Wir sind „The Vulcan Grrrls“, ein neu gegründetes, feministisches Theaterkollektiv aus Halle (Saale) und erzählen euch mit „Maria und der Vulkan“ unsere erste Geschichte.
Maria und Louky sind Vulkanologinnen. Maria liebt Louky, Louky liebt Maria und so leben sie mehrere Jahren. Plötzlich wird Maria ungerecht gefeuert und der Vulkan ist dabei auszubrechen. Bevor Louky den Vulkan auch verlässt, erzählt sie uns: so war mein Leben mit Maria. Ein musikalisches Theaterstück über Schwesternschaft und Landschaft, über Ahnungen, Feuer und eine Füchsin, die gerne mehrere Leben hat. Nach welchen Ausbrüche suchen wir? Und was machen wir aus dem, was kaputt gemacht wurde?
Maria baute also Vulkane aus Blumenerde, Salzteig und Mehl. Und je nachdem, ob gerade Ebbe oder Flut war, stiegen die Mobiles an der Decke auf und ab. Auch ich fing damit an. Wir nahmen gemeinsam die Landschaft auseinander: Fluss, Algen, Wellen, Strände. Und dann den Vulkan: Rauch, Magma, Hänge, Krater. Und natürlich die Insel: Häuser, Menschen, Tiere, Wege. Maria wiederholte gerne, dass man den Worten STOFF geben müsse. Dass man ihnen ins Gesicht schauen und sich fragen sollte, was sie wirklich bedeuteten. Dass es ihnen gut tat, von einer Sprache in die andere zu wechseln. Und dass ich eines Tages verstehen (Maria meinte: entscheiden) müsse, was das Wort „Vulkanologin“ bedeute – für mich.
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