Kommentierte Lesung des sozialkritischen Romans Schloß und Fabrik (1846) von Louise Otto-Peters

Bühne/Theater
Oper
Show

Als junge Frau verfasste Louise Otto-Peters (1819–1895) – 1848er Revolutionärin, Demokratin und Initiatorin der ersten Frauenbewegung – in den Jahren 1845/46 ihren zweiten Roman Schloss und Fabrik, in welchem sie die sozialen Gegensätze im frühindustriellen Kapitalismus ihrer Zeit reflektiert und die menschliche Ausbeutung sowie Unfreiheit der arbeitenden Klasse kritisiert. Dieser sozialkritische Pionier-Roman durfte vor 180 Jahren nur in stark zensierter Form erscheinen. Nachdem die Zensurakte im 20. Jahrhundert wiedergefunden wurde, konnte der Roman 1996 mit den beschlagnahmten Druckbogen rekonstruiert werden – so wie ihn Louise Otto-Peters einst verfasste.
Sie sind herzlich eingeladen, Louise Otto-Peters als Schriftstellerin, Gesellschaftstheoretikerin und Verfechterin demokratischer Werte wie Gleichheit und Freiheit zu entdecken – weitsichtig reflektiert sie in ihrem Roman über die Probleme ihrer Zeit und möglichen Lösungen derselben, wobei sie heute kaum an Aktualität einbüßt.

Die Lesung wird mit biografischen und kontextuellen Informationen ergänzt und von revolutionären Arbeiterliedern musikalisch umrahmt.
Um Anmeldung wird gebeten unter info@lopleipzig.de

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Louise-Otto-Peters-Schule Leipzig
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