»Nur eine Rose als Stütze« – Hilde Domin

  • Kunst und Kultur

Etienne Genedl bei Freitags im Crostigall

Der Verlust von Heimat und Exilerfahrung, aber auch die fragile Dynamik menschlicher Beziehungen sind zentral für das Werk von Hilde Domin. 1909 in Köln in eine jüdische Familie geboren emigriert sie nach der Machtergreifung in die Dominikanische Republik. 1954 kehrt sie nach Europa zurück und lebt in Spanien und Deutschland. Ihren ersten Gedichtband veröffentlicht sie im Alter von 50 Jahren. Bis an ihr Lebensende (2006) blieb Domin als Schriftstellerin aktiv und gilt als wichtige Vertreterin der Nachkriegslyrik.

Diese Lesung führt ausgewählte Gedichte aus dem Debüt der Lyrikerin mit Auszügen aus ihrem Fragmentroman »Das zweite Paradies« zusammen. Ein biografischer Überblick und ausgewählte Musik umrahmen den Abend.

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