Dissident Bodies

Ausstellung
Kunst und Kultur

Dissident Bodies ver­sam­melt Arbeiten, die sich mit dem Körper und sei­ner Erfahrung in einer zuneh­mend post­hu­man gepräg­ten Gegenwart beschäf­ti­gen. Die Ausstellung löst sich von einem rein anthro­po­zen­tri­schen Verständnis des Lebens und rich­tet den Blick auf neue Formen von Subjektivität, die durch tech­no­lo­gi­sche, öko­lo­gi­sche, poli­ti­sche und emo­tio­na­le Verflechtungen ent­ste­hen. Der Körper erscheint dabei als offe­ner, rela­tio­na­ler Ort, an dem ver­schie­de­ne Einflüsse zusam­men­kom­men. Themen wie Hybridisierung, Metamorphose, Fluidität sowie das Spannungsverhältnis zwi­schen Natur und Technik prä­gen die Auseinandersetzung mit neu­en Formen von Verkörperung.
Indem Dissident Bodies das Potential des Körpers im Schwebezustand und des irgend­wie »dazwi­schen« Seins in den Mittelpunkt stellt, ver­han­delt die Ausstellung Queerness, Entfremdung, Rassifizierung und Hybridität nicht als fes­te Kategorien, son­dern als dyna­mi­sche Prozesse. Der Körper erscheint als ver­schieb­ba­re Schwelle – zwi­schen Identität und Alterität, Selbst und Anderem – ein­ge­bet­tet in ein Geflecht von Beziehungen, das sich stän­dig transformiert.

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