Am Samstag, 7. März 2026, öffnet das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Leipzig beim deutschlandweiten Tag der Archive seine Türen und lädt mit einem vielfältigen Programm zum Erkunden der deutschen Geschichte ein.
Um 14 Uhr wird der Dokumentarfilm „WILLY – Verrat am Kanzler“ (90 Min.) gezeigt, der ausschließlich aus der Sicht von Frauen über die Agentenkarriere von Günther Guillaume und den durch dessen Enttarnung ausgelösten Rücktritt des Bundeskanzlers Willy Brandt im Jahr 1974 erzählt. Im Anschluss an die Filmvorführung sprechen Sandra Naumann (Drehbuch) und Jan Peter (Drehbuch und Regie) mit Daniela Münkel (Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv) über die Idee zum Film, die Hintergründe und historische Einordnungen.
Um 11 und 16:30 Uhr besteht die Möglichkeit, an einer Archivführung teilzunehmen. Die Führung informiert über Ziele, Methoden und Struktur der DDR-Geheimpolizei und erläutert die Arbeit des Stasi-Unterlagen-Archivs.
Beispielakten, eine Archivpräsentation über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Umweltbewegung im Bezirk Leipzig, die Ausstellung „Voll der Osten. Leben in der DDR“ und eine Beratungen zur Antragstellung auf Einsicht in die Stasi-Unterlagen (hierfür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich) ergänzen das Angebot.
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