Tuttikoppel (als Tritt)

• Pedaloctavkoppel (als Tritt)

• Manualsuboctavkoppel (als Druckknopf, = II/I sub)

• Feste Kombinationen: Mezzoforte, Tutti

• Piano-, Mezzoforte-, Forte- und Tuttipedal

• Pedalstimmen ab, Handregister ab, Rohrwerke an und ab

• drei frei einstellbare Kombinationen

• Rollschweller (Walze) mit Absteller (Koppeln nicht in Walze integriert)

• Jalousieschweller für Manual III

• Röhrenpneumatik (Spiel- und Registertraktur)

• Tonumfang (a' = 443 Hz bei ca. 21° Celsius): Manuale C-a’’’, Pedal C-f’

• Temperierung gleichstufig

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