Born in Evin

Kino/Film

Evin ist das berüchtigtste Gefängnis Irans. Seit über 50 Jahren werden dort Menschen inhaftiert, die sich gegen das Regime stellen. Es ist auch der Geburtsort von Regisseurin Maryam Zaree – und der Ausgangspunkt ihres künstlerischen Dokumentarfilms.

Nach der Vorführung laden wir zum offenen Gespräch ein: über die Lage im Iran, politische Gefangene und jene, die trotz Inhaftierung nicht schweigen – Intellektuelle, Künstler:innen, Frauenrechtler:innen.
Ihre Worte schließen diese Ankündigung: „Die Befreiung von uns, dem iranischen Volk, von der Diktatur, die das Land beherrscht, ist durch den Kampf der Massen und durch das Vertrauen auf gesellschaftliche Kräfte möglich – nicht dadurch, dass wir unsere Hoffnungen auf ausländische Mächte setzen oder uns auf sie verlassen.“ – Reyhaneh Ansari, Sakineh Parvaneh, Verisheh Moradi & Golrokh Iraee

Solibar: Alle Einnahmen gehen an Personen, die durch Krieg und Internet-Blackout in wirtschaftliche Not geraten sind.

Der Film läuft in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Das Gespräch findet hauptsächlich auf Deutsch statt. Eine professionelle Übersetzung können wir leider nicht anbieten – aber wir geben uns Mühe, bei Bedarf für alle zugänglich zu sein. Meldet euch gerne im Voraus, wenn ihr Unterstützung braucht.

Terminübersicht

In der Nähe