Braake — das ist eine fünfköpfige Gestalt, die mit sicheren Schritten eine dunkle Nebenstraße des deutschen Pop hinaufgelaufen kommt. Vom Folk und Rock der 70er wurden sie inspiriert, etwas Kraut und Sand weht ihnen hinterher. An Gitarre, Bass und Schlagzeug, wo sich Benno Bings, Till Schomburg und Gregor Zenns in ihrer Stadtrandjugend kennenlernten, blieben sie auch sitzen. Eine schwer greifbare Lethargie und verkappte Wut ist Braake von dem Abend auf dem Schuldach, an dem ein erster Song zusammengesetzt wurden, bis heute geblieben.
Seit er Argwohn und Scham der deutschen Sprache gegenüber ganz gewöhnlich verdrängt hat, legt TCHAIR sich selbst und anderen semi-experimentelle LoveRock- Songs in den Weg – wie musikalische Stolpersteine. Aber nicht zum Hinfallen, sondern zum Reinlegen. So entstehen live zu E-Gitarre, Keys und atmosphärischen Klängen lustige und nachdenkliche Lieder – übers gewaltvolle Aufwachsen in der Vorstadt („Beste Freunde“), über Hoffnung („Diesen Sommer“), Depression („Schwarzer Hund“) und Exzesse im Club („Gute Reise, Mindestlohn“) und natürlich – zu jeder Zeit – über Love.
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