Écoute, Leipzig! Ein Dialog traditioneller jüdischer Liturgie aus Straßburg und Leipzig

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Nussach, der spezifische musikalische Vortragsstil eines Gebetsgottesdienstes, hat eine jahrhundertealte Tradition in Europa. Die Nussachmelodien nähern sich der ursprünglichen Tempelmusik an und sind vor allem im traditionell durchgeführten Gottesdienst heute nicht mehr wegzudenken. In der Vergangenheit gab es verschiedene kantorale Gesänge, vor allem in Osteuropa, aber auch in den deutschen Gemeinden, die teilweise vergessen sind. Gemeinsam hauchen der Straßburger Synagogalchor Le Chant Sacré und das Institut für traditionelle jüdische Liturgie (ITJL) Leipzig diesen alten Melodien neues Leben ein und treten dabei gleichzeitig in einen deutsch-französischen Dialog.

Das Konzert findet im Rahmen des Festival Europäische Notenspuren: „Schma Leipzig – Höre, Leipzig!“ vom 14. bis 21. November statt.

Mit Landesrabbiner Zsolt Balla, Kantoren des Instituts für traditionelle jüdische Liturgie Leipzig und La Chorale Le Chant Sacré Straßburg (Leitung Rémi Studer)

In Kooperation mit der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig.

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