Tagung Die Welt ist in uns. Jüdisches Leben zwischen Thessaloniki, Skopje und Sofia
Vom 17. bis 18. Juni 2026 wird das Neue Rathaus Leipzig und die traditionsreiche Halle 14 der Baumwollspinnerei zum Schauplatz einer bedeutenden internationalen Fachkonferenz. Unter dem Titel „Die Welt ist in uns. Jüdisches Leben zwischen Thessaloniki, Skopje und Sofia“ rückt die zweitägige Tagung die vielschichtigen, historisch sephardisch geprägten jüdischen Lebenswelten in Griechenland, Nordmazedonien und Bulgarien in den Fokus. Die gemeinsame Veranstaltung der Stadt Leipzig, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Südosteuropa-Gesellschaft schlägt dabei eine Brücke von der reichhaltigen Geschichte bis in die europäische Gegenwart. Die Tagung versteht sich als eine lebendige Schnittstelle zwischen Wissenschaft, politischer Bildung und Kultur. Im Zentrum stehen offene Diskussionsrunden und interaktive Dialogräume, die einen grenzüberschreitenden Austausch ermöglichen. Internationale Fachleute, Kulturschaffende und zivilgesellschaftliche Akteure debattieren über die regionalen Identitäten Südosteuropas – insbesondere mit Blick auf Thessaloniki, das einstige „Jerusalem des Balkans“. Ein zentraler Schwerpunkt liegt dabei auf praxisnahen Konzepten der modernen Erinnerungskultur sowie wirksamen Strategien zur Antisemitismusprävention. Begleitet werden die theoretischen Debatten von künstlerischen Interventionen, die jüdisches Leben visuell und emotional greifbar machen.
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