Am 28. März 2026 lädt der Leipziger Universitätschor ab 18 Uhr zu seinem traditionellen Passionskonzert in das Paulinum – Aula und Universitätskirche St. Pauli ein. Unter der Leitung von Universitätsmusikdirektor David Timm führt der Chor, gemeinsam mit dem Pauliner Barockensemble auf historischen Instrumenten, die Matthäuspassion von Johann Sebastian Bach auf.
Mit einer Aufführungszeit von knapp zweieinhalb Stunden und ihrer großen Besetzung – zwei Chöre, zwei Orchester, sieben Solostimmen – ist die Matthäuspassion eines der umfangreichsten und bedeutendsten Werke Johann Sebastian Bachs. Die textliche Vorlage für das Passionsgeschehen bildet das Matthäusevangelium in der Übersetzung von Martin Luther. Eine besondere Rolle spielen die reflektierenden Arien und Choräle, deren Texte teils von dem Poeten Picander stammen und teils aus Kirchenliedern und aus Chorälen von Paul Gerhardt entnommen sind. Mit ihnen legt Bach in dieser Passionsvertonung einen Schwerpunkt auf den Ausdruck der Trauer über den Tod des Erlösers.
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