ERASERHEAD (REIHE: I SAW THE CINEMA GLOW)
USA 1977, Spielfilm, 89 min, FSK 16
Regie: David Lynch · OmU (Englisch mit deutschen Untertiteln)
Mit: Jack Nance, Charlotte Stewart, Allen Joseph, Jeanne Bates
Der schüchterne Drucker Henry lebt in einer trostlosen Industriegegend, in der die Natur vollkommen verdrängt wurde und das elektrische Brummen der Maschinen die Stille untermalt. Von den Eltern seiner Ex-Freundin Mary erfährt er, dass diese nach einer äußerst kurzen Schwangerschaft ihr gemeinsames Baby zur Welt gebracht hat. Er beginnt sich zusammen mit ihr um das Kind zu kümmern, dessen Körper ganz anders als der anderer Babys aussieht. Als das Kind schließlich erkrankt, verschlechtert sich Henrys psychische Verfassung zunehmend und Traum und Realität beginnen zu verschwimmen. ERASERHEAD ist der Debütfilm von David Lynch, der von vielen Filmliebhaber*innen auf Grund seiner einzigartigen Werke als Kultregisseur gefeiert wird. Seine Filme sind (mit ganz wenigen überraschenden Ausnahmen) surrealistisch, creepy und oft auch schwer interpretierbar, erzeugen aber gerade deswegen eine große Faszination. ERASERHEAD vereint bereits all die Elemente, die Lynchs Stil ausmachen und besticht gleichzeitig durch eine ganz eigene Schönheit. Einfach „insane“, wie Jane Schoenbrun es treffend ausdrückt.
Henry, a shy printer, lives in a bleak industrial landscape where nature has been completely displaced and the electric hum of machinery provides a constant backdrop to the silence. He learns from the parents of his ex-girlfriend, Mary, that she has given birth to their baby following an extraordinarily short pregnancy. He begins helping her care for the child, whose body looks unlike that of any other baby. The boundaries between dream and reality begin to blur. ERASERHEAD is the debut film by David Lynch, a director celebrated as a cult figure by many cinephiles for his unique body of work. His films are—with very few surprising exceptions—surreal, unsettling, and often difficult to interpret, yet they exert a strong fascination precisely for that reason. ERASERHEAD brings together all the elements that define Lynch’s style while simultaneously possessing a strange beauty. Simply „insane,“ as Jane Schoenbrun aptly puts it. (English with German subtitles)







