Anna & Oma
Dokumentarfilm, D 2024, 86 Min, Regie: Ellen Rudnitzki
Filmvorführung und Gespräch
Mit der Regisseurin und der Protagonistin Ingrid Bahß
Moderation: Dr. Andreas Kötzing (Historiker, Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung, Dresden)
In der Reihe „Ostwärts. Zwischen den Generationen“
Eintritt frei
Der Dokumentarfilm zeigt einen Generationendialog zwischen der 25-jährigen Berliner DJane Anna und ihrer Großmutter Ingrid Bahß (73). Während Anna sich im modernen Berlin behauptet, blickt Fotografin Ingrid auf ihr Leben zurück: Sie betrieb in der DDR eine Privatgalerie, wurde von der Stasi als „Staatsfeindin“ überwacht und übersiedelte 1983 auf massiven Druck in die Bundesrepublik, nach Köln. Eine gemeinsame Reise zu Ingrids Lebensstationen verbindet Ost und West sowie Jung und Alt.
Ellen Rudnitzki arbeitet seit vielen Jahren als Journalistin und Filmemacherin. Von 1980 bis 1995 war sie als Autorin und Produzentin für die Deutsche Welle sowie den WDR im Hörfunk und Fernsehen tätig, mit einem besonderen Schwerpunkt auf Reportagen und Produktionen aus Südamerika. Von 1989 bis 1995 studierte sie Psychologie an der Universität Köln. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Psychoanalytikerin und ließ sich mit eigener Praxis in Köln nieder. Seit 2005 arbeitet sie außerdem für den WDR-Hörfunk und seit 2009 auch als Filmemacherin. Seit 2017 ist sie Geschäftsführerin und Teilhaberin der Agîr Media (UG) in Köln.







