JETZT WEISS ICH WO DAS TAXI IST UND WERDE NICHT MEHR DANACH SUCHEN
In der Einzelausstellung JETZT WEISS ICH WO DAS TAXI IST UND WERDE NICHT MEHR DANACH SUCHEN zeigt der Künstler Harry Hachmeister (*1979 in Leipzig) im G2 Schaulager Werke der letzten drei Jahrzehnte seines Schaffens. Hachmeister vereint Malerei, Keramik, Skulptur und Fotografie, die im Rahmen der Ausstellung zu einem raumgreifenden Bezugssystem miteinander verwoben werden und einen tiefen Einblick in das dichte und vielschichtige Werk des Künstlers eröffnen.
In seiner künstlerischen Praxis setzt sich Hachmeister wiederkehrend mit Geschlechterrollen, damit verbundenen Klischees und deren Überwindung auseinander. Ebenso untersucht er Prozesse der Identitätssuche und -findung im Spannungsfeld gesellschaftlicher Zuschreibungen und Konstruktionen.
Diese Themen werden von Hachmeister aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und ausgelegt. Dabei deutet er traditionell und ideologisch aufgeladene Objekte um, oder füllt sie mit neuem Inhalt, wodurch sich Bedeutungen verschieben und neue, eigenständige Narrative entwickeln.
Hachmeister erschafft eigene, von der Realität losgelöste Bildwelten und -kosmen, die sich eindeutigen Zuschreibungen entziehen. Dabei verschränkt er als narratives Mittel häufig Bild- und Textelemente.
Neben diesen fiktionalen Bildwelten greift der Künstler immer wieder auf die Darstellung des eigenen Körpers zurück. Dabei nutzt er nicht nur intrinsische Ausdrucksformen, wie die frei erdachten Welten in Zeichnung und Malerei, sondern reflektiert mittels der Fotografie zugleich den Blick auf das eigene Ich aus einer äußeren Perspektive.
Das gemeinsame Wirken dieser unterschiedlichen Bildstrategien führt zu einer komplexen Vielfalt an Ausdrucksformen und Sichtweisen.
Eröffnung: Donnerstag, 07. Mai 2026, 17–20 Uhr
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