Sara Sejin Chang (Sara van der Heide)
In Resonanz mit langjährigen Interessen der GfZK wird die erste institutionelle Einzelausstellung der koreanisch-niederländischen Künstlerin Sara Sejin Chang (Sara van der Heide) in Deutschland gezeigt. Ihr Werk umfasst Videokunst, Malerei und Installation und setzt sich mit individueller und kultureller Identität sowie Fragen zum ästhetischen Wertekanon auseinander, der westliche Ausstellungshäuser seit der Aufklärung geprägt hat. Es geht um die Erfahrung von Entwurzelung und die damit verknüpften, über Generationen vererbten Traumata genauso wie um die Infragestellung der Dominanz der europäischen Kultur. In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin mit dem Bauhaus, Goethes Farbenlehre oder der deutschen Geschichte genauso wie mit Traditionen und Riten Südkoreas, ihrem Herkunftsland.
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