Eine Black Box beschreibt im Theater typischerweise einen einfachen Aufführungsraum, meist quadratisch mit schwarzen Wänden. Es ist die Einfachheit des Raumes, die eine Vielzahl von Möglichkeiten in der Konfiguration der Bühnen- und Publikumsinteraktion schafft — ein offener Rahmen für künstlerische Experimente. Für die zweite Ausgabe der von Ballettdirektor Rémy Fichet entwickelten Reihe „Black Box“ wird erneut ein schwarzer Bühnenraum zum Fokusraum verschiedener choreographischer Sprachen — dieses Mal auf der Großen Bühne im Schauspiel Leipzig. Aus den Reihen des Ballett-Ensembles entstehen dabei drei Arbeiten, die sich diesmal Rainer Maria Rilkes „Duineser Elegien“ zuwenden. Das Leipziger Ballett wird zum Kreativlabor choreographischer Innovation zwischen Tanz und Literatur.







