Leipzig liest ~ Claudia Rikl ~ Elbland

Ausstellung
Kunst und Kultur

Über die verlorene Heimat am Ufer der Elbe

Als ihre Mutter Irma stirbt, verliert Nina den Boden unter den Füßen. Nach Jahren des Ausharrens an der Seite dieser gebrochenen Frau ist sie plötzlich frei und fühlt sich verlorener denn je. Um wieder festen Grund zu finden, reist sie ins tschechische Riesengebirge, wo die Familie ihren letzten gemeinsamen Urlaub verbracht hat. Nina will ergründen, was die Familie damals auseinandertrieb – und was das Land für sie bereithält, das ihre Mutter einst Heimat nannte: Böhmen.

So tiefsinnig wie schwebend schön ergründet Claudia Rikl, was beim Verlassen der Heimat zurückbleibt und was uns das Bleiben kostet.

»Claudia Rikl schreibt mit großer Empathie und Leidenschaft über die Lebenslügen einer leidgeprüften Generation und das erdrückende Erbe des Ungesagten.« Kristina Hauff

Autorin:
Claudia Rikl ist geboren und aufgewachsen in einer Kleinstadt in der ehemaligen DDR. Sie ist Literaturwissenschaftlerin und Schreibdozentin und lebt mit ihrer Familie in Leipzig. In Elbland verarbeitet sie die Geschichte ihrer sudetendeutschen Familie.

Büchertisch:
Zu allen Veranstaltungen im Rahmen von „Leipzig liest“ bietet Ihnen die Buchhandlung „Zweitausendeins – Der Laden“ eine Auswahl der präsentierten Bücher direkt im Gohliser Schlösschen an. Die Autorinnen und Autoren werden nach den Lesungen gerne auch Ihre Bücher signieren.

Ein Veranstaltungsangebot der Gohliser Schlösschen gGmbH
in Zusammenarbeit mit der Leipziger Messe GmbH
und der Ullstein Buchverlage GmbH

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