Altes Jagdschloss Kössern, Kultur
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Kössern - Dorf der Baumeister

Barocke Baukunst so weit das Auge reicht

Kurz vor Leipzig thront ein Musterbeispiel eines barocken Plandorfes über dem Fluss Mulde.

Kössern liegt im Zentrum der schlösserreichsten Gegend in Deutschland. Bedeutende Baumeister haben hier gewirkt: der Schöpfer des Dresdners Zwingers, Matthäus Daniel Pöppelmann, und einer der Begründer des deutschen Klassizismus, Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff.

Große Jagdgesellschaften des sächsischen Hochadels brachten Prunk und Glanz in die fruchtbare Gegend. Es entstanden herausragende Denkmäler: das Jagdhaus, ein Kleinod barocker Baukunst, und das herrschaftliche Rittergut, das sich im Neorenaissancestil zeigt.

So entstanden Prachtbauten in vollendeter Harmonie, 45 einheitliche Handwerkerhäuser sowie Gärten. August der Starke richtete hier bunte Feste aus. Noch immer herrscht reges Treiben. Denn ein Rendezvous mit Kössern bedeutet auch, auf herzliche Gastfreundschaft zu stoßen.

Wer es im Urlaub hingegen etwas aktiver mag, der hat die Wahl zwischen einer Fahrradtour auf dem Mulderadweg, einem Bootsausflug auf der Mulde oder einem Sprung in den Badesee.

Am „Weg der Steine“ machen Wanderer und Naturentdecker Bekanntschaft mit dem Geopark Porphyrland.

Impressionen