Kein Schicksal, Klytämnestra

Bühne/Theater
Oper
Show

Klytämnestra hat sich nicht darauf beschränkt, Tempel und Waisenhäuser zu eröffnen. Sie hat sich erlaubt zu regieren. Zehn Jahre lang. Die Jahre, die ihr Mann König Agamemnon als Heerführer im Trojanischen Krieg verbrachte. Nun ist Agamemnon nach Mykene zurückgekehrt als Sieger und möchte, dass alles wieder so sein soll wie früher.

Erwartungen treffen aufeinander, Erinnerungen auch. Und Wunden reißen auf. Die tiefste Wunde ist der Tod der gemeinsamen Tochter Iphigenie. Iphigenie hadert mit der Position ihrer Eltern und schließt sich der Revolution an, die in Mykenes Straßen entsteht. Ihr weiteres Schicksal grundiert das Stück und gehört zu den Ungewissheiten, die das Leben der Figuren bestimmen.

Einem Krimi gleich rekonstruiert das Drama die Kipppunkte der Geschichte und den Umgang der Figuren damit. Die Sehnsucht nach Veränderung ist genauso stark wie die Sehnsucht nach der Vergangenheit. Dem Willen nach Erinnerung steht der Wille nach Vergessen gegenüber.

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