Jadassohn – Mahler – Kahn
Klavierquartette aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts
Die Notenspur-Salons verwöhnen Sie in der dunklen Jahreszeit mit musikalischen Glanzpunkten, die Licht in Ihre und unsere Herzen und Augen zaubern werden. Dabei sind nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder angesprochen, denn für sie gibt es wieder einen Kindersalon im Zimeliensaal des Musikinstrumen-tenmuseums, bei dem die Familien als Akteure selbst mitwirken werden!
Freuen Sie sich auch an den anderen Orten, die eng mit der Notenspur verbunden sind, auf erstklassige Künstlerinnen und Künstler – nicht nur aus Deutschland – die Werke aus Barock, Romantik, Klassik und Moderne interpretieren.
Erstmals ist der Notenspur-Salon zu Gast im Gohliser Schlösschen, das mit seinem zauberhaften Ambiente und dem klangschönen Bechstein-Flügel einen perfekten Rahmen bietet.
Viele bedeutende Komponisten, die in der Musikstadt Leipzig lebten und wirkten, schätzten die „Sommerfrische in Gohlis“ und machten gelegentlich Station im Gohliser Schlösschen – nicht selten sogar mit ihrer Musik.
Auch die Lebensgeschichten der drei jüdischen Komponisten, deren Werke Sie im Notenspur-Salon erleben werden, sind eng mit Leipzig verbunden. Während Gustav Mahler (1860-1911) sicherlich der bekannteste ist, werden Salomon Jadassohn (1831-1902) und vor allem Robert Kahn (1865-1951) für manchen eine Entdeckung sein – ein Beitrag zu „Tacheles – Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026“.
Es musiziert das renommierte Leipziger Klavierquartett.
Besetzung
René Bogner | Violine
Matthias Weise | Viola
Henriette-Luise Neubert | Violoncello
Stefan Burkhardt | Klavier
Thomas Roßdeutscher | Gohliser Schlösschen, Gesprächspartner
Prof. Dr. Werner Schneider | Moderation
Programm
Salomon Jadassohn (1831–1902)
Klavierquartett Nr. 1 c-Moll, op.77 (1884)
Gustav Mahler (1860–1911)
Klavierquartettsatz a-Moll, (1876/77)
Robert Kahn (1865–1951)
Klavierquartett Nr.2 a-Moll, op.30 (1899)
inklusive 2 kleiner Interview-Runden
Biografie
Leipziger Klavierquartett besteht seit 1998. Die Musiker führte vor allem eines zusammen: Die Leidenschaft, die verhältnismäßig seltenen und wenig gespielten Klavierquartett-Werke zu erarbeiten. Die Künstler entführen das Publikum vorwiegend in die Romantik – die Zeit, in der die Literatur für Klavierquartette ihre eigentliche Ausprägung erfuhr. Damals entstanden einige der schönsten und anspruchsvollsten Werke für diese Besetzung. Darüber hinaus haben aber auch Werke von Mozart, Fauré, Lekeu, Martinů und Schnittke Eingang ins Repertoire gefunden. Bei zahlreichen gemeinsamen Auftritten etablierte sich das Ensemble und ist zu einer festen Größe in der Kammermusikwelt geworden.
Rückfragen unter 0341 58615846 oder per Mail: event@gohliserschloesschen.de
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