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title: "Schwemmteichbrüche Grimma"
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description: "Die Schwemmteichbrüche liegen südlich von Grimma im Herzen des Grimmaer Klosterholzes zwischen den beiden Ortschaften Großbardau und Großbothen. Abgebaut wurde der Rochlitzer Quarzporphyr. Er stammt von den Vulkanausbrüchen vor ca. 294 Millionen Jahre, in deren Verlauf sich auch die Rochlitzer Caldera herausbildete. Der Rochlitzer Porphyr entstand bei einem explosiven Ausbruch aus einem Gemisch von heißen Gasen, Aschen und mitgerissen Gesteinsfetzen (Glutwolken). Ein deratiges Gestein wird als Ignimbrit (lateinisch ignis = Feuer, imber = Regen) bezeichnet Der ehemalige Steinbruch hat einen Durchmesser von ca. 150 Metern und ist mit Wasser gefüllt. Die Steinbruchwände erreichen eine Höhe von 15 bis 20 Metern. In der Nordwand des Steinbruches befinden sich zwei Stollenlöcher. Über die Entstehung der Stollen wird spekuliert. Vermutlich sind sie gegen Ende des zweiten Weltkrieges entstanden und sollten als bombensichere Geheimanlagen zur Verlagerung von kriegswichtiger Industrie dienen. Durch die Befreiung von Großbothen am 12. April 1945 durch amerikanische Truppen wurde dieses Vorhaben jedoch noch vor Vollendung eingestellt."
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Schwemmteichbrüche Grimma
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Schwemmteichbrüche Felswand

Eines der beiden Stollenmundlöcher in den Schwemmteichbrüchen

Die aufgelassenen Steinbrüche mitten im Geopark Porphyrland waren einst Quelle für den beliebten Rochlitzer Quarzporphyr. Heute bieten sie Einblick in die Erdgeschichte.

Die Schwemmteichbrüche liegen südlich von Grimma im Herzen des Grimmaer Klosterholzes zwischen den beiden Ortschaften Großbardau und Großbothen. Abgebaut wurde der Rochlitzer Quarzporphyr. Er stammt von den Vulkanausbrüchen vor ca. 294 Millionen Jahre, in deren Verlauf sich auch die Rochlitzer Caldera herausbildete. Der Rochlitzer Porphyr entstand bei einem explosiven Ausbruch aus einem Gemisch von heißen Gasen, Aschen und mitgerissen Gesteinsfetzen (Glutwolken). Ein deratiges Gestein wird als Ignimbrit (lateinisch ignis = Feuer, imber = Regen) bezeichnet

Der ehemalige Steinbruch hat einen Durchmesser von ca. 150 Metern und ist mit Wasser gefüllt. Die Steinbruchwände erreichen eine Höhe von 15 bis 20 Metern.

In der Nordwand des Steinbruches befinden sich zwei Stollenlöcher. Über die Entstehung der Stollen wird spekuliert. Vermutlich sind sie gegen Ende des zweiten Weltkrieges entstanden und sollten als bombensichere Geheimanlagen zur Verlagerung von kriegswichtiger Industrie dienen. Durch die Befreiung von Großbothen am 12. April 1945 durch amerikanische Truppen wurde dieses Vorhaben jedoch noch vor Vollendung eingestellt.

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Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen

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